PR-Berater

PR-Berater: Berufsprofil und Selbständigkeit

Die Vorstellungen davon, was PR-Berater machen, gehen weit auseinander. Wir sagen Ihnen, was das für ein Beruf ist, der sich ganz den Public Relations widmet. Unser Berufsprofil PR-Berater gibt Ihnen Aufschluss, was sich hinter dem Begriff verbirgt.

Professionalisiert hat sich der Beruf von PR-Beratern, sowie er heute noch existiert, nach dem zweiten Weltkrieg, also ab der Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Bezeichnung kommt aus dem Amerikanischen. PR ist  -wie bereits erwähnt- das Kürzel für Public Relations und wird bei uns in der Regel mit Öffentlichkeitsarbeit übersetzt.

Diese Öffentlichkeitsarbeit, die sowohl für kleine als auch für große Unternehmen, aber auch für Parteien und Institutionen von einem PR-Berater übernommen werden kann, ist vielschichtig und mit dem Begriff „Werbung“ keinesfalls ausreichend beschrieben. (Produkt-)Werbung ist häufig ein Teilbereich der Tätigkeit von PR-Beratern, vielmehr geht es aber darum bei verschiedenen Zielgruppen Vertrauen in das Unternehmen herzustellen oder zu festigen.

Das Ziel ist es Kunden und Investoren, aber auch Lieferanten und Arbeitnehmer zu überzeugen und zu vermitteln, welche Werte das Unternehmen vertritt. PR-Berater haben einen sehr abwechslungsreichen Beruf, den wir Ihnen hier in unserem Berufsprofil PR-Berater gerne vorstellen möchten. Wir haben uns die Aufgaben und Arbeitsbedingungen genauestens angesehen. Zudem verraten wir Ihnen, welche Verdienstchancen es gibt und welche Versicherungen ein PR-Berater braucht. Außerdem erfahren Sie, ob Sie die Voraussetzungen mitbringen, die man als PR-Berater braucht.

Aufgaben von PR-Beratern

PR-Berater müssen sich zunächst mit dem beauftragenden Unternehmen oder der auftraggebenden Institution genauestens beschäftigen. Dann entwickeln sie ein Imagekonzept und Kommunikationsstrategien, um sowohl innerbetrieblich als auch nach außen die Kommunikation zu steuern. Dabei geht es um weit mehr als das kurzfristige Bewerben bestimmter Produkte. Es geht darum, den Kunden, aber auch wichtigen Investoren und anderen Partnern ein stimmiges Bild vom Unternehmen zu vermitteln. PR-Berater müssen Krisen-Management betreiben und das Unternehmen vor Imageschäden schützen.

Auch öffentliche Einrichtungen, wie zum Beispiel Krankenhäuser, Kirchen und Behörden, können auf die Hilfe von PR-Beratern angewiesen sein. PR-Berater führen Meinungsanalysen durch und erarbeiten ein Profil des Unternehmens. Dann werden Presseaktivitäten geplant. D.h. es werden Pressegespräche vereinbart, Infomaterialien per Post versandt oder das Unternehmen wird vom PR-Berater auf Messen repräsentiert. PR-Berater erarbeiten Flyer und Broschüren, sie erstellen Präsentationen und schalten Anzeigen.

PR-Berater stellen den Kontakt zu Presseleuten her und pflegen ihn. Für die PR-Maßnahmen steht immer nur ein gewisses Budget zur Verfügung. PR-Berater kalkulieren dehalb genau, was die Maßnahmen kosten und sorgen dafür, dass diese Ausgaben nicht überschritten werden. Wie viel Spielraum sie haben, hängt ganz vom Auftraggeber ab. PR-Berater schreiben Geschäftsberichte und pflegen die Kommunikation über Intranet und Internet.

Beruf PR-Berater: Persönliche Voraussetzungen

PR-Berater müssen überaus kommunikationsfreudig sein, denn das ist ihr Geschäft. Der Kunde ist König, Serviceorientierung, Geduld, aber auch Verhandlungsgeschick sind daher gefragt. PR-Berater müssen schnelle Denker und kreative Köpfe sein, denn oftmals braucht man in kurzer Zeit Lösungen, wenn es mal kriselt. PR-Berater repräsentieren Kunden auf Messen und Veranstaltungen und müssen dabei stets selbstsicher und überzeugend auftreten können. Fleiß und Sorgfalt sind ein Muss, weil Fehler nur schwer wieder zu korrigieren sind.

Um Netzwerke aufzubauen braucht es neben Sprachgewandtheit auch ein sympathisches Auftreten. Wer nur schwer verbergen kann, wenn er schlechte Laune hat, ist in diesem Beruf falsch. PR-Berater müssen genau recherchieren und Texte erstellen, die die Zielgruppe überzeugen können. Dazu ist es wichtig, dass sie gute Geschichtenerzähler sind, aber auch immer die Fakten im Auge behalten. Englischkenntnisse sind ein Muss, weitere Fremdsprachen immer von Vorteil. PR-Berater müssen sich schnell in neue Themenfelder einarbeiten können und bei ihrer Arbeit sehr flexibel sein.

Arbeitsbedingungen von PR-Beratern

PR-Berater stehen sehr oft unter großem Zeitdruck. Die Arbeitszeiten sind unregelmäßig und Überstunden die Regel. Sie sind häufig unterwegs und länger vom Wohnort abwesend. Für Messen und Events reisen PR-Berater an ständig wechselnde Orte. Kundengespräche finden oft in den jeweiligen Unternehmen statt, der Rest der Arbeit wird im Büro erledigt. Texte verfassen, E-Mails schreiben und telefonieren gehören zur täglichen Arbeit. Vieles wird im Team beraten und umgesetzt, das erfordert ständige Auseinandersetzung mit anderen Vorstellungen und Meinungen.

Beruf PR-Beratung: Verdienstmöglichkeiten

Wie hoch der Verdienst von PR-Beratern ist, kann nicht pauschal beantwortet werden. Wer in der Kommunikationsabteilung eines kleineren Unternehmens arbeitet, verdient weniger als jemand, der in einer PR-Agentur und mit großen und zahlungskräftigen Kunden beschäftigt ist. Das Einstiegsgehalt liegt meist zwischen 1800 und 2300 Euro. Berufserfahrung ist in diesem Metier alles und führt dazu, dass sich das Gehalt bei einem größeren Arbeitgeber auf bis zu 4000 Euro steigern lässt.

PR-Berater müssen auch sich selbst und ihre Arbeit gut verkaufen können, um hohe Gehälter auszuhandeln. Wer sich als PR-Berater mit einer eigenen PR-Agentur selbständig macht, der hat die Möglichkeit noch weit mehr zu verdienen. Wie Sie erfolgreich eine PR-Agentur gründen, lesen Sie unter PR-Beratung Selbständigkeit

Wichtige Versicherungen für PR-Berater

PR-Berater brauchen dringend eine Berufshaftpflichtversicherung, die sie vor Forderungen schützt. Unterläuft einem PR-Berater ein Fehler bei seiner Arbeit, dann kann das beim Kunden zu hohen Vermögensschäden führen. Solche Forderungen können kleinere und mittlere Agenturen und selbständige PR-Berater sehr stark unter Druck setzen. Kosten wegen der Verletzung von Persönlichkeits- oder Markenrechten, ein Kunde, der Ihnen einfach nicht das vereinbarte Honorar zahlen will oder Fehler in Drucksachen, die beim Kunden zu einem finanziellen Schaden führen – all dass kann einen PR-Berater in Schwierigkeiten bringen.

Eine Berufshaftpflichtversicherung für PR-Berater ist da die Lösung. Hier lassen sich meist auch Eigenschäden (wie im Fall der ausbleibenden Honorarzahlung) und sogar Vertragsrücktritte versichern. Weiter Informationen zum Thema finden Sie unter Berufshaftpflichtversicherung für Werbeagenturen

Wer als PR-Berater selbst eine Agentur leitet, der braucht zudem eine Betriebshaftpflichtversicherung. Diese lässt sich häufig kombiniert mit der Berufshaftpflichtversicherung  abschließen. Die Betriebshaftpflicht ist wichtig, denn neben den Schäden, die durch ihre Arbeit verursacht werden können, gibt es auch noch Schäden, die beim Betreiben eines Büros entstehen. Das können Mietsachschäden oder nicht beachtete Verkehrssicherungspflichten sein.

Überall wo Menschen zusammen arbeiten kann etwas zu Bruch gehen, das Eigentum anderer beschädigt werden oder im schlimmsten Fall jemand verletzt. Zum Beispiel wenn im Büro ein Kabel im Weg liegt und ein Kunde darüber stolpert und sich einen Arm bricht. Hier könnte man noch tausend andere Beispiele finden, die leider in der Realität häufiger vorkommen, als man meinen würde. Eine Betriebshaftpflichtversicherung ist deshalb für wirklich jedes Unternehmen, egal wie klein oder groß, ein Muss. Lesen Sie unter Betriebshaftpflicht Vergleich, wie Sie den Anbieter mit dem besten Tarif finden.

Neben der Haftungsproblematik sollte man sich auch noch eines anderen Risikos bewusst sein: dem einer Berufsunfähigkeit. Steht man noch am Anfang seine Karriere und ist körperlich und geistig fit, kommt einem der Gedanke an einen möglichen Ausfall der Arbeitskraft oft gar nicht. Allerdings kann ein Unfall oder eine eintretende Krankheit innerhalb kürzester Zeit das ganze Leben auf den Kopf stellen. Als ob es nicht schwer genug wäre sich mit einem solchen Schicksalsschlag abzufinden, kommen bei vielen noch finanzielle Sorgen hinzu.

Das können Sie sich und Ihrer Familie ersparen, in dem Sie frühzeitig eine Berufsunfähigkeitsversicherung für PR-Berater abschließen. Die zahlt Ihnen im Fall einer Berufsunfähigkeit eine monatliche Rente, die Ihnen hilft die Lebenshaltungskosten zu decken. Da die Anbieter das BU-Risiko von PR-Berater unterschiedlich einstufen, können Sie sich bei einigen Tarifen sehr viel günstiger versichern als bei anderen. Unser unverbindlicher und kostenloser Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherungen für PR-Berater hilft Ihnen das beste Angebot zu finden. 

Welche Versicherungen benötigt ein PR-Berater

Berufshaftplicht für Werbeagenturen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Berufsunfähigkeitsversicherung PR-Berater

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Rechtsschutzversicherung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

D&O Versicherung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Berufshaftpflichtversicherung für PR-Berater

PR-Berater brauchen dringend eine Berufshaftpflichtversicherung, die sie vor Forderungen schützt.

Kosten wegen der Verletzung von Persönlichkeits- oder Markenrechten, ein Kunde, der Ihnen einfach nicht das vereinbarte Honorar zahlen will oder Fehler in Drucksachen, die beim Kunden zu einem finanziellen Schaden führen – all dass kann einen PR-Berater in Schwierigkeiten bringen.