Rürup Rente Auszahlung

Wann und in welcher Höhe wird die Rürup Rente ausgezahlt?

Wieviel sollten Sie in die Rürup Rente einzahlen? Können Sie sich die ganze Rürup Rente in einer Summe auszahlen lassen? Ab wann kann die Rürup-Auszahlung beginnen? Lesen Sie hier alles Wesentliche zur Auszahlung der Rürup Rente.

Wie hoch ist die spätere Rürup Rente?

Rürup Rente Einmalzahlung
Auszahlung der Rürup Rente: Wann und wie viel?

Die Höhe der späteren Auszahlung aus der Rürup Rente hängt maßgeblich davon ab, wieviel der Sparer zu investieren bereit ist und wie lange eingezahlt wird. Viele der Anbieter von Rürup Renten legen einen Mindestbeitrag von 25 Euro pro Monat fest, manche auch 50 Euro.

Höhere Einzahlungen lohnen sich jedoch, da die staatliche Förderung von Rürup über Steuervorteile funktioniert: Im Jahr 2025 können bis zu 22.767 Euro (ausgehend vom derzeitigen Höchstbetrag) steuerlich abgesetzt werden – bis dahin gilt jeweils ein gewisser Prozentsatz dieser Summe, der 2016 schon 82 Prozent beträgt: Sparer, die keine weiteren Aufwendungen für ihre Altersvorsorge betreiben, können für dieses Jahr also bereits 18.668,94 Euro steuerlich geltend machen. Wer mehr einzahlt, erhält später mehr Rente; erst recht, wenn der Vertrag bereits in jungen Jahren bespart wird.

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Kann ich die Höhe der Rürup Rente Auszahlung selbst bestimmen?

Da die Einzahlungen die Höhe der Auszahlung aus der Rürup Rente stark beeinflussen, kann die Auszahlungssumme – zumindest bei einer „klassischen“ Rürup Rente – weitgehend selbst bestimmt werden. Die Höhe der tatsächlichen Auszahlung hängt jedoch auch vom Anbieter ab: Selbst bei gleichen Vorbedingungen können die ausgeschütteten Summen immer noch erheblich voneinander abweichen, wie die Zeitschrift „Finanztest“ in einem Rürup Rente Test im Dezember 2011 herausfand.

Dies liegt an den unterschiedlichen Kosten, welche die einzelnen Versicherer von den geleisteten Prämien abziehen: So müssen Kunden mitunter Zusatzleistungen buchen, wenn sie an einen Rürup Vertrag kommen wollen. Auch die Abschluss- und Vertriebskosten, die die Versicherer berechnen, machen finanziell einiges aus: Während der Ansparphase belaufen sie sich auf 3 bis 6 Prozent der Beitragssumme.

Hinzu kommen laufende Verwaltungskosten in Höhe von etwa 1,5 bis 3 Prozent der Beiträge, die pauschal erhoben und jährlich vom Guthaben des Versicherten abgebucht werden. Bei fondsgebundenen Rürup Renten sind die Verwaltungskosten höher, da zusätzlich Gebühren an die Fondsgesellschaft abgeführt werden müssen.

Welche Formen der Rürup Rente Auszahlung gibt es?

Die Rürup Rente kann nur als monatliche Rente ausgezahlt werden, da sie der Altersvorsorge dient. Könnte sich der Versicherte das angesparte Kapital zu Beginn der Rentenphase auf einen Schlag auszahlen lassen, wäre der Gedanke einer Rentenversicherung ad absurdum geführt. Daher ist auch eine vorzeitige Auszahlung der Rürup Rente nicht möglich.

Bei Neuverträgen, die seit 2012 geschlossen werden, darf die Rente sogar erst mit dem vollendeten 62. Lebensjahr ausgeschüttet werden. Der Rentenbeginn kann zwischen dem vollendeten 62. und dem vollendeten 85. Lebensjahr frei vereinbart werden; spätestens nach dem 85. Geburtstag des Sparers muss die Rente jedoch gezahlt werden. Die Laufzeit des Vertrages kann flexibel gestaltet werden; eine Mindestlaufzeit gibt es nicht. Dadurch ist es auch älteren Sparern noch möglich, mit Rürup kurzfristig eine Altersvorsorge aufzubauen.

Wie lange wird die Rürup Rente ausgezahlt?

Ist das vereinbarte Rentenalter erreicht, beginnt die Auszahlung der Rürup Rente. Die Rente wird grundsätzlich bis zum Lebensende des Versicherten gezahlt. Stirbt der Versicherte, werden die Rentenzahlungen eingestellt. Auch wenn ein Sparer vor Erreichen der Rentenphase stirbt, verfällt sein Guthaben restlos und kommt damit der Versichertengemeinschaft zugute.

Wer dies verhindern möchte, muss in seiner Police einen Hinterbliebenenschutz vereinbaren. In der Ansparphase kann wahlweise eine Rentenleistung oder eine Einmalleistung an die Angehörigen erfolgen. Dann erhalten sie das bisher Eingezahlte zurück. Für die Rentenphase können die Verrentung des Restkapitals zugunsten der Angehörigen oder eine Hinterbliebenenrente mit individueller Laufzeit vereinbart werden.

Auch wenn der Versicherte eine der beschriebenen Optionen nutzt, kann die Rürup Rente allerdings nur an einen hinterbliebenen Ehepartner oder ein versorgungsberechtigtes Kind ausgezahlt werden – sonstige Verwandte oder nichteheliche Lebenspartner werden nicht berücksichtigt.

Wie wird die Auszahlung der Rürup Rente besteuert?

Die Rürup Rente wird während der Auszahlungsphase ebenso besteuert wie eine gesetzliche Rente. Dabei ist der persönliche Steuersatz entscheidend – und der hängt davon ab, in welchem Jahr die Rente erstmals bezogen wird: 2005 wurden die Renten noch zu 50 Prozent besteuert. Seither steigt der Besteuerungsanteil bis 2020 jährlich um zwei Prozentpunkte, ab dann jährlich um einen Prozentpunkt, bis die Renten im Jahr 2040 zu 100 Prozent besteuert werden.

Geht ein Rürup Versicherter beispielsweise 2016 in Rente, werden nur 72  Prozent seiner Rente besteuert – was übrig bleibt, ist sein Steuerfreibetrag, der in der gesamten Rentenphase erhalten bleibt. Da der Steuerfreibetrag nicht als Prozentsatz erhalten bleibt, sondern in Euro umgerechnet wird, werden mögliche Rentenerhöhungen später allerdings voll besteuert.

Für wen lohnt sich die Rürup Rente? Selbständige!

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Während die Riester Rente Selbständige von den staatlichen Zulagen ausschließt, greift die Förderung der Rürup Rente vor allem bei dieser Personengruppe. Ab 2025 können Selbständige Rürupeinzahlungen in Höhe des vollen Höchstbetrages von der Steuer absetzen. Weiterlesen

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