Versicherung Wochenendhaus

Auch ein Wochenendhaus sollte versichert werden!

Nach dem harten Arbeitsalltag unter der Woche lassen viele Menschen am Wochenende gerne alles hinter sich und verbringen Zeit in ihrem Wochenendhaus. Da das Gebäude nicht ständig bewohnt ist, ist es zahlreichen Gefahren ausgesetzt und braucht den Schutz einer Wochenendhausversicherung. 

Die Versicherung für das Wochenendhaus ist im Wesentlichen eine Gebäudeversicherung, oftmals wird allerdings eine Hausratversicherung für das Wochenendhaus gleich mitangeboten. Mit solchen Kompaktpolicen lässt sich meist schon für kleines Geld guter und umfassender Versicherungsschutz für die Wochenendimmobilie bekommen.

Wochenendhäuser liegen fast immer in ruhiger und besonderer Lage, zum Beispiel am See oder mit Blick auf die Berge. Die Abgeschiedenheit von Wochenendhäusern bringt dabei aber auch ein erhöhtes Risiko mit: Schäden bleiben oftmals lange unbemerkt, weil die Eigentümer selten da sind und es meist auch keine Nachbarn gibt, die Alarm schlagen könnten.

So können beispielsweise Leitungswasserschäden oder Schäden durch Stürme, wenn sie nicht behoben werden, kostspielige Folgeschäden nach sich ziehen. Schimmelbildung nach einem Rohrbruch oder Regenwasser, das durch das halb abgedeckte Dach eindringt, sind bei Wochenendhäusern eine große Gefahr.

Die Versicherung des Wochenendhauses ist daher wichtig, wenn Sie als Eigentümer lange Freude daran haben und finanzielle Risiken vermeiden wollen.

Was ist in der Versicherung für das Wochenendhaus versichert?

Wochenendhäuser zeichnen sich neben der besonderen Lage dadurch aus, dass sie nicht dauerhaft genutzt werden, sondern nur an Wochenenden und in den Ferien. Für dauerhaft zu Wohnzwecken genutzte Häuser oder Wochenendhäuser, die zuvor auch als solche genutzt werden, jetzt aber dauerhaft bewohnt werden, braucht man eine reguläre Gebäudeversicherung.

Neben Wochenend- und Sommerhäusern können auch Lauben und Cottages und bei einigen Anbietern auch feststehende Wohnwagen und Wohnmobile versichert werden. Voraussetzung ist, dass es eine feste Überdachuung gibt. Klima-, Wärmepumpen- oder Solarheizungsanlagen können meist gegen Zuschlag mitversichert werden.

Ist eine Hausratversicherung eingeschlossen, sind auch die Einrichtung und Vorräte mitversichert. Bargeld und Wertsachen sowie eingelagerter Hausrat sind in der Regel vom Versicherungsschutz ausgenommen.

Was kann regelmäßig nicht versichert werden?

  • Außenküchen, die im Freien liegen
  • Wochenendhäuser über 60qm (hier gibt es Ausnahmen bei den Anbietern)
  • Wochenendimmobilien im Ausland (hier brauchen Sie eine Ferienhausversicherung)
  • Wochenendhäsuer, die älter als 30 Jahre sind (hier gibt es Ausnahmen bei den Anbietern)
  • Wochenendhäuser der Bauartklassen IV und V
  • bei gewerblicher oder landwirtschaftlicher Nutzung
  • Gebäude ohne handelsübliches Sicherheitsschloss

Versicherte Gefahren in der Versicherung für das Wochenendhaus 

Die Gebäudeversicherung für ein Wochenendhaus deckt Schäden durch

  • Brand, Blitzschlag
  • Explosion, Implosion
  • Sturm
  • Hagel
  • Leitungswasser

Elementargefahren und Einbruchdiebstahl versichern nicht alle Anbieter der Wochenendhausversicherung. Wenn Sie diesen Schutz wünschen, sollten Sie dies mit dem Versicherer besprechen und auf die jeweiligen Bestimmungen im Vertrag achten.

Die Hausratversicherung für das Wochenendhaus, die oftmals in die Versicherung Wochenendhaus miteingeschlossen ist, deckt über die bereits genannten Schäden hinaus in der Regel auch Schäden durch Raub, Vandalismus und Einbruchdiebstahl. Voraussetzung ist, dass ein handelsübliches Sicherheitsschloss angebracht wurde.

Was ist regelmäßig nicht versichert?

Vom Versicherungsschutz ausgenommen sind Schäden durch

  • Krieg
  • Kernenergie
  • Schwammbildung
  • Sturmflut
  • Elementarschäden (soweit nicht explizit eingeschlossen)
  • vorsätzlich herbeigeführte Schäden

Leistungen der Wochenendhausversicherung

In der Versicherung für das Wochenendhaus sind Sachschäden, die durch Zerstörung, Beschädigung oder Abhandenkommen der versicherten Sachen entstehen, abgedeckt, sofern die Schadenursache versichert ist.

Versichert sind dabei auch

  • Kosten für die Schadenabwicklung und Schadenminderung
  • Merhkosten infolge von behördlichen Auflagen
  • Kosten für Aufräumarbeiten und Abbruch
  • Bewegungs- und Schutzkosten
  • Kosten für provisorische Maßnahmen

Versicherungssumme und Versicherungswert

In der Wochenendhausversicherung wird die Versicherungssumme oftmals pauschal anhand der Quadratmeter festgelegt. Hier gilt bei den Versicherern unterschiedliches, aber meist liegen die Versicherungssummen

  • bis 20qm zwischen 10.000 und 15.000 Euro
  • bis 40qm zwischen 20.000 und 25.000 Euro
  • bis 60qm um 40.000 Euro

Versicherungswert ist der Neuwert. Der Zeitwert (Neuwert minus Abzüge für Alter und Abnutzung) der versicherten Sache wird entschädigt, wenn dieser weniger als 40% des Neuwerts beträgt.

Versichert wird oftmals auf erstes Risiko, was bedeutet, dass die Kosten bis zu den festgelegten Grenzen übernommen werden. Nachteil ist, dass darüber hinausgehende Kosten nicht ersetzt werden. Der Vorteil für den Versicherungsnehmer ist aber, dass eine Versicherungswertermittlung ausbleibt und eine Unterversicherung damit nicht möglich ist.

Wird die Versicherungssumme nicht pauschal festgelegt, spielen Größe, Alter und Ausstattung eine entscheidende Rolle. Kleinere mitversicherte Nebengebäude, wie Geräteschuppen, dürfen dann bei der Berechnung nicht vergessen werden, sonst kommt es zur Unterversicherung.

Kosten der Versicherung für das Wochenendhaus

Bei pauschalierten Versicherungssummen ist auch der Beitrag der Wochenendhausversicherung für alle gleich. Allerdings werden für bestimmte Gefahrenumstände Zuschläge erhoben. Dazu gehören unter anderem

  • Vorschäden in den letzten 5 Jahren vor Abschluss
  • Bäume über 8 Meter, die in unmittlebarer Nähe des Gebäudes stehen
  • Klima-, Wärmepumpen- oder Solarheizungsanlagen am Gebäude

Bei dieser Art von Verträge ist ein Selbstbehalt von 150 Euro Standard sowie eine einjährige Laufzeit. Laufzeitverlängerungen und Erhöhungen des Selbstbehalts führen hier oftmals nicht zu Rabatten und sind deshalb nicht sinnvoll.

Anders bei Versicherungen für Wochenendhäuser, die auf die individuellen Bedürfnisse angepasst sind: Hier spielen viele Faktoren bei der Berechnung der Beiträge eine Rolle, wie zum Beispiel

  • die Höhe der Versicherungssumme
  • die Ausstattung und Größe
  • die Lage des Gebäudes
  • die Höhe des Selbstbehalts
  • die Zahlweise
  • die Versicherungsdauer

Besonders wichtig ist natürlich auch die Wahl des Versicherers, denn die Anbieter unterscheiden sich zum Teil deutlich in Preisen und Leistungen.

Anbieter von Wochenendhausversicherungen im Vergleich

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Wochenendhausversicherung zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen Versicherungsvergleich an. Die Dateneingabe dauert ca. eine Minute. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Fazit

Auch wenn Sie Ihr Wochenendhaus nur einen Teil des Jahres nutzen, ist es wichtig, dass es 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr geschützt ist. Mit einer Versicherung für das Wochenendhaus lässt sich nicht nur das Gebäude, sondern auch der Hausrat absichern und das meist schon für kleines Geld.

Die Wochenendhausversicherung gilt in der Regel nur für Gebäude, die nicht älter als 30 Jahre, bis zu 60 qm groß sind und im Inland liegen. Ältere und größere Domizile sowie solche, die im Ausland liegen, können dennoch bei verscheidenen Anbietern auf Nachfrage versichert werden.