Entnahmeplan

Entnahmeplan Überblick

Neben Auszahlplan und Sofortrente ist der Entnahmeplan eine gute Möglichkeit zur Altersvorsorge. Lesen Sie hier, worum es sich bei dieser Anlageform handelt und für wen ein Entnahmeplan interessant ist.

Rentnerpaar
Für welche Personen sind Entnahmelpläne geeignet?

Mit einem Entnahmeplan sichert man sich eine Rentenzahlung für einen bestimmten Zeitraum. Diese kann monatlich, viertel- oder halbjährlich oder einmal im Jahr erfolgen, ganz nach Wunsch.

Oftmals wird eine solche Anlage im Alter besonders interessant, aber auch junge Leute, die sich damit z.B. ein Studium oder eine Weiterbildung finanzieren wollen, können in einen Entnahmeplan investieren.

Ein Entnahmeplan hat dabei Vor- und Nachteile, die vor Abschluss genauestens erwogen werden sollten. Hier muss jeder für sich entscheiden, wo seine Prioritäten liegen. Sicherheit oder Rendite?

So funktioniert der Entnahmeplan

Bei einem Entnahmeplan wird ein größerer Geldbetrag in einen oder mehrere Investmentfonds investiert, weshalb auch häufig die Rede von einem Fonds-Entnahmeplan ist. Die Renditechancen sind je nach Wahl der Fonds sehr hoch, allerdings besteht damit auch immer ein Verlustrisiko. Daher ist bei dieser Anlageart eine Verteilung der Gelder in verschiedene Fonds sinnvoll.

Aktienfonds sind z.B. sehr viel riskanter als Renten- oder Immobilienfonds, versprechen aber auch höhere Renditen. Um Renditechance und Stabilität gleichermaßen zu erreichen ist eine Mischung verschiedener Fonds ratsam. Sie entscheiden selbst, ob bei der Auszahlung der Beträge das eingezahlte Kapital erhalten werden soll, also nur der Renditeanteil ausgezahlt wird (sog. Kapitalerhalt), oder ob auch das von Ihnen eingezahlte Geld in die Auszahlungsbeträge einfließt. (sog. Kapitalverzehr).

Der Vorteil von Entnahmeplänen ist deren große Flexibilität. Sie können Ihre Gelder auch vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit (die zwischen 0 und 20 Jahren liegt) abziehen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit die Fonds, in die investiert wird, zu wechseln. Dies ist allerdings häufig mit einer Verwaltungsgebühr belastet. Der Nachteil dieser Anlageform besteht darin, dass Kurseinbrüche dazu führen können, dass Ihr Kapital schneller verbraucht ist, als kalkuliert. Sie haben hier also keine uneingeschränkte Planungssicherheit. Allerdings können hohe Renditen es auch ermöglichen, dass Sie Ihren Auszahlungsbetrag erhöhen können. Dies ist mit einem Entnahmeplan in der Regel problemlos möglich.

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Für wen eignet sich ein Entnahmeplan?

Will man selbst den Überblick über die Finanzen behalten, sollte man sich bei der Investition in einen Entnahmeplan selbst mit Fonds auskennen. Auch sollten Sie jährlich deren Rentabilität prüfen und ggf. in andere Fonds umschichten. Um in einen Entnahmeplan investieren zu können, muss Ihnen zunächst ein größerer Geldbetrag zur Verfügung stehen.

Außerdem sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre Altersvorsorge durch sicherere Investitionsformen zusätzlich abgesichert wird. Wer finanziell keinen oder nur geringen Spielraum hat, sollte eine Investition in Fonds genauestens bedenken, denn eine lebenslange Rente ist hiermit nicht garantiert! Entnahmepläne sind – wie bereits erwähnt – nicht nur, aber hauptsächlich für die Altersvorsorge geeignet. Auch wer einen größeren Geldbetrag in regelmäßigen Zahlungen unterteilen will, um damit einen Sonderbedarf o.ä. zu decken, kann mit einem Entnahmeplan richtig liegen.

Entnahmeplan oder Auszahlpan?

Die Begriffe Entnahmeplan und Auszahlplan werden manchmal synonym verwandt, weil das Prinzip das selbe ist. Ein größerer Geldbetrag wird angelegt und als Rente ausgezahlt. Allerdings ist mit dem Begriff Entnahmeplan häufig der oben beschriebene Fonds-Entnahmeplan gemeint, während Auszahlplan meist die Variante meint, bei der das Geld zu einem festen Zinssatz bei einer Bank oder Sparkasse angelegt wird und über eine bestimmte Laufzeit (die nicht wie beim Entnahmeplan verkürzt werden kann) in Form einer Rente ausgezahlt wird. Der Auszahlplan ist also eine weniger flexiblere, aber dafür planungssicherere Alternative zum Entnahmeplan. Sind die Zinsen so niedrig wie derzeit, sind Auszahlpläne allerdings wenig rentabel.

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