Dürreversicherung

Landwirtschaftliche Dürreversicherung

Seit einigen Jahren bieten Versicherer in Deutschland eine Dürreversicherung für Landwirte an. Die Versicherung kann sehr nützlich sein und ist inzwischen auch günstiger.

In den letzten Jahren häufen sich auch in Deutschland Wetterphänomene: Sintflutartige Regenfälle, oder Hagelschläge halten viele Regionen in Atem. Hinzu kommt anhaltende Trockenheit, die besonders die Landwirte in Deutschland gefährdet.

Dürre, also der Zusammenfall von extremer Hitze und Wassermangel, ereignet sich meist großflächig und führt dann zu gravierenden Ernteausfällen. 2019 mangelte es an Obst- und Gemüseerträgen ebenso wie an verwertbaren Rapspflanzen.

Dürrefälle werden sich in den kommenden Jahren vermutlich häufen. Einige Versicherer bieten daher bereits eine Dürreversicherung an. Seit Kurzem gilt für diese Versicherung auch eine günstige Versicherungssteuer von 0,03 Prozent der Versicherungssumme.

Was leistet eine Dürreversicherung?

Die Dürreversicherung wird ausschließlich als Indexversicherung angeboten. Das heißt: Es zählt nicht der tatsächliche Schaden, der dem Bauern auf seinem Feld entsteht. Stattdessen wird ein möglicher Ausfall rein rechnerisch anhand von Wetter- oder Ertragsdaten ermittelt.

Werden Wetterdaten zugrundegelegt, greift der Versicherer auf die Anzahl der Tage mit unterdurchschnittlichem Niederschlag zurück, wobei die Messwerte von Stationen des Deutschen Wetterdienstes gelten. Bei einer vordefinierten Anzahl von Tagen besteht Dürre.

Bei der Ermittlung nach Ertragsdaten sichert der Kunde einen bestimmten Ertragswert ab. Liegt der durchschnittliche Ertragswert des Landkreises innerhalb eines bestimmten Zeitraums unter dem abgesicherten Wert, tritt der Versicherungsfall ein.

Wird der Schwellenwert über- bzw. unterschritten, erhalten Versicherte eine zuvor vereinbarte Zahlung und müssen dazu in der Regel nicht einmal einen Versicherungsfall melden. Die Zahlung kann je nach Versicherer pauschal gehalten oder am ermittelten Ertragsverlust orientiert sein.

Sie erfolgt teils zeitnah, teils erst im folgenden Frühjahr. Versicherbar sind grundsätzlich alle gängigen Kulturen sowie Grünland und Ackergras.

Was kostet eine Dürreversicherung?

Die Kosten einer Dürreversicherung hängen sehr von individuellen Faktoren wie Anbauart und Größe der zu versichernden Fläche ab.

Außerdem kommt es auf die Preisgestaltung des Versicherers an: Selbstbehalte können die Versicherung etwas günstiger gestalten, greifen allerdings bei pauschaler Auszahlung nicht. Mitunter gibt der Versicherer aber einen Bündelnachlass oder gewährt Treuerabatte.

Bei den meisten Versicherern ist die Dürreversicherung zudem nur als Ergänzung zur Hagelversicherung erhältlich und kann zusätzlich mit anderen Mehrgefahrenversicherungen kombiniert werden. Die Prämie verändert sich dann entsprechend.

Wenn Sie als Landwirt an einer Dürreversicherung interessiert sind, sollten Sie sich mit den Angeboten im Bereich Dürreversicherung genau auseinandersetzen, um das passende Angebot zu finden. Oft hilft auch ein Versicherungvergleich.

Dürreversicherungen im Anbieter-Vergleich

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Dürreversicherung (auch: Ernteausfallversicherung – oft in Kombination mit einer Hagelversicherung) zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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