PKV Wechsel

PKV Wechsel: PKV zu PKV / PKV zu GKV / GKV zu PKV

Wer kann eigentlich in die PKV wechseln? Welche Voraussetzungen müssen für einen Wechsel erfüllt sein? Wann ist ein Tarifwechsel innerhalb der Versicherung möglich? Macht ein Wechsel von einer PKV zu einer anderen PKV Sinn?

Während der Versicherungswechsel zu einer privaten Krankenversicherung klar geregelt und relativ einfach ist, kann der Wechsel zurück in die gesetzliche Kranken- versicherung nur unter bestimmten Voraussetzungen vollzogen werden. Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, hängt von Ihrem Berufsstand und Alter ab.

Lesen Sie nachfolgend unter welchen Umständen Sie in die private Krankenversicherung (GKV zu PKV) wechseln können und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um wieder zurück in die gesetzliche Krankenversicherung (PKV zu GKV) wechseln zu können.

Unser Tipp: Bevor Sie einen Wechsel durchführen und noch einige Fragen offen sind, sollten Sie einen KV Experten zu Rate ziehen, denn Sie können nicht nach Belieben die Systeme wechseln.

Haben Sie keinen entsprechenden Ansprechpartner für Krankenversicherungen, so nutzen Sie bitte das Rückruf-Kontaktformular. Wir werden Ihnen umgehend einen Ansprechpartner in Ihrer Nähe benennen.

GKV zu PKV: Der Wechsel von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung

Von der GKV in die PKV für Selbständige, Freiberufler und Beamte: Sie können als Zugehöriger dieser Berufsgruppen einkommensunabhängig ohne Weiteres von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung wechseln. Für Beamte gibt es seit 2005 erleicherte Zugangsbedingungen, die Beamte vor risikobedingten Ablehnungen und vor Leistungsausschlüssen schützen.

Achtung: es gibt totz des leichten Zugangs zur PKV kein grundsätzliches Recht auf die Annahme eines Versicherungsantrages. Die Krankenversicherung kann die Aufnahme in bestimmte PKV Tarife auch ablehnen. Dann bleibt nur noch der PKV Basistarif übrig.

Von der GKV in die PKV für Arbeitnehmer und Angestellte: Sie können nur dann in die PKV wechseln, wenn Sie im Jahr ein Einkommen über 52.200 EUR brutto (Versicherungspflichtgrenze) beziehen (Stand 2013). Das entspricht einem monatlichen Bruttoeinkommen von 4.350 EUR. Regelmäßige Einmalzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld können Sie dem anrechenbaren Einkommen zurechnen.

Unser Tipp: Bevor Sie in die PKV wechseln, sollten Sie prüfen, ob sich dies überhaupt für Sie lohnt oder ob Sie nicht besser eine private Krankenzusatzversicherung abschließen sollten. Nutzen Sie hierfür den kostenfreien PKV Vergleich und vergleichen Sie die Beiträge.

Weitere Informationen zum Wechsel in die PKV

PKV zu PKV: Der Wechsel von einem PKV Anbieter zu einem anderen PKV Anbieter

Der Wechsel des PKV Anbieters ist im Prinzip unter der Einhaltung der Kündigungsfristen problemlos zu bewerkstelligen. Auf die Kündigungsfristen (in der Regel zum Jahresende) muss besonders geachtet werden, denn ansonsten müssen Sie für die Übergangszeit zwei Krankenversicherungen bezahlen.

Auch wenn der Wechsel des PKV Anbieters einfach ist, so sollten Sie sich trotzdem der damit verbundenen Risiken im Klaren sein, denn je länger Sie bereits bei einem Anbieter privat versichert sind, desto dauerhaftere Rechte haben Sie sich damit erworben. Diese Rechte setzen Sie bei einem Wechsel aufs Spiel.

Risiken bei einem Wechsel des PKV Anbieters:

  • Der neue PKV Antrag kann krankheitsbedingt abgelehnt oder mit Zuschlägen belegt werden.
  • Neue Wartezeiten: der Versicherungsschutz beginnt erst nach dem Ablauf einer Wartezeit.
  • Höhere Beiträge. Da Sie auch älter geworden sind, steigen auch die Beiträge.

Unser Tipp: Gerade bei einem beitragsbedingten Wechsel des PKV Anbieters sollten Sie die Beiträge und die Leistungen vergleichen. Die Risiken, die mit einem Wechsel einhergehen sind nicht immer offensichtlich. Oft stellen Sie sich besser, wenn Sie den Tarif bei Ihrem bestehenden Versicherer wechseln.

PKV Tarifwechsel innerhalb einer Versicherung

Wollen Sie den Versicherungstarif bei ihrem bestehenden Versicherer wechseln, geht dies in der Regel auch ohne die Einhaltung von Kündigungsfristen. Ein Tarifwechsel macht vor allem dann Sinn, wenn sich Ihr Tarif im Verhältnis zu den anderen Tarifen unverhältnismaßig teuer entwickelt hat oder Sie Leistungen abspecken oder hinzunehmen wollen.

Die Zugangsvoraussetzungen zu einem anderen Tarif variieren von Versicherung zu Versicherung. Oft ist ein Tarifwechsel hausintern nicht erwünscht, da die Versicherung gerne in einem „teueren Tarif“ halten möchte. Die Informationen zu einem internen Tarifwechsel erhalten Sie von Ihrer bestehenden Versicherung.

PKV Tarif Wechsel - oft ein steiniger Weg Wechsel innerhalb PKV

Auch wenn der Versicherte im Recht ist, so stößt sein Wunsch nach einem Wechsel innerhalb der PKV-Tarife eines Versicherers nicht immer auf Gegenliebe. Häufig sperren sich die privaten Krankenversicherungen gegen die Wechselwünsche der Versicherten. Weiterlesen

PKV zu GKV: Der Wechsel von der privaten zur gesetzlichen Krankenversicherung

In die gesetzliche Krankenversicherung können Sie als Privatversicherter nur dann wechseln, wenn Sie wieder versicherungspflichtig werden. Beispiele für eine solche Versicherungspflicht:

  • Sie gehen von der Selbständigkeit in ein Arbeitnehmerverhältnis (mindestens 12 Monate).
  • Ihr Einkommen ist unter die Versicherungspflichtgrenze gesunken.
  • Sie sind arbeitslos geworden.

Schlechte Karten für alle über 55 Jahre: Wenn Sie älter als 55 Jahre sind, haben Sie keine Möglichkeit in die GKV zu wechseln. Dieses Alterslimit gilt für Selbständige und Arbeitnehmer gleichermaßen. Selbst für Ar- beitslose gibt es dann keine Wechselmöglichkeit mehr. Sie können innerhalb der PKV dann nur noch in den PKV Basistarif, der sich an die GKV-Lesitungen anlehnt, wechseln.

Weitere Informationen zum Wechsel zurück in die GKV: Wechsel PKV zu GKV

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