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Unfallversicherung Ratgeber

Wichtige Tipps zur Unfallversicherung

Bei der Unfallversicherung gilt es einiges zu beachten. Lesen Sie in den Tipps zur
Unfallversicherung alles zu den Themen Progression, Leistungsausschlüsse etc.

Tipps zur Unfallversicherung

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Informationen zur privaten Unfallversicherung

Eine private Unfallversicherung lässt Sie nicht im Stich: Geschieht ein Unfall mit bleibenden Folgen, zahlt der Versicherer eine Geldsumme aus. Die Auszahlung bezieht sich dabei auf eine bei Vertragsabschluss vereinbarte Summe, die bei Vollinvalidität ganz, ansonsten anteilig ausgezahlt wird. Wie hoch der Anteil jeweils ist, regelt die sogenannte „Gliedertaxe“: Demnach wird z.B. bei Verlust oder völliger Funktionsunfähigkeit eines Daumens ein Fünftel der Gesamtsumme geleistet, beim Verlust oder völliger Funktionsunfähigkeit eines Auges die Hälfte.

Der Verlust von Körperteilen, die nicht in die Gliedertaxe aufgenommen sind, wie z.B. innere Organe, wird normalerweise nach ärztlicher Diagnose beurteilt: Stellt der Arzt etwa eine 50-prozentige Schädigung der körperlichen und/oder geistigen Leistungsfähigkeit fest, entschädigt die Versicherung den Betroffenen mit 50 Prozent der Versicherungssumme. Ist im Vertrag eine Progression festgeschrieben, kann die Entschädigung ab einem bestimmten Invaliditätsgrad höher sein.

Gerade die Auszahlung der Summe auf einen Schlag macht die Unfallversicherung interessant: So kann das Geld aus der Unfallversicherung zu einem behindertengerechten Umbau von Haus oder Auto verwendet werden. Auch Therapien oder Hilfsmittel, die die Krankenkasse nach dem Unfall nicht erstattet, können durch die Unfallversicherung finanziert werden.

Wann schützt die private Unfallversicherung?

Die gesetzliche Unfallversicherung schützt nur in bestimmten Situationen: Bei Arbeits- und Wegeunfällen sowie in Schule und Kindergarten besteht eine Absicherung. Auch Studenten sind grundsätzlich versichert, wenn sie die Uni besuchen, wobei der Schutz jedoch nicht alle Tätigkeiten auf dem Campus umfasst. Außerhalb von Arbeits- bzw. Ausbildungsbereich greift die gesetzliche Unfallversicherung aber nicht.

Der Abschluss einer privaten Unfallpolice ist daher durchaus ratsam: Die private Unfallversicherung deckt sowohl Unfälle ab, die sich während der Arbeitszeit bzw. der Zeit in einer Bildungseinrichtung ereignen, als auch Unfälle, die während der restlichen Zeit geschehen. Sie bietet also rund um die Uhr Versicherungsschutz. Dabei gilt die Versicherung weltweit – erleidet der Versicherte im Ausland z.B. einen Unfall, ist auch dieser abgesichert, nach einem Sportunfall werden teils sogar Extraleistungen wie Bergungsaktionen finanziert.

Wer benötigt eine private Unfallversicherung?

Statistisch gesehen ereignen sich die wenigsten Unfälle bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin: Viel häufiger sind Unfälle im Freizeitbereich (inkl. Freizeitunfälle, die sich im Straßenverkehr ereignen) sowie im Haushalt. Diese beiden Unfallarten machen bei Frauen mehr als 80 Prozent aller Unfälle aus, bei Männern sind es immerhin noch knapp 60 Prozent. Während Frauen im Haushalt mehr Unfälle erleiden, sind Männer vor allem in ihrer Freizeit gefährdet, wie eine Studie der Robert Koch-Stiftung zum Unfallgeschehen bei Erwachsenen zum Jahr 2010 ergab.

Auch Kinder sind vielfältigen Unfallgefahren ausgesetzt: Bei kleinen Kindern dominieren Unfälle im Haushalt, bei älteren Kindern und Jugendlichen sind es Unfälle im Freizeitbereich. Kleinere Kinder können beispielsweise schnell Verbrennungen und Verbrühungen erleiden, wenn sie neugierig am Kabel des elektrischen Wasserkochers ziehen. Auch Vergiftungen gehören bei den Kleinen zu den typischen Unfällen.

Schulkinder hingegen stürzen oft beim Spielen. Jugendliche wiederum sind insbesondere im Straßenverkehr gefährdet, vor allem dann, wenn sie mit dem eigenen PKW unterwegs sind. Auch Vergiftungen durch Alkohol und Drogen spielen bei ihnen eine Rolle. Da niemand vor Unfällen gefeit ist, ist die Unfallversicherung grundsätzlich für jeden eine sinnvolle Ergänzung zum sonstigen Versicherungsschutz.

Wer bereits eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat, benötigt jedoch nicht unbedingt eine Unfallversicherung, denn die BU zahlt auch, wenn eine Berufsunfähigkeit durch einen Unfall ausgelöst wird, und stellt so den Lebensunterhalt sicher. Besonders wichtig ist die private Unfallversicherung daher für all jene, die aufgrund ihres Alters oder Gesundheitszustandes keine Berufsunfähigkeitsversicherung erhalten oder sich keine BU-Versicherung leisten können.

Da die meisten BU-Versicherer erst leisten, wenn eine mindestens 50-prozentige Berufsunfähigkeit vorliegt, während in der privaten Unfallversicherung oft schon geringe Invaliditätsgrade eine Leistungspflicht auslösen, ist eine Unfallversicherung aber auch für BU-Versicherte nicht uninteressant. Weitere Informationen zu den Personengruppen, die eine private Unfallversicherung benötigen siehe: Wer benötigt eine Unfallversicherung – Überblick der Personengruppen.

Anbieter von Unfallversicherungen vergleichen

Bevor Sie einen Versicherungsvertrag unterschreiben, sollten Sie jedoch überprüfen, welche Leistungsfälle die Police eigentlich abdeckt: Die meisten Verträge leisten z.B. standardmäßig bei Vergiftungen, solange Kinder bis zum 10. Lebensjahr betroffen sind. Bei größeren Kindern und Erwachsenen kann der Versicherungsschutz schon anders aussehen.

Unfälle, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss geschehen oder Vergiftungen, die bei Jugendlichen und Erwachsenen durch Alkohol und Drogen verursacht werden, sind normalerweise gar nicht abgesichert, da eine sogenannte Bewusstseinsstörung vorliegt, die im „Kleingedruckten“ regelmäßig ausgeschlossen wird. Bewusstseinsstörungen liegen laut vielen Versicherern auch dann vor, wenn die Einnahme von Medikamenten im Spiel ist. Es gibt aber bereits Versicherer, die die Einnahme verordneter medizinischer Stoffe mitversichern.

Wer eine Unfallversicherung erwerben möchte, sollte einen Versicherer wählen, der möglichst viele Unfallarten abdeckt. Je nachdem, wie alt der zu Versichernde ist, haben manche Unfallarten Priorität: Senioren etwa müssen darauf achten, dass auch Herzinfarkt oder Schlaganfall in die Versicherung eingeschlossen sind. Um herauszufinden, welcher Versicherer der richtige ist, ist ein Vergleich der Unfallversicherungen verschiedener Anbieter und Tarife sinnvoll.

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