Katzenkrankenversicherung

Katzenkrankenversicherung: Überblick und Anbieter-Vergleich

Katzen haben zwar neun Leben, doch auch sie werden mal krank. Seit einigen Jahren gibt es spezielle Katzenkrankenversicherungen, die Kosten übernehmen, wenn die Samtpfoten ärztlich behandelt werden müssen.

Was leistet eine Katzenkrankenversicherung?

Katzenkrankenversicherung

Krankenversicherungen für Katzen leisten, wenn Ihr vierbeiniger Liebling eine Heilbehandlung oder gar eine Operation braucht. Auch bei Vorsorgeleistungen beim Tierarzt zahlt die Krankenversicherung meist zu.

Solche Vorsorgeleistungen sind z.B.

  • Wurmkuren
  • Impfungen
  • Behandlung gegen Ektoparasiten

Einschlägige Tarife zahlen mindestens 1.500 Euro pro Jahr für OP-Leistungen; für Heilbehandlungen beginnen die Beträge bei 300 Euro im Jahr. Manche Katzenversicherungen sichern allerdings auch unbegrenzten Schutz zu.

Einige Versicherungen beinhalten besondere Leistungen wie Physiotherapie.

Neben Krankheitskostenvollversicherungen gibt es auch reine OP-Versicherungen, die auch ab etwa 1.500 Euro jährlich leisten. Nicht alle verlangen eine Selbstbeteiligung.

In den OP-Versicherungen sind normalerweise auch Diagnostik und Nachsorge einbegriffen. Manchmal schließen die Tarife aber z.B. bildgebende Diagnostikverfahren aus. In punkto Nachsorge sind unterschiedliche Zeiträume versichert.

Kastrationen sind nicht immer mitversichert oder werden teils nur bezuschusst.

Da sich die Tarife für Katzen-Krankenversicherungen so stark voneinander unterscheiden, sollten Sie auf jeden Fall vergleichen, bevor Sie eine Versicherung für Ihr Tier abschließen!

Ist eine Katzenkrankenversicherung sinnvoll?

Grundsätzlich ist eine Krankenversicherung für Ihre Katze sinnvoll. Gerade bei Freigängern ist schnell ein Unfall passiert! Nicht nur der Straßenverkehr stellt eine Gefahr für Ihren tierischen Freund dar, auch „Prügeleien“ mit anderen Katzen können ins Auge gehen.

Reine Wohnungskatzen sind weniger gefährdet, doch auch sie können krank werden: Besonders ältere Tiere bekommen häufig grauen Star oder Nierensteine.

Außerdem können die Erreger der Katzenseuche auch durch Hunde übertragen werden.
Wichtig ist zudem die Zahnsteinentfernung bei Katzen.

Achtung!

Die meisten Katzenversicherungen sehen ein Höchsteintrittsalter von neun Jahren vor! Ältere Tiere werden nur nach Absprache mit dem Versicherer aufgenommen.

Die Kosten für Katzenkrankenversicherungen halten sich im Rahmen. Bei den Krankenvollversicherungen müssen Sie allerdings eine Selbstbeteiligung einkalkulieren, die je nach Tarif unterschiedlich ausfällt.

Spartipp

Wenn Ihnen der finanzielle Aufwand für eine Vollversicherung zu groß erscheint, können Sie alternativ auch eine reine OP-Versicherung abschließen und für die Gesundheitsversorgung Ihrer Katze zusätzlich monatlich ansparen.

Was kostet eine Katzenkrankenversicherung?

In einem Test der Zeitschrift „Finanztest“ wurden zehn Volltarife und acht OP-Tarife von Katzenkrankenversicherungen getestet. Die Volltarife kosteten für eine Hauskatze zwischen etwa 160 Euro und 430 Euro pro Jahr. Quelle: Finanztest 2/2016, S. 78-81.

Bewegen sich die Katzen auch draußen, wird es teurer als bei Katzen, die nur in der Wohnung gehalten werden.

Die OP-Versicherungen kosteten etwa zwischen 90 und 180 Euro pro Jahr. Je nach Tarif zahlen Sie als Katzenhalter somit weniger als zehn Euro im Monat. Es lohnt sich jedoch, etwas mehr zu investieren: Für 180 Euro erhalten Sie Schutz mit unbegrenzter Deckung und sogar ohne Selbstbeteiligung.

Katzenkrankenversicherungen im Anbieter-Vergleich

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Katzenkrankenversicherung zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Kurz und bündig!

Katzenkrankenversicherungen gibt es als Volltarife und OP-Tarife. Volltarife decken auch Heilbehandlungen und zahlen Zuschüsse zu Vorsorgeleistungen.

Die Katzenkrankenversicherung kann sich lohnen ‒ für Freigänger und Wohnungskatzen. Vor allem ältere Katzen sind anfällig für Krankheiten. Beachten Sie aber das Höchsteintrittsalter!

Die Kosten der Katzenkrankenversicherungen sind oft niedrig. OP-Versicherungen kosten dabei deutlich weniger. Sie sollten aber auch nicht am falschen Ende sparen.