Klassische Todesfallversicherung

Klassische Todesfallversicherung Überblick

Eine Todesfallversicherung ist eine sehr sinnvolle Art der Absicherung: Angesichts der oft niedrigen Witwen- und Waisenrenten sollte sie für Ehepartner oder Kinder als zusätzliche Sicherheit abgeschlossen werden. Sollen andere Personen finanziell abgesichert werden, bildet diese Art der Versicherung mitunter die einzige Absicherungsmöglichkeit.

Kredit Todesfallversicherung
Bewährt: Kreditabsicherung per
Todesfallversicherung

Rund 300.000 Deutsche erleben jährlich den Tod ihres Ehepartners: Auf diese Weise werden deutlich mehr Ehen getrennt als durch Scheidung. Zu dem Verlust der geliebten Person kommen häufig finanzielle Probleme, da der Hinterbliebene allein nicht genügend Geld aufbringen kann, um beispielsweise einen laufenden Kredit zu bedienen oder gar Kinder zu versorgen.

Da die Rentenleistungen heutzutage häufig gering sind, Witwen- und Waisengeld mithin oft niedrig ausfallen, lohnt es sich in jedem Fall, eine Todesfallversicherung abzuschließen. Essenziell wird die Todesfallversicherung, wenn andere Personen als Kinder oder eingetragene Partner abgesichert werden sollen, die beim Tod des Absichernden ansonsten gar keine Leistungen erhielten. Wer im Todesfall in den Genuss der Auszahlung kommen soll, kann frei vereinbart werden; es können auch mehrere Personen bezeichnet werden.

Die Todesfallversicherung ist eine reine Risikoversicherung: Tritt der Versicherungsfall nicht ein, erhält der Versicherte seine Beiträge nicht zurück. Dafür erfüllt die Versicherung aber eine wichtige Funktion, und die Versicherungsbeiträge sind deutlich niedriger als beispielsweise die einer Kapitallebensversicherung.

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Todesfallversicherung

Beitragsvarianten der klassischen Todesfallversicherung

Bei Todesfallversicherungen, die länger als ein Jahrzehnt laufen, sind sowohl Verträge mit steigendem oder konstantem als auch mit fallendem Versicherungsbeitrag möglich. Entsprechend verändert sich auch die Versicherungssumme.

Todesfallversicherung mit steigender Beitragssumme: Bei steigender Beitragssumme erhöhen sich der Beitrag und die Deckungssumme mit der Zeit. Diese Variante ist für Personen geeignet, die bereits früh eine Todesfallversicherung abschließen und den Risikoschutz genießen möchten, aber noch nicht viel Geld verdienen. Indem sie die Versicherungssumme über die Jahre anpassen, sichern sie ihren Angehörigen zudem einen Betrag, der an die stetig steigenden Lebenshaltungskosten angepasst wird.

Todesfallversicherung mit konstanter Beitragssumme: Eine konstante Beitragssumme garantiert demgegenüber Beiträge und Summen, die grundsätzlich gleich bleiben.

Todesfallversicherung mit fallender Beitragssumme: Verträge mit fallenden Beiträgen dagegen passen sich den sich verändernden Lebensumständen des Versicherten an: Während der Versicherungslaufzeit können sich einerseits die Rentenansprüche des Versicherungsnehmers erhöhen und damit Witwen- und Waisengeldansprüche; andererseits werden auch zu versorgende Kinder älter und können zunehmend für sich selbst sorgen – dann werden möglicherweise weniger hohe Summen zur Absicherung benötigt. Verträge mit fallenden Summe werden zudem vielfach dazu benutzt, um einen Baukredit abzusichern – man spricht dann von einer Restschuldversicherung.

Witwen- und Waisenrenten fallen oft niedrig aus

Zwar erhalten Witwen und Waisen unter gewissen Voraussetzungen staatliche Zuwendungen, doch sind diese in aller Regel nicht sehr hoch. Die kleine Witwenrente beträgt etwa 25 Prozent dessen, was der verstorbene Partner zum Zeitpunkt seines Todes an staatlicher Erwerbsminderungsrente oder Altersrente erhalten hätte; war der Verstorbene jünger als 60 Jahre, wird darauf ein pauschaler Abschlag von 10,8 Prozent fällig.

Die große Witwenrente beträgt demgegenüber 55 Prozent. Hier ist zu beachten, dass die berechnete volle Erwerbsminderungsrente je nach Einkommen des Verstorbenen oft schon nicht besonders hoch ausfällt. Zudem wirken weitere Faktoren ein, die teils Kürzungen zur Folge haben: So wird beispielsweise das Einkommen der Witwe oder des Witwers auf die Rente angerechnet, sobald es einen bestimmten Freibetrag übersteigt. Kleine Renten werden längstens zwei Jahre gezahlt, da der Staat davon ausgeht, dass sich der noch lebende Ehepartner nach diesem Zeitraum selbst versorgen kann.

Auch unverheiratete Partner haben einen Anspruch auf Witwenrente – allerdings nur dann, wenn die Verbindung als Lebenspartnerschaft eingetragen wurde. Kinder eines Verstorbenen erhalten ebenfalls Zahlungen: Ist ein Elternteil verstorben, erhält ein Kind bis zum vollendeten 18. Lebensjahr eine Halbwaisenrente; wenn beide Elternteile gestorben sind, bezieht es eine Vollwaisenrente.

Bei Vorliegen gewisser Voraussetzungen wie etwa einer beruflichen Ausbildung wird die Rente auch länger gezahlt, spätestens aber bis zum 27. Geburtstag des Kindes. Die Höhe der Waisenrente richtet sich wiederum nach dem Anspruch des verstorbenen Elternteils auf Erwerbsminderungsrente: Bei Halbwaisen werden 10 Prozent der Erwerbsminderungsrente, bei Vollwaisen 20 Prozent gezahlt. Sind beide Eltern verstorben, wird jedoch nur eine Waisenrente, die höhere nämlich, gewährt. Die Waisenrente fällt meistens gering aus; hat das waisengeldberechtigte Kind das 18. Lebensjahr vollendet und verdient danach eigenes Geld, wird sein Einkommen wie bei der Witwenrente auf das Waisengeld angerechnet.

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