Mietausfallversicherung

Mietausfallversicherung Überblick

Mietausfälle sind häufiger, als man denkt – Experten schätzen den Gesamtschaden in Deutschland auf etwa 4 Milliarden Euro pro Jahr. Um Vermieter vor solchen Ausfällen zu schützen, bietet die Versicherungsbranche seit einigen Jahren eine sogenannte „Mietausfallversicherung“ an. Wir informieren Sie über Leistungen und Kosten dieser Versicherung.

Es ist der Albtraum eines jeden Vermieters: Mieter beziehen eine Wohnung oder gewerblich genutzte Immobilie und stellen unvermittelt die Mietzahlungen ein – nicht jedoch das Miet- und Nutzungsverhältnis.

Häufig nutzen die säumigen Mieter das gemietete Objekt so lange, bis der Eigentümer sie aus der Wohnung bzw. Immobilie geklagt hat.

Sein Geld sieht der Vermieter zumeist nicht mehr. Glücklicherweise sind solche Erscheinungen noch nicht alltäglich geworden.

Mietausfälle erleben Vermieter jedoch nicht nur mit normalen Mietern, etwa wenn diese arbeitslos oder krank werden und den monatlichen Betrag nicht mehr bezahlen können, sondern oft auch mit gewerblichen Mietern.

Um Vermieter in derlei Fällen vor finanziellen Verlusten zu schützen, bieten Versicherer eine Mietausfallversicherung an.

Leistungen einer Mietausfallversicherung

Die Mietausfallversicherung zahlt dem geschädigten Vermieter die entgangenen Monatsmieten von bis zu zwölf Monaten inklusive der Nebenkosten. Der Vermieter kann mit dem Versicherer bei Vertragsabschluss vereinbaren, wie hoch die versicherte Summe ausfallen soll. Die Begleichung von durch Mieter verursachten Sachschäden kann auf Wunsch in die Mietausfallversicherung integriert werden.

In der Mietausfallversicherung sind beispielsweise Summen von 5.000 oder 10.000 Euro pro vermieteter Wohnung versicherbar, in einer angeschlossenen Sachversicherung Summen von bis zu 30.000 Euro. Bei gewerblich genutzten Immobilien liegen die Summen entsprechend um ein Vielfaches höher.

Um die Ausfälle bei der Versicherung geltend zu machen, muss der Vermieter allerdings einige Vorkehrungen getroffen haben: So kann er sich die Beträge nur dann erstatten lassen, wenn er sich bereits vor dem Abschluss der Police von der Solvenz seiner Mieter überzeugt hat.

Sind Zahlungsausfälle schon aufgetreten, bevor die Versicherung bestanden hat, kann er keine Ansprüche auf Ersatz stellen. Nach dem Zahlungsausfall ist der Vermieter zudem verpflichtet, notwendige Schritte von der Abmahnung bis zur Räumungsklage zu ergreifen. Hält sich der Vermieter an die Vorgaben des Versicherers, erhält er die fehlenden Mieten von der Assekuranz zurück.

Mietausfallversicherungen im Test: Mietausfallversicherungen wurden lange Zeit nur vereinzelt angeboten. Die beiden Hauptkonkurrenten am Markt waren daher jahrelang Rhion und R+V-Versicherung. Stiftung Warentest hat die beiden Mietausfallversicherungen dieser Anbieter beleuchtet und deren Leistungen einander gegenübergestellt – siehe Mietausfallversicherungen im Test.

Kosten einer Mietausfallversicherung für eine Wohnung

Der Schutz gegen Mietausfall kostet je nach Umfang etwa 60 bis 100 Euro pro Jahr – versichert ist dann der Mietausfall in einer Wohnung, meist in Höhe von 5.000 bzw. 10.000 Euro. Möchte man einen zusätzlichen Schutz gegen Sachschäden integrieren, kann die Prämie bis zu über 200 Euro betragen. Wer sich für eine Mietausfallversicherung interessiert, sollte zuvor prüfen, welche Leistungen im Paket enthalten sind: Je nachdem, wie hoch die verlangte Miete ist, reichen 5.000 Euro möglicherweise nicht aus, um entstandene Schäden zu decken.

Vermieter sollten in jedem Fall genau kalkulieren, welche Vermögens- und Sachschäden auflaufen könnten, bevor sie eine Mietausfallversicherung abschließen. Da die einzelnen Versicherer oft unterschiedliche Konditionen anbieten, lohnt es sich, vor Vertragsabschluss einen umfassenden Versicherungsvergleich durchzuführen: So bieten manche Versicherer beispielsweise eine Mietausfallversicherung an, in die die Sachversicherung bereits eingeschlossen ist – hier sollte aber unbedingt überlegt werden, ob die Gesamtdeckung im Ernstfall auch ausreicht.

Mietausfallversicherung für gewerblich genutzte Immobilien

Auch bei gewerblich genutzten Immobilien kann es passieren, dass Mieter nicht zahlen. Da die Mieten für Lagerhallen, Büroräume etc. häufig höher liegen als die für privat vermietete Objekte, ist es für den Vermieter hier ganz besonders wichtig, sich gegen mögliche Mietausfälle abzusichern.

Vermieter von Gewerbeimmobilien haben ebenfalls die Möglichkeit, eine Mietausfallversicherung abzuschließen. Da die Versicherungsprämien für gewerblich genutzte Immobilien deutlich über den Versicherungsprämien für private Nutzung liegen, ist ein Vergleich der Anbieter umso wichtiger.

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