Betriebshaftpflichtversicherung Existenzgründer

Betriebshaftpflichtversicherungen für Existenzgründer

Steckt man gerade in der Gründungsphase seines Unternehmens, gibt es vieles zu bedenken. Das Haftungsrisiko so klein wie möglich zu halten, sollte oberste Priorität haben. Die Betriebshaftpflichtversicherung ist für Existenzgründer daher eine „Pflichtversicherung“.

Eine gute Geschäftsidee zu haben, ist der Anfang. Was danach folgt ist Vorbereitung, Planung und viel Arbeit. Wichtig ist es bereits zu Beginn, sich so gut wie möglich abzusichern.

Denn: Als Unternehmer, Freiberufler oder Selbstständiger sind Sie in Sachen Schadensrisiko auf sich selbst gestellt und haften gegenüber Dritten in voller Höhe, unter Umständen auch mit Ihrem Privatvermögen.

Die Betriebshaftpflicht- oder, je nach Gewerbe, die Berufshaftpflichtversicherung, die die gesetzliche Haftpflicht abdeckt, ist deshalb die Basisversicherung.

Gerade bei größeren Schäden droht ohne Betriebshaftpflicht schnell das Unternehmens-Aus. Eine Betriebshaftpflicht prüft zunächst, ob ein Anspruch auf Schadensersatz berechtigt ist. Versicherte Schäden werden dann beglichen.

Schutz individuell abstimmen

Natürlich ist Existenzgründer nicht gleich Existenzgründer. Der Versicherungsbedarf eines Ergotherapeuten hat wenig zu tun mit dem eines Einzelhändlers. Daher haben die Versicherer die Angebote auf Branchen und Berufe zugeschnitten und dem Bedarf der Zielgruppen angepasst. Oft gibt es eine Vielzahl von Angeboten für einzelne Betriebe, die sich im Detail aber unterscheiden können.

Versicherungssumme

Je nachdem, welchen Betrieb Sie führen (wollen), sollten Sie auf die Höhe der Absicherung bestimmter Bereiche achten: So kann es z.B. für grenznahe Unternehmen sinnvoll sein, eine höhere Auslandsdeckung abzuschließen.

Außerdem sollten Sie auf ausreichende Grundsummen bei der Deckung von Haftpflichtschäden achten: Personen- und Sachschäden sollten mit mindestens 3 Millionen Euro gedeckt sein.

Viele Versicherer bieten speziell für Existenzgründer Sonderkonditionen beim Abschluss einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung an. Bei rabattierten Betriebshaftpflichtversicherungen für Existenzgründer sind Rabatte von bis zu 40% möglich. Übrigens: Noch bis zu 24 Monate nach der Existenzgründung gelten Sie als Gründer.

Infothek Gewerbeversicherung für Existenzgründer

Was ist der Unterschied zwischen Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung?

Sowohl Berufs- als auch Betriebshaftpflichtversicherung versichern die gesetzliche Haftpflicht. Eine Berufshaftpflichtversicherung versichert normalerweise aber nur eine Person, während die Betriebshaftpflicht das ganze Unternehmen versichert. Zudem wird die Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen, wenn das Risiko eines (echten) Vermögensschadens besonders hoch ist. Die Betriebshaftpflichtversicherung versichert gegen Personen-, Sach- und (unechte) Vermögensschäden.

Muss ich eine Betriebshaftpflichtversicherung abschließen?

In Deutschland gibt es keine gesetzliche Verpflichtung zum Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung. Existenzgründer scheuen sich oft aufgrund vermeintlich hoher Kosten davor, die Versicherung einzugehen, doch gerade am Anfang können schon kleine Schäden verheerende Folgen für Betriebe ohne Police haben.

Welche Schäden können entstehen?

In jedem Betrieb besteht ein Risiko, Personen-, Sach- und Vermögensschäden zu verursachen. Das reicht von der Vernachlässigung der Verkehrssicherungspflicht über kleine Missgeschicke bis hin zu großen Schäden bei der Ausübung der Betriebstätigkeit (z.B. Wasserschaden durch Sanitärbetrieb beim Kunden).

Betriebshaftpflichtversicherungen für Existenzgründer im Vergleich

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Existenzgründer zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Betriebshaftpflichtversicherung für Existenzgründer – ein Beispiel:

Wie groß die Leistungs- und Preisspanne zwischen den Versicherern ist, können Sie an folgendem Beispiel sehen: Ein Florist mit einem Nettojahresumsatz von 80.000 Euro und zwei Vollzeit- Angestellten kann schon ab 78 Euro im Jahr eine Betriebshaftpflichtversicherung abschließen, bei der Personenschäden bis zu 3 Millionen Euro und Sachschäden bis 1 Million Euro versichert sind und bei der er keinen Selbstbehalt vereinbart hat.

Derselbe Florist zahlt bei einem anderen Versicherer fast 300 Euro im Jahr, das ist beinahe das Vierfache. Die vereinbarten Deckungssummen für Sach- und Personenschäden liegen hier jedoch auch bei jeweils 10 Millionen Euro.