Krankenversicherung Vergleich: GKV oder PKV?
Die Krankenversicherungen im Vergleich
GKV oder PKV? Welche Krankenversicherung ist im Hinblick auf die Gesundheitsreform vom 29. April 2026 gut und günstig? Nutzen Sie den Versicherungsvergleich und prüfen Sie Ihr Sparpotenzial – kostenfrei.Letzte Aktualisierung:
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Wer gut verdient, wird 2027 mehr für die Krankenkasse zahlen! Die geplante Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze um 300 EUR* wird eine Massenflucht von Gutverdienern in die private Krankenversicherung auslösen – so die Prognose des Gesundheitsministeriums.
GKV oder PKV? Die Krankenversicherungen im Vergleich
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Krankenversicherungen im Vergleich. Prüfen Sie Ihr Sparpotenzial...
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Erhöhung der Beitragsmessungsgrenze
Die Bundesregierung hat sich am 29. April 2026 auf das von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) geplante Sparpaket für die gesetzlichen Krankenkassen geeinigt.
Die Reform sieht unter anderem vor, die Beitragsbemessungsgrenze einmalig um 300 Euro anzuheben. Diese Erhöhung kommt zusätzlich zur regulären, jährlichen Anpassung hinzu, die sich an der Lohn- und Gehaltsentwicklung orientiert.
Im Vergleich zu einer allgemeinen Beitragssatzerhöhung trifft diese Anpassung gezielt Gutverdienende, da ein größerer Teil ihres Einkommens beitragspflichtig wird. Für Versicherte oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze steigt die finanzielle Belastung spürbar. Dadurch könnte der Anreiz wachsen, sich mit Alternativen auseinanderzusetzen – insbesondere mit einem Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV).
Was ist der Unterschied zwischen GKV und PKV?
In Deutschland gibt es zwei Haupttypen von Krankenversicherungen: die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die private Krankenversicherung (PKV).
Die GKV ist für alle Arbeitnehmer verpflichtend, die nicht selbständig sind, und für Rentner. Die Beiträge werden zu gleichen Teilen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezahlt und sind abhängig von dem Einkommen. Die Leistungen der GKV sind standardisiert und umfassen eine breite Palette medizinischer Behandlungen, einschließlich Arztbesuchen, Krankenhausaufenthalten, Medikamenten und Heilbehandlungen.
Die PKV ist für Beamte und Selbständige (Freiberufler) verfügbar, aber auch Arbeitnehmer, die ein bestimmtes Einkommen überschreiten, können sich freiwillig für eine PKV entscheiden. Die Beiträge für die PKV sind individuell und hängen vor allem von den gewählten Leistungen, dem Gesundheitszustand und dem Alter ab.
Die PKV bietet in der Regel eine größere Auswahl an Leistungen und mehr Flexibilität bei der Wahl von Ärzten und Krankenhäusern als die GKV.
Beitragshöhe der Krankenversicherung
Während in der GKV die Höhe des Beitrags vom Einkommen abhängt, ist es in der PKV unerheblich, wie viel Versicherte verdienen. Stattdessen bestimmen die folgenden Faktoren die Beitragshöhe:
Leistungen: Sie können die Leistungen selbst bestimmem. Je mehr Leistungen, desto höher wird der Beitrag sein.
Alter: Je jünger Sie zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses sind, dest niedriger wird der Beitrag sein.
Vorerkrankungen: Bevor Sie sich privat versichern können, müssen Sie verschiedene Gesundheitsfragen beantworten. Je gesünder Sie sind, desto niedriger wird der Beitrag sein.
Berufsgruppe: Je nachdem, welcher Berufsgruppe Sie angehören unterscheiden sich die Beiträge. Besonders günstig ist es für beihilfeberechtigte Beamte und junge Selbständige.
Selbstbeteiligung: Über die Höhe der Selbstbeteiligung nehmen Sie direkten Einfluss auf den Beitrag. Je höher die Selbstbeteiligung, desto niedriger wird der Beitrag sein.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die GKV eine verpflichtende, standardisierte Krankenversicherung ist, die für eine breite Palette medizinischer Behandlungen sorgt, während die PKV eine freiwillige Krankenversicherung ist, die mehr Flexibilität und Auswahl bei den Leistungen bietet.
GKV/PKV Leistungsunterschiede
Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die abweichenden Leistungen einer privaten gegenüber einer gesetzlichen Krankenversicherung:
- Breitere Leistungen: Private Krankenversicherungen bieten oft eine breitere Palette an Leistungen, einschließlich Zuschüssen für Zahnbehandlungen, alternative Therapien und Heilbehandlungen.
- Individuellere Leistungspakete: Private Krankenversicherungen ermöglichen es den Kunden oft, ihre Leistungspakete entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen und Wünschen zusammenzustellen.
- Keine Wartezeiten: Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung gibt es in der Regel keine Wartezeiten bei privaten Krankenversicherungen.
- Höhere Kostenerstattungen: Private Krankenversicherungen erstatten in der Regel höhere Kosten als die gesetzlichen Krankenversicherungen.
- Flexible Beitragszahlungen: Private Krankenversicherungen bieten oft flexible Beitragszahlungsoptionen, wie beispielsweise monatliche oder jährliche Zahlungen.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass es zwischen den beiden Versicherungsarten zu erheblichen Beitragsunterschieden (in beide Richtungen) kommen kann. Bevor Sie sich für eine Versicherung entscheiden: Vergleichen Sie die Leistungen und Beiträge und lassen Sie sich beraten.
Wie viel wird Ihre Krankenversicherung kosten?
Wie groß ist Ihr Sparpotenzial? Um den genauen Versicherungsbeitrag zu erfahren, nutzen Sie am besten den Versicherungsvergleich für Krankenversicherungen bzw. wenden sich direkt an verschiedene Versicherungsgesellschaften oder Versicherungsmakler, um individuelle Angebote einzuholen.
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Im schlimmsten Fall erfahren Sie, dass Sie bereits optimal versichert sind. Wissenswertes zur freiwilligen Krankenversicherung und zu den Unterschieden der beiden KV Systeme finden Sie unter dem jeweiligen Link.
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Quellenangaben
*Quelle: SPIEGEL Wirtschaft: Warken rechnet mit Massenflucht von Gutverdienern in die private Krankenversicherung; https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/gesundheitsreform-ministerium-rechnet-mit-100-000-wechslern-in-die-private-krankenversicherung-a-0cf7ced7-0ac6-4dfd-8ec2-b19d66731e9a