Produktversicherung

Produktversicherung – neuer Skandal zeigt Wichtigkeit

Nach dem Dioxin-Skandal wurde nun Pferdefleisch in der Lasagne gefunden! Etliche Unternehmen sind gezwungen, eine Rückrufaktion betroffener Produkte zu starten. Auch für den Handel ein finanzielles Fiasko. In solchen Fällen hilft eine Produktversicherung, das Risiko zu reduzieren.

Produktversicherung
Wird die Produktversicherung zur Pflichtversicherung?

Noch ist ungeklärt, wer die Verantwortung für den neuerlichen Fleisch-Skandal tragen muss. Klar ist nur: In Zukunft wird der Verkäufer schadhafter Ware noch stärker in die Pflicht genommen werden.

Sowohl Verbraucherministerin Ilse Aigner, als auch Bayerns Gesundheitsminister Marcel Huber fordern stärkere Kontrollen und zukünftig auch strafrechtliche Haftung.

Doch selbst wenn man Produkte ausführlich testet und überwacht, können im Echtbetrieb Fehler entstehen und beim Endverbraucher gefährliche Risiken entdeckt werden. Eine Produktversicherung hilft Ihnen, das finanzielle Risiko zu reduzieren.

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Ministerin will Produkthaftpflicht zur Pflicht erklären

Nach dem Dioxin-Skandal hatte Verbraucherministerin Ilse Aigner bereits angekündigt, dass in Zukunft eine Verpflichtung zum Abschluss einer Produkthaftpflichtversicherung eingeführt werden soll. Bisher gab es noch keine entsprechenden Gesetzesvorlagen, dies wird sich nach den neuesten Entwicklungen aber sicher ändern.

Auch wer selbst nicht Hersteller mangelhafter Ware ist, kann in Regress genommen werden, wenn er sein Markenzeichen auf dem Produkt anbringt und somit den Eindruck erweckt, der Hersteller des Produktes zu sein. Dies ist gängige Praxis bei vielen großen Supermarktketten in Deutschland. In der Produkthaftung nennt man das dann einen „Quasi-Hersteller“.

Oftmals sind auch die Lieferwege lang und kaum noch zum Hersteller zurückzuverfolgen, auch dann kann der Händler in Haftung genommen werden. Herkunftskennzeichnungen sollen der erste Schritt zu mehr Nachvollziehbarkeit werden. Zivilrechtlich haften die Händler schon – die finanziellen Verluste sind enorm. Eine Absicherung des Unternehmens durch eine Produktversicherung ist unerlässlich!

Was versteht man unter einer Produktversicherung?

Produktversicherung ist der Oberbegriff für zwei verschiedene Versicherungsarten: Die (erweiterte) Produkthaftpflichtversicherung und die Produktrückrufkostenversicherung. Die Produkthaftpflicht stellt eine Erweiterung zur Betriebshaftpflichtversicherung dar. Die Betriebshaftpflichtversicherung kommt in der Regel aber nicht für Vermögensschäden auf, die sich aus der Herstellung oder dem Vertrieb mangelhafter Ware ergeben. In anderen Bereichen überschneiden sich Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung jedoch.

Oftmals kann man daher die Produkthaftpflichtversicherung als Zusatzbaustein einer Betriebshaftpflichtversicherung abschließen. Eine Rückrufkostenversicherung übernimmt alle in Verbindung mit einem erforderlichen Rückruf auftretenden Kosten. Diese Kosten sind sowohl aus der Produkthaftpflicht als auch aus einer Betriebshaftpflichtversicherung ausgeschlossen. Es besteht eine Produkthaftungspflicht für Hersteller, Importeure, Zulieferer und Händler. Jeder Beteiligte sollte sich also seiner moralischen und finanziellen Verantwortung bewusst sein. Und für den Fall vorsorgen, dass trotz größtmöglicher Qualitätssicherung Schäden entstehen.

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