Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Erwerbsunfähigkeitsversicherung – die Alternative zur BUV

Je riskanter Ihr Beruf und je länger Ihre Krankenakte ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können. Depressionen sind zum Beispiel für die meisten BU Versicherungen ein K.O.-Kriterium. Wenn Sie trotzdem für den Fall der Fälle vorsorgen wollen, dann ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung eine gute Alternative.

Ewerbsunfähigkeitsversicherung
Selbständiger mit Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Bei der Erwerbsunfähigkeitsversicherung fällt zuerst auf, dass dieser Versicherungstyp deutlich günstiger als eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist. Im Durchschnitt bezahlen Sie, um die gleiche Rentenhöhe zu erhalten, zwischen 50 und 60 Prozent niedigere Beiträge als für eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Die relativ niedrigen Versicherungsbeiträge zur Erwerbs-unfähigkeitsversicherung sollten jedoch differenziert betrachtet werden, denn der Versicherungsschutz der beiden Versicherungen unterscheidet sich in wichtigen Punkten.

Im Gegensatz zur Berufsunfähigkeitsversicherung deckt die Erwerbsunfähigkeitsversicherung nicht den Fall ab, dass eine Tätigkeit in dem zuletzt ausgeübten Beruf krankheitsbedingt nicht mehr möglich ist. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung leistet erst dann, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen gar keinen Beruf mehr ausüben können.

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist insofern kein gleichwertiger Ersatz, aber für Personengruppen sinnvoll, die in der Berufsunfähigkeitsversicherung eine Versicherungspolice zu ungünstigen Konditionen erhalten oder gänzlich abgelehnt werden.

Für Kranke und Personen, die von der BUV abgelehnt wurden, stellt die Erwerbsunfähigkeitsversicherung eine Alternative zur BU Versicherung dar. Auch für Selbständige kann eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung vorteilhaft sein.

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Berufsunfähigkeit
 

Erwerbsunfähigkeitsversicherung Berufunfähigkeitsversicherung Unterschied

Einen Invaliditätsschutz braucht jeder; er ist sehr sinnvoll. Allerdings gibt es da große Unterschiede. Da die teurere Berufsunfähigkeitsversicherung sehr viele Bereiche abdeckt, ist sie auch schwieriger zu bekommen. Musiker, Schornsteinfeger oder Dachdecker haben es schwer, eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu erhalten, da ihr Beruf als sehr risikoreich eingestuft wird. Für diese Berufsgruppen ist die kostengünstigere Erwerbsunfähigkeitsversicherung Beispielsweise Empfehlenswert.

Allerdings bekommt man bei der Erwerbsunfähigkeitsversicherung nur dann Unterstützung, wenn ein völliger Verlust der Arbeitskraft vorliegt. Das bedeutet, dass nicht nur der zuletzt ausgeübte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann, sondern dass auch keine Tätigkeit mehr in einem anderen Beruf mehr möglich ist. Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung bekommt man die monatliche Rente in aller Regel, wenn die letzte Tätigkeit höchstens noch zu 50% ausgeübt werden kann.

Während also die Berufsunfähigkeitsversicherung die Arbeitskraft im eigenen Beruf versichert, versichert die Erwerbsunfähigkeitsversicherung die Arbeitskraft im Allgemeinen und verlangt, dass man notfalls einen anderen Beruf ergreift.

Weitere Informationen zu: Unterschied Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Erwerbsunfähigkeitsversicherung Leistungen

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist die kostengünstigere aber, leistungsschwächere Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherungen, die auch Personen mit Vorerkrankungen oder „schlechtem“ Berufsrisiko erhalten können: Wenn ein Dachdecker von der Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt wird, weil seine Beruf zu risikoreich ist, hat er dennoch gute Chancen, eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung zu bekommen.

Allerdings gibt es bei der Erwerbsunfähigkeitsversicherung ebenfalls Gesundheitsfragen und eventuelle Ausschlüsse, wenn zu viele Vorerkrankungen vorhanden sind. Die Ausschlusskriterien sind jedoch nicht so streng wie bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung und eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung kostet weniger. Der günstigere Preis hat aber seinen Grund: die Versicherung zahlt nur dann, wenn eine Invalidität zu 100% vorliegt. Das bedeutet, wenn der Versicherte in keinem Beruf mehr als drei Stunden am Tag arbeiten kann.

Weitere Informationen zu: Leistungen der Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Erwerbsunfähigkeitsversicherung Kosten

Im Vergleich zur „kostspieligen“ Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung eine günstige Variante. Ein Beispiel: Eine Busfahrerin hat gerade ihr 30. Lebensjahr erreicht und möchte eine Vertragslaufzeit von 30 Jahren. Dafür muss sie bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung jährlich rund 600 Euro bezahlen. Bei einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung muss dieselbe Person mit derselben Vertragslaufzeit nur ca. die Hälfte, also rund 300 Euro pro Jahr für ihre Versicherung bezahlen.

Weitere Informationen zu: Kosten der Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Erwerbsunfähigkeitsversicherung News

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