Technische Versicherung

Technische Versicherungen im Vergleich

Das Angebot technischer Versicherungen ist vielfältig. Doch was bieten Ihnen die verschiedenen Versicherungen und welcher Versicherungsschutz ist für Ihr Unternehmen eine sinnvolle Risikovorsorge?

Technische Versicherungen
Maschinen – oder besser eine Elektonikversicherung?

Der Ausfall von Maschinen und Gerätschaften stellt für jeden Unternehmer ein existenzbedrohendes Risiko dar. Reparaturkosten, Produktionsstillstand und Umsatzausfall
– da entstehen schnell große finanzielle Schäden.

Übersicht technische Versicherungen

Technische Versicherung: Maschinenversicherung

Eine Maschinenversicherung brauchen Sie, wenn Sie mobile Maschinen und Gerätschaften im Einsatz haben. Also: Bagger, Kräne, Gabelstapler, Bohrmaschinen etc.. Sie können selbst festlegen, ob Sie alle Ihre Maschinen oder nur bestimmte in den Versicherungsvertrag aufnehmen wollen. Eine Maschinenversicherung schützt Sie bspw. vor entstehenden Kosten im Falle von Sturmschäden, Blitzschlag, Überschwemmung, austretendem Leitungswasser, durch Vandalismus, Bedienungs- oder Ausführungsfehler und durch das Versagen von Sicherheitseinrichtungen.

Die Kosten der Maschinenversicherung bestimmen sich nach der Versicherungssumme, dem Standort des Betriebes, der Betriebsgröße, Hersteller und Alter der Maschinen und der Tarifzone, in der sich Ihr Betrieb befindet. Weitere Informationen zur Maschinenversicherung

Technische Versicherung: Maschinenunterbrechungsversicherung

Selbst bei schneller Reparatur beschädigter Maschinen kann es zu einer Betriebsunterbrechung und somit zu Umsatzeinbußen kommen. Denn die Betriebskosten laufen trotz der Unterbrechung ungemindert weiter. Zu diesem Zweck gibt es die Maschinenunterbrechungsversicherung, oder auch Maschinen-Betriebsunterbrechungsversicherung genannt.

Vor allem für sogenannte Engpassmaschinen, also Maschinen bei deren Ausfall die gesamte oder ein großer Teil der Produktion gefährdet sind, bietet sich eine solche Versicherung an. Sie deckt die Kosten für Löhne und Gehälter, Miete, Zinsen und andere Fixkosten. Zusätzlich wird der entgangene Gewinn, der bei durchgängigem Maschinenbetrieb erzielt worden wäre, gezahlt.

Der Unternehmer legt selbst die sogenannte Haftzeit für die Maschinen fest, dies ist die Zeit, die benötigt wird, um für Ersatz zu sorgen. Für diesen Zeitraum zahlt der Versicherer. Die Kosten einer Maschinenunterbrechungsversicherung sind abhängig von der Versicherungssumme. Diese wird gebildet aus den umsatzunabhängigen Kosten und dem Betriebsgewinn für ein Jahr.

Technische Versicherung: Elektronikversicherung

Eine Elektronikversicherung reguliert Schäden an Kommunikationstechnik (Faxgeräte, Telefonanlagen), Bürotechnik (PC, Drucker, Notebook, Scanner etc.), an Sicherungs-, Melde- und Überwachungstechnik (Einbruchmeldeanlage), an Messeinrichtungen, Prüftechnik u.ä..

Oftmals sind diese Gerätschaften bereits in einer Inventarversicherung erfasst, diese übernimmt normalerweise aber nicht die Kosten, die bspw. aufgrund von Bedienungs- und Konstruktionsfehlern, Ungeschicklichkeit o.ä. entstehen, sondern schützt Sie nur im Falle von Feuer, Blitzschlag und ähnlichen Schäden. So gut Ihre Mitarbeiter auch arbeiten, vor Fehlern ist niemand gefeit. Die Elektronikversicherung deckt die Kosten für die neuerliche Instandsetzung des beschädigten Gerätes oder für dessen Wiederbeschaffung. Wird das Gerät nicht ersetzt, ist die Kostenübernahme üblicherweise auf den Zeitwert des Gegenstandes begrenzt. Weitere Informationen zur Elektronikversicherung

Technische Versicherung: Softwareversicherung

Die Softwareversicherung ergänzt die oben genannte Elektronikversicherung. Über eine Elektronikversicherung sind Daten nur insoweit versichert, als sie für die Grundfunktion des versicherten Gerätes unerlässlich sind. Der Verlust von Daten und die Änderung von Programmen bleiben dabei unberücksichtigt. Oft sind diese im Betrieb jedoch viel wertvoller als die Hardware.

Fast jedes Unternehmen hat heute einen großen elektronisch erfassten Datenbestand, den es zu schützen gilt. Hierfür benötigen Sie eine Softwareversicherung. Die Softwareversicherung übernimmt die Kosten für die Rekonstruktion verlorener Daten und für eine manuelle Nacherfassung. Versichert sind Bedienungsfehler, Diebstahl, elektrostatische Aufladung, Blitzschlag und das bewusste Verändern oder Löschen von Daten durch Dritte. Weitere Informationen zur Softwareversicherung

Technische Versicherung: Bauleistungsversicherung

Als Bauunternehmer trägt man bis zur Abnahme des zu erstellenden Gebäudes ein hohes Risiko: Unvorhersehbare Schäden durch ungewöhnliche Witterungsverhältnisse (Sturm, Hagel, Niederschläge, Hochwasser), Diebstahl und Glasbruch können aus dem Geschäft ein Null-Summen-Spiel oder gar einen Verlust machen.

Mit einer Bauleistungsversicherung sind bis zur schlüsselfertigen Errichtung der Neubauten alle Baustoffe, Bauteile und Bauleistungen versichert. Im Vertrag wird die Baustelle, für die die Bauleistungsversicherung gelten soll, festgehalten. Die Kosten für eine Bauleistungsversicherung hängen von der Versicherungssumme ab, diese besteht aus den Gesamtherstellungskosten des Gebäudes (Lohnkosten und Neuwert aller gelieferten Baumaterialien), exklusive Grundstücks-, Erschließungs- und Baunebenkosten. 

Technische Versicherung: Montageversicherung

Konstruktionen aller Art, vorwiegend aus Metall, werden in einer Montageversicherung erfasst. Auch die Montageausrüstung, wie Geräte, Werkzeug, Gerüste sind abgesichert. Betriebs- und Hilfsstoffe sind jedoch nicht versichert. Versichert sind Konstruktions-, Material- und Montagefehler, höhere Gewalt oder Diebstahl. Versicherungsschutz besteht am vereinbarten Montageplatz.

Ersetzt wird auch hier der Preis für die neuerliche Instandsetzung. Im Falle des Totalschadens begrenzt auf den Zeitwert der versicherten Sache.

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