Wer kann in die PKV?

Wer kann zukünftig in die PKV? Bahr plant Öffnung der PKV

In einem Interview forderte Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) eine Öffnung der PKV für alle interessierten Versicherungsnehmer. Sein Aufruf zur Wahlfreiheit im Gesundheitssystem sorgte für Zuspruch vonseiten des PKV Verbands, und scharfe Kritik durch GKV, SPD und Die Linke.

PKV Menschen
PKV Öffnung: Wer kann künftig
eine PKV abschließen?

Entscheidungsfreiheit für alle Versicherungsnehmer in der Krankenversicherung. Dieses Plädoyer sprach Gesundheits-minister Bahr gegenüber der Rhein-Zeitung aus. Diese Forderung brächte das Ende der Versicherungspflicht und der entsprechenden Allgemeinen Jahresarbeitsentgelt-grenze mit sich, die die PKV Mitgliedschaft begrenzt.

In den vergangenen zehn Jahren ist die Versicherungs-pflichtgrenze von ursprünglich 45.900 Euro sukzsessive angestiegen. Bahr knüpft an die Debeka-Überlegungen und die Vorschläge des Vorsitzenden des PKV-Verbands Uwe Laue zur Absenkung dieser Grenze an.

Bahr verwies auf die, seiner Ansicht nach sinnvolle, Öffnungsaktion der Debeka, die eine Aufnahme von Angestellten mit Verdienst oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze mit nur begrenzten Risikozuschlägen und keiner Gesundheitsprüfung möglich macht. Sowohl die Signal Iduna Gruppe als auch die Huk-Coburg haben ähnliche Reformansätze gestartet. Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/deutschland-und-welt_artikel,-Privatversicherer-für-alle-Bahr-will-Wahlfreiheit-_arid, 1029737.html

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PKV-Verband: PKV Öffnungspläne gehen in richtige Richtung

Der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. äußerte sich positiv zu Bahrs Äußerungen. Bahrs Überlegungen gingen grundsätzlich in die richtige Richtung und setzten mit der Forderung zu mehr Wahlfreiheit und Transparenz die richtigen Ziele. Bahr vertraue dem PKV-System mitsamt seiner Vertragsfreiheit, kapitalgedeckten Vorsorge und Transparenz bei Abrechnungen.

GKV-Spitzenverband, SPD, Die Linke: Kritik an PKV Öffnungsplänen

GKV-Spitzenverband Vorstandsvorsitzende Dr. Doris Pfeiffer kritisierte das ‚PKV-Hilfsprogramm‘ auf Kosten der Beitragszahler aufgrund der resultierenden Verfälschung des Wettbewerbs. Diesen könne es nur geben, wenn GKV und PKV über die gleichen Bedingungen verfügten.

SPD-Gesundheitspolitiker Prof. Dr. Karl Lauterbach (http://www.spdfraktion.de/presse/pressemitteilungen/ lobbypolitik-reinkultur) betonte die, sich durch eine Öffnung ergebenden, Lasten für GKV-Versicherte. SPD-Kollegin Elke Ferner kündigte bei Durchsetzung der Pläne sogar das drohende Ende der GKV an. Kritik kam auch von der gesundheitspolitischen Sprecherin der Linken Martina Bunge. Ihrer Meinung nach führe Bahrs Reformvorschlag zur Abschaffung der GKV als Vollversicherung zu einer doppelten Zwei-Klassen-Medizin.

Bahr: GKV Krankenversicherungsbeiträge werden steigen

Laut Bahr begünstige die demografische Entwicklung Deutschlands zukünftig höhere Beiträge in der GKV. Die Einnahmen und Ausgaben müssten sich auch noch in einer alternden Gesellschaft mit mehr Kranken und weniger Beitragszahlern decken. So stünde man entweder vor einer Finanzierung von Mehrausgaben oder einer Leistungskürzung.

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