Fragen und Antworten zur Todesfallversicherung

Wann lohnt sich der Abschluss einer Todesfallversicherung? 

Bei der Todesfallversicherung geht es um Hinterbliebenenschutz: Daher lohnt sich der Abschluss einer solchen Versicherung immer, wenn Sie einen Partner oder Kinder haben und diese nicht mittellos dastehen sollen, falls Sie in Folge von Krankheit oder eines Unfalls sterben.

Eine Todesfallversicherung sollte auch abgeschlossen werden, wenn ein hoher Kredit aufgenommen wird, der andernfalls bei einem Todesfall zum Schuldenberg für die Hinterbliebenen werden könnte. In diesem Fall empfiehlt sich allerdings eine Sonderform der Todesfallversicherung, die sogenannte Restschuldversicherung. Wer niemanden hat, den er abzusichern braucht, sollte alle Verträge vermeiden, die einen Risikoschutz enthalten, da diese die Ablaufrendite verschlechtern.

Wovon hängt der Beitrag ab?

Je geringer die Versicherungssumme und je kürzer die Laufzeit, desto günstiger der Beitrag. Ist der Versicherte jung, gesund und Nichtraucher, geht außerdem keinem risikoreichen Hobby nach, kostet die Absicherung sehr wenig. So können sich 34-Jährige Männer und Frauen schon für unter 100 Euro absichern.

Raucher zahlen allerdings wesentlich mehr, da bei diesen das Risiko zu sterben größer ist als bei Nichtrauchern. Auch Übergewicht, erhöhte Blutfettwerte und Bluthochdruck lassen den Beitrag durch einen Risikozuschlag in die Höhe gehen. Weitere Informationen siehe Todesfallversicherung Kosten.

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Die Versicherungssumme und die Vertragslaufzeit kann jeder nach seinem Bedarf festlegen, die Summe sollte so hoch sein, dass Hinterbliebene ausreichend versorgt sind. Laut der Zeitschrift „Finanztest“ von Stiftung Warentest sollte für 25- bis 35-jährige Kunden eine Summe von 150.000 Euro ausreichen.

Um die notwendige Versicherungssumme zu ermitteln, müssen Sie Ihre monatlichen Ausgaben berechnen und dem Einkommen der Hinterbliebenen gegenüberstellen. Die Differenz daraus stellt ihre monatliche Versorgungslücke dar. Um die Versicherungssumme zu ermitteln, muss diese Lücke bei jungen Leuten mit Kindern mit 200 multipliziert werden, wer auf Nummer sicher gehen will, kann mit 240 multiplizieren oder sogar mit 300.

Wie lange sollte die Laufzeit sein?

Auch hier wird individuell entschieden. Als Faustregel kann der Ablauf der Versicherung rund 25 Jahre nach der Geburt Ihres jüngsten Kindes erfolgen oder wenn der Versicherungsnehmer zwischen 50 und 55 Jahren alt ist.

Kann ich die Versicherungssumme im Nachhinein ändern?

Auch das ist möglich, sie können Ihre Versicherungssumme an veränderte Lebensumstände anpassen. Sie können die Summe jederzeit senken oder den Vertrag kündigen, sobald der Schutz nicht mehr benötigt wird. Durch Einschluss einer Nachversicherungsgarantie in den Vertrag können Sie die Summe ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen, wenn sich Ihre Lebensverhältnisse z.B. durch Heirat, Geburt oder Wohnungskauf geändert haben.

Was gilt bei unverheirateten Paaren?

Bei einer nichtehelichen Gemeinschaft müsste der Partner des verstorbenen Versicherten einen Großteil der Versicherungssumme als Erbschaftssteuer ans Finanzamt abgeben. Um das zu vermeiden, gibt es jedoch einen Trick: Die zu versichernde Person muss selbst den Vertrag als Versicherungsnehmer abschließen und auch die Beiträge einzahlen, versichert wird allerdings das Leben des Partners, bei dessen Todesfall der andere die Summe erhält.

Was tun im Todesfall?

Melden Sie den Tod der versicherten Person unverzüglich telefonisch, per Fax oder E-Mail oder schriftlich dem Versicherungsunternehmen und reichen folgende Unterlagen ein: Versicherungsschein, Sterbeurkunde (Original oder beglaubigte Kopie), ausführliches ärztliches oder amtliches Zeugnis über die Todesursache, sowie Beginn und Verlauf der Krankheit, die zum gegebenenfalls zum Tod geführt hat.

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