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Verkauf der Lebensversicherung

Lebensversicherer verkaufen Ihre Lebensversicherung!

Die Lebensversicherung sorgt schon wieder für Aufregung: Grund ist der zunehmende Verkauf abgeschlossener Lebensversicherungsverträge durch die bisherigen Versicherer. Der Ausverkauf von Lebensversicherungen verunsichert viele Verbraucher. Wie Sie reagieren können.


Ist Ihre Lebensversicherung auch verkauft worden?

An wen verkaufen die Lebensversicherer die bestehenden Lebensversicherungen? Käufer sind Fremdgesellschaften, die sich vom Handel mit den Policen Gewinne versprechen – womöglich zum Nachteil der Kunden: Die Versicherten, die durch den Handwechsel automatisch zu Kunden des anderen Unternehmens werden, behalten zwar die Garantien und bisher gutgeschriebene Überschüsse ihres Vertrages, doch könnten die Erwerber künftige Überschüsse reduzieren, um ihren Kauf rentabel zu machen.

Die Folge wären nicht unbeträchtliche Einbußen für die Kunden. Neben klassischen Lebensversicherungen könnten auch Rentenversicherungen, sogar solche der betrieblichen Altersvorsorge oder Riester-Verträge, betroffen sein. Verbraucherschützer sehen ein Verlustrisiko für die Verbraucher, warnen jedoch auch vor Panik: Es bestehe sogar die Möglichkeit, dass die Käufergesellschaften kosteneffizienter arbeiteten als die bisherigen Eigner, so Lars Gatschke vom Bundesverband der Verbraucherzentralen. Tatsächlich konzentrieren sich Unternehmen wie die Konsolidierungsplattform „Frankfurter Leben“, die inzwischen die Verträge mehrerer Versicherer aufgekauft hat, nur auf die Verwaltung der Altbestände und bieten keine Neuverträge an.

Von der Lebensversicherung trennen?

Dennoch sind betroffene Kunden oft verunsichert und wissen nicht, wie sie reagieren sollen. Grundsätzlich haben Versicherte drei Optionen: Neben der Weiterführung der Lebensversicherung wie bisher können sie den Vertrag beitragsfrei stellen lassen oder sich von der vermeintlichen „Altlast“ trennen. Versicherungsexperten raten, die Policen vor einer übereilten Entscheidung in jedem Fall genau zu prüfen: Gerade Verträge, die vor 2005 abgeschlossen worden sind, sollten tendenziell weitergeführt werden, da sie meist noch bis zu drei Prozent Zinsen einbringen und die heute angebotenen festverzinslichen Geldanlagen damit in aller Regel übertreffen. Zudem ist die Auszahlung bei solchen Policen normalerweise steuerfrei.

Auch Verträge, die kurz vor dem Ende stehen, sollte man möglichst bis zum Schluss durchhalten, um den Schlussüberschuss einzustreichen. In den letzten Jahren haben die Versicherer diese Boni allerdings teils überraschend aus den Verträgen gestrichen. Wer seinen Vertrag kündigt, erhält den sogenannten „Rückkaufwert“, der aber aufgrund des Abzugs von Abschluss- und Vertriebskosten in den ersten fünf Jahren des Besparens deutlich unter dem bisher Eingezahlten liegt und erst nach elf bis achtzehn Jahren mehr als die Summe der Beiträge beträgt.

Etwas mehr als den Rückkaufwert können Kunden mitunter durch den Verkauf am Zweitmarkt herausholen: Sie bieten ihre Police dann einem Zweithändler an, der den Vertrag nach der Auszahlung bis zum Schluss weiterführt. Der Versicherungsschutz wird dadurch jedoch geringer oder entfällt ganz. Wer seine Police über den Zweitmarkt zu Geld machen möchte, sollte Angebote mehrerer Händler einholen und diese gründlich vergleichen. Außerdem gilt es, die Konditionen des Aufkaufs genau zu prüfen, da nicht alle Anbieter seriös sind.

Lebensversicherung: Auch ein Widerspruch ist möglich

Bei einigen Versicherungen haben Kunden noch eine weitere Möglichkeit, ihren Vertrag abzustoßen: Lebensversicherungsverträge, die zwischen dem 29. Juli 1994 und dem 31. Dezember 2007 abgeschlossen wurden, enthalten oftmals unzureichende Widerspruchsbelehrungen. Ist dies der Fall, dürfen Kunden dagegen auch heute noch Widerspruch einlegen. In der Folge muss der Vertrag vom Versicherer rückabgewickelt werden, wobei der Versicherte sämtliche der eingezahlten Beiträge plus erwirtschaftete Zinsen erhält. Abgezogen werden z.B. Beiträge für den Versicherungsschutz.

Im Ergebnis ist der Widerspruch häufig lukrativer für den Kunden als die Kündigung oder der Verkauf des Vertrages. Wer sich für einen Widerruf seines Vertrages interessiert, sollte zunächst herausfinden, ob dieser widerspruchsfähig ist. Dazu empfiehlt sich ein Gang zum Verbraucherschützer, der zugleich auch einschätzen kann, ob der Widerspruch für den Versicherten sinnvoll ist und welche Summe ihm gegebenenfalls zusteht. Neben der Verbraucherzentrale Hamburg, die eine entsprechende Dienstleistung anbietet, offerieren auch private Dienstleister Hilfe bei Widerspruchsverfahren. Diese führen jedoch zumeist keine vorhergehende Einschätzung durch und verlangen teils hohe geldliche Beteiligungen bei erfolgreichem Widerspruch.

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