PKV Test

PKV Test 2019

Die Zeitschrift „Finanztest“ hat einen neuen Test zu den Tarifen der PKV veröffentlicht. Unter den Tarifen sind auch einige sehr gute.

Die private Krankenversicherung hat einen guten Ruf: Was man als gesetzlich Versicherter durch Zusatzversicherungen ergänzen muss, ist im privaten Vertrag oft schon drin. Doch auch in der PKV gibt es Qualitätsunterschiede: So beteiligt sich etwa nicht jeder Tarif im Bereich Zahn an den Kosten, die das Dentallabor in Rechnung stellt.

Um die Angebote der privaten Krankenversicherer in Preis und Leistung vergleichbar zu machen, hat das Verbrauchermagazin „Finanztest“ im November 2019 einen PKV Test veröffentlicht, bei dem die Tarife von 30 Versicherern im Fokus standen. Quelle: Finanztest 11/2019, S. 82-91.

Die Kriterien: Getestet wurden 26 Tarife für Beamte, 41 Tarife für Angestellte und 53 Tarife für Selbständige. Die Musterkunden waren jeweils 35 Jahre alt und gesund, in der Kategorie Beamte gingen die Testexperten von einer ledigen Bundesbeamtin mit einem 50-prozentigem Beihilfeanspruch aus.

Das Testurteil ergab sich zu 80 Prozent aus dem Preis-Leistungs-Verhältnis und zu 20 Prozent aus der Beitragsentwicklung der letzten sechs Jahre. Bei einigen jüngeren Angeboten konnte nur das Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet werden. Daher gab es in diesen Fällen kein Testurteil.

Mindestanforderungen bei den Leistungen: An die Leistungen stellte „Finanztest“ dabei Mindestanforderungen, die die Tarife erfüllen mussten und die alle drei Grundbausteine der privaten Krankenversicherung, die Bereiche Ambulant, Stationär und Zahn, betrafen.

So wurde im ambulanten Bereich beispielsweise gefordert, dass Vorsorgeuntersuchungen mindestens im Umfang der Vorsorge der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden.

Der Bereich Stationär musste dem Versicherten u.a. mindestens ein Zweibettzimmer mit Chefarztbehandlung garantieren, im Zahnbereich wurde z.B. vorausgesetzt, dass Material- und Laborkosten bei Zahnersatz und Inlays zu 65 Prozent oder mehr finanziert werden.

Beihilfetarife für Beamte sollten die Kosten der Mindestleistungen mindestens zum versicherten Prozentsatz versichern. Für Angestellte und Selbständige wurde im PKV Test 2019 zudem ein versichertes Krankentagegeld von 120 Euro pro Tag angenommen, das ab dem 43. Krankheitstag gezahlt wird.

PKV Test 2019: Die Ergebnisse

Im Ergebnis konnte das Magazin einige „gute“ und „sehr gute“ Tarife ermitteln, wobei „sehr gut“ einen Tarif bezeichnet, bei dem Preis-Leistungs-Verhältnis und Beitragsentwicklung im Vergleich zum Marktdurchschnitt besonders verbraucherfreundlich sind.

Sehr gute und gute Tarife

Bei den Tarifen für Beamte erhielten zwei Tarife ein „sehr gut“, vier immer noch ein „gut“. Angestellte können sich in einem der geprüften Tarife „sehr gut“ versichern, in sieben „gut“; bei den Tarifen für Selbständige erreichte keiner der Tarife das Urteil „sehr gut“, fünf erwiesen sich jedoch als „gut“.

Unter den Beamtentarifen im PKV Test 2019 war derjenige mit der besten Bewertung zugleich auch der mit dem günstigsten Monatsbeitrag. Auch bei den Selbständigen gehörte der beste „gute“ Tarif immer noch zu den günstigsten.

Der beste Angestelltentarif wies ebenfalls zugleich den günstigsten Monatsbeitrag auf.
„Finanztest“ hat neben dem Testurteil allerdings zusätzlich angegeben, wie weit das Leistungsniveau bei jedem Tarif von den geforderten Mindestleistungen nach oben abweicht.

Beste Tarife haben keine Spitzenleistung: Dadurch zeigte sich, dass die am besten bewerteten Tarife für alle drei Personengruppen nicht diejenigen sind, die Spitzenleistungen versprechen: Die Tarife mit herausragendem Leistungsniveau sind im Vergleich etwas teurer.

Unter den jüngeren Tarifen, deren Beitragsentwicklung nicht benotet werden konnte, waren zwei Tarife für Selbständige und ein Tarif für Angestellte, deren Preis-Leistungs-Verhältnis mit „sehr gut“ beurteilt wurde. Das Leistungsniveau dieser Tarife war zwar ebenfalls überdurchschnittlich, gehörte aber nicht zur Leistungsspitze.

Fazit

Es gibt viele unterschiedliche PKV-Tarife. Wer aus der gesetzlichen Krankenversicherung oder innerhalb der PKV wechseln möchte, sollte zuvor unbedingt einen umfassenden Versicherungsvergleich durchführen und dabei die für ihn wichtigen Merkmale in den Vordergrund stellen. Wer Leistungen weit über dem Durchschnitt bevorzugt, muss sich darauf einstellen, etwas mehr zu zahlen.

PKV Test 2017

Im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv hat das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) im April 2017 einen Test von 20 bedeutenden deutschen PKV-Unternehmen durchgeführt.

Im Fokus des Tests standen einerseits das Preis-Leistungs-Verhältnis, andererseits der Service der Versicherer. Nach Angaben des DISQ besteht zwischen den günstigsten und den teuersten Angeboten der Kategorien Grundschutz, Standardschutz und Top-Schutz jeweils ein beträchtliches Preisgefälle.

Dabei gibt es auch zwischen den hinsichtlich ihrer Leistung am besten bewerteten Angebote große Preisunterschiede, so dass sich ein Vergleich der verschiedenen Versicherer in barer Münze auszahlen kann. Im Bereich Preis-Leistung stützte das DISQ seine Bewertung auf Analysen des Ratinghauses Franke und Bornberg.

Sieger in diesem Teilbereich war der Versicherer Barmenia, der im PKV-Test 2017 mit besten Leistungen bei Grund-, Standard- und Top-Schutz überzeugen konnte und insgesamt das Testurteil „sehr gut“ erhielt. Als zweiter Sieger erwies sich die Axa, Drittplazierter wurde die Allianz Versicherung, die ebenfalls beide mit „sehr gut“ ausgezeichnet wurden.

PKV Test 2017: Gemischte Ergebnisse im Service

Barmenia und Axa sind auch im Teilbereich „Service“ des PKV-Tests 2017 unter den Top 5 vertreten – hier punktete jedoch einzig der Versicherer Münchener Verein mit dem Ergebnis „sehr gut“. Sechs weitere Versicherer erzielten ein „gut“, zehn nur ein „befriedigend“, der Rest ein „ausreichend“, so dass der Test im Schnitt nur eine „befriedigende“ Qualität offenbarte.

Untersucht wurden im Einzelnen jeweils zehn Telefon- und E-Mail-Kontakte sowie der Internetauftritt der Versicherer, bei dem Bedienungsfreundlichkeit und der jeweilige Gehalt an Informationen im Vordergrund standen.

Während die Internetauftritte bei den Testern einen guten Eindruck hinterließen, mussten die Testkunden am Telefon und am PC Geduld beweisen: Durchschnittlich verbrachten sie eineinhalb Minuten in der Warteschleife; E-Mails wurden im Schnitt erst nach knapp vier Tagen beantwortet. Mehr als jede vierte E-Mail wurde während des Testzeitraums gar nicht beantwortet. Je nach Kundenanspruch an eine Krankenvollversicherung kann der Service auch ein wichtiges Kriterium für die Wahl des richtigen Versicherers sein.

Leichte Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr

Im Gesamtergebnis gewannen Barmenia und Axa, die die Bewertung „sehr gut“ für sich beanspruchen konnten, vor Allianz und Münchener Verein, die beide mit einem insgesamt „guten“ Ergebnis zufrieden sein können. Weitere 14 Versicherer wurden im PKV-Test 2017 des DISQ ebenfalls mit „gut“, die Schlusslichter mit „befriedigend“ beurteilt. Der PKV-Test 2017 zeigt ein sehr ähnliches Bild wie der im vergangenen Jahr vom DISQ durchgeführte PKV-Test 2016, der dieselben 20 Versicherer bewertete. In beiden Testbereichen haben sich die Ergebnisse allerdings im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert: 2016 gab es im Bereich des Service keine einzige „sehr gute“ und lediglich drei „gute“ Bewertungen; auch die Analyse des Preis-Leistungs-Verhältnisses weist eine Verbesserung auf, was ein besseres Gesamtergebnis zur Folge hat.

PKV Beamte Test 2017

Da Beamte von ihrem Dienstherrn eine sogenannte „Beihilfe“ zur Krankenversicherung erhalten und lediglich die verbleibenden Kosten decken müssen, sind sie meistens privat versichert: Die privaten Krankenversicherer offerieren nämlich passgenaue Beihilfetarife, die nur die Restkosten absichern.

Würde sich ein Beamter gesetzlich versichern, müsste er hingegen den vollen Krankenkassenbeitrag selbst entrichten. Private Krankenversicherungen sind für Beamte also erste Wahl – doch welche sind gut? Das Wirtschaftsmagazin „Focus Money“ ist dieser Frage Ende 2016 nachgegangen und hat insgesamt 26 Krankenversicherern auf den Zahn gefühlt.

Getestet wurden dabei verschiedene Tarife der Gesellschaften sowohl für Beamte als auch für Beamtenanwärter. Bei den Beamten waren die Kriterien Leistungsqualität, Beitragshöhe und Bonität des jeweiligen Versicherers ausschlaggebend, die mit zweimal 40 Prozent und einmal zwanzig Prozent in die Bewertung einflossen. Bei den Beamtenanwärtern gab es keine eigene Bewertung der Leistung, so dass hier die Beitragshöhe zu 75 Prozent sowie die Bonität des Unternehmens zu 25 Prozent in die Gesamtnote einbezogen wurden.

Drei gute Beamtenversicherer

Herangezogen wurden nur Top-Schutz-Tarife. Hinsichtlich der Leistungsqualität entschied ein Fragenkatalog der Ratingagentur Franke und Bornberg, der zahlreiche Einzelkriterien abklopfte.

Die Beitragshöhe ermittelte „Focus Money“ anhand zweier Musterfälle (30-jähriger Bundesbeamter und 25-jähriger Beamtenanwärter des Bundes), wobei ein Beitrag bis zu 220 Euro bei Beamten bzw. bis zu 50 Euro bei Beamtenanwärtern die Note 1 ergab. In Sachen Bonität wurden die Ergebnisse verschiedener Analysehäuser gegeneinander abgeglichen, wobei nur die beste Note zählte.

Zu den besten Versicherungsgesellschaften für Beamte gehören nach der Auswertung des Wirtschaftsmagazins die Versicherer Debeka und HanseMerkur, die beide mit „hervorragend“ abschnitten. Weitere acht Versicherer erhielten ein „sehr gut“, zehn immerhin noch ein „gut“. Das Schlusslicht bildeten fünf Assekuranzen, die nur noch mit „befriedigend“ bewertet wurden.

PKV Beamte: Nicht alle Versicherer sind gleich

Fünf Gesellschaften kürte „Focus Money“ zu „hervorragenden“ Versicherern für Beamtenanwärter: Dazu gehören Allianz, DBV und wiederum Debeka und HanseMerkur. Gleich elf Versicherer wurden außerdem mit dem Prädikat „sehr gut“ versehen.

Zwei private Krankenversicherer erwiesen sich im Test als „gut“, fünf als „befriedigend“. Bei zwei Gesellschaften werden Beamtenanwärter unter Umständen weniger gut versichert: Diese erhielten lediglich eine „ausreichende“ Beurteilung.

Für Beamte und Beamtenanwärter gilt also: Versicherer ist nicht gleich Versicherer. Gerade deshalb kann sich ein Vergleich der unterschiedlichen privaten Krankenversicherer durchaus lohnen. Wer erst vergleicht und dann wählt, kann sich der Qualität seines Versicherers sicher sein.

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Quellenangaben

1Quelle: http://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/
pkv-und-zusatzversicherung-die-beste-krankenversicherung-
fuer-ihr-geld/8716428.html

2Quelle: €uro, Ausgabe 10/2013.