Private Rechtsschutzversicherung Kosten

Die Kosten einer privaten Rechtsschutzversicherung

Neben der Frage, ob man einen bestimmten Versicherungsschutz braucht, stellt sich immer auch die Frage, ob man ihn sich leisten kann. Lesen Sie hier alles zu den Kosten einer privaten Rechtsschutzversicherung.

Private Rechtsschutzversicherung Kosten
  Überblick: Kosten der Rechtsschutzversicherung

Es gibt viele sinnvolle Versicherungen und die private Rechtsschutzversicherung gehört in jedem Fall dazu. Trotzdem ist es natürlich  auch eine Kostenfrage, welchen Versicherungsschutz man sich am Ende leistet und worauf man verzichtet.

Dabei gibt es bei so gut wie allen Versicherungen ein enormes Sparpotenzial, das ausschöpfen kann, wer genau über die verschiedenen Tarife der Versicherer Bescheid weiß.

Wer weiß, wo das mögliche Einsparpotenzial liegt, kann im Jahr mehrere hundert Euro sparen und trotzdem umfassend versichert sein.

Das glauben Sie nicht? Die Varianz in den Preisen der verschiedenen Tarife ist sehr groß: Bei einer Deckungssumme von mindestens 300.000 Euro und einem Selbstbehalt von 150 Euro schwanken die Preise der Anbieter zwischen 14 Euro monatlich und 37 Euro! Nachfolgend geben wir Ihnen einen Überblick darüber, welche Faktoren bei der Berechnung der Kosten einer privaten Rechtsschutzversicherung eine Rolle spielen und wie Sie die Beiträge zu Ihren Gunsten beeinflussen können. So können Sie in Ruhe nochmal über den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung nachdenken. 

Personengruppen mit besonderen Rabatten

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Kosten einer Rechtsschutzversicherung. Bei nahezu allen Rechtsschutzversicherern genießen Angestellte im öffentlichen Dienst und Beamte Vergünstigungen beim Versicherungsschutz. Ein Grund dafür könnte sein, dass hier das Risiko einer rechtlichen Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber nicht so groß ist, wie in der freien Wirtschaft.

Ebenso gibt es häufig spezielle Tarife für Rentner und Pensionäre, die günstig zu haben sind. Der Arbeitsrechtsschutz ist hier (sinnvollerweise) aus dem Versicherungsangebot ausgenommen. Familien profitieren von geringen Aufschlägen für mitzuversichernde Partner und Kinder, würden für diese Personen jeweils Einzelverträge abgeschlossen, wäre der Versicherungsschutz weitaus teurer.

Einige Anbieter haben auch spezielle Tarife für Studenten, Schüler und Auszubildende im Programm. Allerdings muss hier erwogen werden, ob eine Familienversicherung, in der der Student/Schüler/Azubi mitversichert ist nicht sinnvoller ist, bzw. bereits besteht.

Die Wahl der Versicherungsbausteine

Die private Rechtsschutzversicherung kann dem individuellen Bedarf des Versicherungsnehmers angepasst werden. Er entschiedet, in welchen Bereichen er sich eine Absicherung wünscht. Durch das Baukastenprinzip können Sie als Versicherungsnehmer selbst Einfluss auf die Beitragshöhe nehmen, indem Sie Ihr Risiko realistisch einschätzen und nur die Bereiche versichern, in denen ein Schutz für Sie dringend erforderlich ist.

Einige Bausteine, wie z.B. der Baustein Wohnrechtsschutz ist nur in Kombination mit dem Baustein Privatrechtsschutz zu haben. Wer viel im Auto unterwegs ist, sollte sich überlegen zumindest eine Verkehrsrechtsschutzversicherung abzuschließen, weil es in diesem Bereich vergleichsweise häufig zu Rechtsstreitigkeiten kommt und der Streitwert meist recht hoch ist.

Viele Versicherer bieten die Bausteine Privat, Beruf und Verkehr als Kombipaket an, was dann wesentlich günstiger ist, als jeden Bereich extra zu versichern. 

Zahlungsweise und Vertragslaufzeit

Sie können beim Abschluss einer privaten Rechtsschutzversicherung in der Regel zwischen einem und drei Jahren Vertragslaufzeit wählen. Wenn Sie sich länger festlegen, räumen Ihnen die Versicherer in der Regel dafür ansehnliche Rabatte ein. Allerdings können Sie dann auch länger nicht den Anbieter wechseln, falls es ein günstigeres Angebot am Markt gibt.

Wofür man sich entscheidet hängt auch davon ab, ob man sich nach Abschluss eines Versicherungsvertrags nochmal mit der Police beschäftigt. Wer einen guten Überblick über die abgeschlossenen Verträge hat und sich gerne mit den Entwicklungen am Versicherungsmarkt beschäftigt, sollte die kürzere Laufzeit wählen, um die eigene Flexibilität zu bewahren.

Wer weiß, dass die Police im Ordner verstaubt bis es zum Schadensfall kommt, der kann auch die längere Laufzeit in Betracht ziehen; und natürlich jeder, der von den Leistungen und Preisen seines Anbieters überzeugt ist. Eine jährliche Zahlungsweise ist immer günstiger als eine vierteljährliche oder monatliche. Wenn Sie können, sollten Sie also ein möglichst langfristiges Zahlungsintervall wählen. 

Die Höhe der Deckungssummen und Selbstbeteiligung

Die Kosten einer privaten Rechtsschutzversicherung werden nicht zuletzt auch von der Höhe der vereinbarten Deckungssummen und der gewählten Selbstbehalte bestimmt. Meist können Sie zwischen Selbstbehalten von 0 über 150 bis zu 250 Euro wählen. Bereits bei einem jährlichen Selbstbehalt von 150 Euro können Sie bis zu 100 Euro Beiträge jährlich sparen. Über die Dauer der Versicherung kommt da einiges zusammen.

Bestellerprinzip und Mietpreisbremse

Seitdem zur Stärkung der Mieterrechte die Mietpreisbremse und das Bestellerprinzip bei der Maklergebühr in Kraft getreten sind, wächst der Unmut von Mietern und Vermietern. Die Rechtsschutzversicherungen haben seitdem viel Zulauf. Weiterlesen

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