Haftpflichtversicherung Studenten

Die Haftpflichtversicherung für Studenten im Überblick

Das Studium ist oftmals eine Zeit großer Freiheit, aber leider auch des schmalen Geldbeutels. Da wird gespart, wo es nur geht. An einem sollte man allerdings nicht sparen: an der Haftpflichtversicherung für Studenten. Wir sagen Ihnen alles Wichtige zu diesem Thema.

Wer heute, in Zeiten von G8 ein Studium beginnt, ist oftmals gerade erst volljährig geworden und häufig bisher nicht gewohnt finanzielle Verantwortung zu tragen.

Der Umzug in eine neue Stadt eröffnet erstmals ungekannte Freiheiten, bringt aber auch Verpflichtungen mit sich. Plötzlich schlägt der Ernst des Lebens los, begleitet von Partys und rauschenden Nächten, die ebendies wieder vergessen machen.

Dabei kommt es nicht selten dazu, dass ein Moment der Unachtsamkeit, vielleicht auch nach einem Gläschen Alkohol zu viel, schwerwiegende finanzielle Folgen mitbringt. Wenn man beim Tanzen ein Glas Bier auf der teuren Hifi-Anlage des Kommilitonen verschüttet, ist das ärgerlich, aber finanziell meist noch händelbar.

Anders sieht es aus, wenn man auf dem Heimweg von einer Party einen Autounfall verursacht, weil man beim unachtsamen Überqueren der Straße mit dem Fahrrad einen Autofahrer zur Vollbremsung zwingt und er dadurch die Kontrolle über das Auto verliert.

Besonders Personenschäden können sich schnell in ungeahnte Höhen schrauben und für den Schadensverursacher eine lebenslange Zahlungsverpflichtung begründen. Daher brauchen Studenten dringend eine Haftpflichtversicherung. Sie sorgt im Kleinen und Großen dafür, dass Geschädigte schnell zu ihrem Recht kommen und der Schadenverursacher nicht ein ganzes Leben lang für einen unachtsamen Moment haften muss.

Die Haftpflichtversicherung für Studenten muss nicht immer eigens abgeschlossen werden, es besteht eventuell auch die Möglichkeit über die Familie abgesichert zu sein. Unter welchen Umständen dies der Fall ist und was Sie sonst noch zur Haftpflichtversicherung für Studenten wissen müssen, sagen wir Ihnen im Folgenden.

Haftpflichtversicherung Studenten: Familienversichert oder nicht?

Studenten können je nach Versicherer bis zum 25. oder 30. Lebensjahr noch bei den Eltern mitversichert sein, wenn sie nicht verheiratet sind, sich entweder im Erststudium, oder in der Wartezeit auf einen Studienplatz, oder aber in einem Bundesfreiwilligendienst zwischen Abitur und Studium befinden und noch zuhause wohnen.

Voraussetzung ist natürlich, dass das Kind beim Versicherer als mitversichert gemeldet ist. Wer zuhause auszieht und seinen Hauptwohnsitz an den Studienort verlegt, muss dringend mit dem Versicherer abklären, ob noch Versicherungsschutz besteht oder nicht. Dies wird bei den Anbietern unterschiedlich gehandhabt. Bei einem Zweitstudium ist es in jedem Fall notwendig, dass man sich als Student selbst haftpflichtversichert.

Wer allerdings eine Berufsausbildung absolviert und danach ein Erststudium anschließt, kann meist noch bei der Familie mitversichert bleiben. Wer heiratet, ist von der Familienversicherung über die Eltern ausgeschlossen, das gilt sogar für unter 18-Jährige Kinder. Hier gelten dann die Regeln für eine mögliche gemeinsame Versicherung der Eheleute.

Studenten-Haftpflichtversicherung: Leistungen

Als Student hat man oftmals andere Ansprüche an eine Haftpflichtversicherung als es beispielsweise die Eltern haben. Wer also selbst eine Haftpflichtversicherung für Studenten abschließt, sollte darauf achten, dass der Versicherungsschutz möglichst genau zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Die Versicherunsgssumme sollte dabei mindestens 5 Millionen Euro betragen, da wie bereits oben angedeutet wurde, Personenschäden, die oft einher gehen mit jahrenlangen Heilbehandlungskosten sowie Schmerzensgeldzahlungen, horrende Schadensummen verursachen können.

Wer sich nicht ruinieren möchte, sollte daher bei der Versicherungssumme nicht zu knausrig sein. Zumindest einige Anbieter haben mittlerweile auch keine geringeren Versicherungssummen mehr im Angebot, da die Erfahrung gezeigt hat, dass alles unter 5 Millionen zu gering ist.

Für Studenten ist bei der Haftpflichtversicherung außerdem wichtig, dass Schäden durch Internetnutzung abgedeckt sind. Wer beispielsweise eine E-Mail weiterleitet, die einen Virus oder Trojaner enthält, muss für die Schäden, die das bei Dritten verursacht, aufkommen. Sowas ist schnell unwissentlich passiert; gut wenn dann der Schaden zumindest schnell reguliert werden kann.

Studenten sollten zudem darauf achten, dass sie eine Forderungsausfalldeckung haben. Immer dann, wenn ihnen selbst ein Schaden zugefügt wurde, für den ein anderer finanziell nicht haften kann, springt die eigene Haftpflichtversicherung ein.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der mit der Versicherung zu klären ist, ist die Absicherung von sportlichen Aktivitäten. Diese sind als Freizeitaktivität regulär mitversichert, allerdings gilt dies nicht für Sportarten, die wettkampfmäßig betrieben werden. Sollten Sie einen Sport intensiv betreiben, müssen Sie unbedingt mit dem Versicherer abklären, ob dieser im Versicherungsschutz enthalten ist.

Dasselbe gilt für Auslandsaufenthalte, die oftmals bis zu einem Jahr mitversichert sind, und ebenso für Praktika. Auch hier ist es wichtig, dass Sie den Absicherungsumfang genauestens kennen.

Was kostet die Haftpflichtversicherung für Studenten?

Haftpflichtversicherungen für Studenten sind in der Regel nicht teuer. Oftmals sind sie (ohne Selbstbeteiligung) bereits ab etwa 30 Euro jährlich zu haben und damit eine wirklich gute Investition. Solche besonders günstigen Angebote können dabei allerdings auch auf abgespeckte Leistungen hindeuten, was Sie unbedingt vor Abschluss prüfen sollten.

Im Schadensfall eine Haftpflichtversicherung zu haben, die dann aber trotzdem nicht zahlt, ist wirklich der schlechteste Kompromiss. Auf den Versicherungbeitrag kann mit der Wahl der Deckungssumme (die wie bereits erwähnt 5 Millionen Euro nicht unterschreiten sollte) und mit der Vereinbarung einer Selbstbeteiligung Einfluss genommen werden. Die Selbstbeteiligung kann in der Regel entweder bei 0 Euro, bei bis 150, bis 300 oder bis 1000 Euro liegen.

Bei der Wahl der Selbstbeteiligung sollte man sich genau überlegen, ob man den vereinbarten Betrag auch wirklich zu leisten imstande ist, wenn es hart auf hart kommt. Die maximale Selbstbeteiligung von bis 1000 Euro zu wählen, macht im Mittel etwa eine Ersparnis von 15 Euro pro Jahr aus. Man muss sich fragen, ob sich das lohnt, wenn man dadurch die meisten kleineren Sachschäden selbst zahlen muss.

Haftpflichtversicherungen für Studenten im Vergleich

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