Krankenhauszusatzversicherung Kosten

Krankenhauszusatzversicherung: Was beeinflußt die Kosten?

Die Kosten einer Krankenhauszusatzversicherung können je nach Leistungsangebot und je nach Anbieter ganz unterschiedlich ausfallen. Vor allem aber spielt es eine Rolle, ob der gewählte Tarif Altersrückstellungen bildet – ansonsten steigen die Kosten der Zusatzversicherung mit dem Alter nämlich immer weiter an.

In den letzten Jahren gab es mehrere Tests von Ratingagenturen und Versicherungsexperten, die Krankenhauszusatzversicherungen untersuchten. Diese Tests – detailliert siehe Krankenhauszusatzversicherungen im Test – bewiesen, dass am Markt zahlreiche gute Krankenhauszusatztarife existieren.

Krankenhaustarife mit Altersrückstellungen zeichnen sich dadurch aus, dass die Beiträge nur aus bestimmten Gründen verändert werden dürfen, die Kosten der Krankenhauszusatzversicherung während der Vertragslaufzeit also weitgehend gleich bleiben.

Tarife ohne Altersrückstellungen hingegen sind anfangs günstig, werden mit zunehmendem Alter des Versicherten aber immer teurer.

Um zu sehen, welche Kosten für eine Zusatzversicherung konkret auf Sie zukommen, bieten wir Ihnen einen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

Zweibettzimmer generell günstiger

Dafür müssen Versicherte allerdings in Kauf nehmen, dass die Kosten der Krankenhauszusatzversicherung im Lauf der Zeit stark ansteigen können – Experten sprechen von einer bis zu sechsfachen Prämienerhöhung.

Wer deshalb nicht in einen Tarif ohne Altersrückstellungen investieren, aber dennoch sparen möchte, sollte auf einen der günstigeren Tarife mit Altersrückstellungen setzen. Hier ist die Qualität jedoch unterschiedlich: Generell ist der Aufenthalt im Einbettzimmer etwas teurer als der im Zweibettzimmer – die meisten der günstigen Tarife ohne gravierenden Preisanstieg sind deshalb Zweibetttarife.

Außerdem wird der Preis häufig noch durch weitere Leistungsmerkmale beeinflusst: So gehen die Privatversicherer unterschiedlich damit um, wenn der Versicherte sich in ein anderes als das nächstgelegene Krankenhaus begibt, oder wenn er eine stationäre Psychotherapie macht – nicht immer wird dann auch alles erstattet.

Einige Versicherer leisten nicht oder nur nach vorheriger Genehmigung über den 3,5-fachen Gebührensatz der Chefärzte hinaus. Tarife ohne Leistungseinschränkungen gehören meist zu den kostspieligeren. Versicherungswillige sollten daher vor Vertragsabschluss genau abwägen, welche Leistungen ihnen wichtig sind und was sie zu zahlen bereit sind, und anschließend das für sich beste Angebot auswählen.

Tests mit unterschiedlichem Fokus

Das Einbeziehen von persönlichen Leistungswünschen ist auch insofern ratsam, als den Tests von Krankenhauszusatzversicherungen oftmals verschiedenartige Merkmale zugrundegelegt werden: So bewertete „Finanztest“ letztlich das aktuelle Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die Beitragsentwicklung im Verhältnis 70:30, wobei hinsichtlich der Leistungen gewisse Mindestanforderungen (Übernahme des 3,5-fachen Gebührensatzes der Chefärzte durch die Versicherung; Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer; Möglichkeit der freien Wahl des Krankenhauses unter den für GKV-Versicherte zugelassenen Krankenhäusern, d.h. nicht: Übernahme der Mehrkosten) gestellt wurden.

Die Leistungen wurden nach einem Punktesystem bewertet, wobei bereits 90 Prozent der Punkte für das Erfüllen der Mindestanforderungen vergeben wurden. Die restlichen zehn Prozent verteilten sich auf die Erfüllung zusätzlicher Anforderungen (z.B. Leistung über den 3,5-fachen Gebührensatz der Chefärzte hinaus). Die Zeitschrift „Euro“ dagegen wertete Leistungen und aktuelle Prämien im Verhältnis 60:40, nicht aber die Beitragsentwicklung.

Hinsichtlich der Leistungen wurden teils andere Maßstäbe angelegt: Neben der Übernahme von Gebührensätzen für Chefärzte und Übernahme der Mehrkosten bei freier Krankenhauswahl beurteilten die Tester auch, inwieweit die getesteten Krankenhauszusatzversicherer die Kosten für den Aufenthalt in Krankenhäusern mit angeschlossenem Reha-Zentrum und/oder Kurbetrieb und bei stationärer Psychotherapie übernehmen.

Der Test der „Wirtschaftswoche“ bezog die Beitragsentwicklung der getesteten Tarife ebenfalls nicht mit ein, sondern bewertete ausschließlich das Preis-Leistungs-Verhältnis anhand der aktuellen Beitragshöhe. Die Leistungen flossen hier mit 70 Prozent, die Preise mit 30 Prozent in die Wertung ein.

Krankenhauszusatzversicherungen im Vergleich

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