Gastronom

Gastronom: Berufsprofil und Selbständigkeit

Als Gastronom muss man alles im Blick und unter Kontrolle haben. Auch wenn der Beruf des Gastronomen in der Gesellschaft häufig kein hohes Ansehen hat, die Anforderungen sind hoch. Wir sagen Ihnen allen über das Berufsprofil von Gastronomen.

Mehr als 350.000 Menschen sind in Deutschland in der Gastronomie beschäftigt. Unter den Begriff  fallen sowohl Restaurants, als auch Imbissbuden, Eisdielen, Cafés, Schankwirtschaften, Bars und Diskotheken. Nicht Wenige träumen davon sich irgendwann mit einem eigenen Laden selbständig zu machen und nicht mehr nur als Kellner für Andere das Geld reinzuholen.

Häufig wird dabei unterschätzt wie vielfältig die Aufgaben von Gastronomen sind und welche Kenntnisse man haben muss, um als Gastronom auch erfolgreich sein zu können.Die Konkurrenz in diesem Gewerbe ist groß und nur wer sich mit  einem guten Konzept und gutem Service einen Namen machen kann, hat Chancen sich am Markt zu etablieren.

Um Ihnen einen Überblick über das Berufsprofil von Gastronomen zu geben, können Sie im Folgenden lesen, welche Aufgaben man als Gastronom hat, welche persönlichen Voraussetzungen man braucht, um in der Gastronomie Fuß fassen zu können, welche Arbeitsbedingungen in der Gastronomie herrschen, wie hoch der Verdienst als Gastronom ist und welche Versicherungen für einen Gastronomen unerlässlich sind. Danach haben Sie ein gutes Bild davon, was es heißt, eine Gaststätte zu führen.

Aufgaben von Gastronomen

Als Gastronom ist man „Mädchen für alles“ und übernimmt zahlreiche Aufgaben. Zunächst müssen Arbeitsabläufe festgelegt und mit dem Team besprochen werden. Gastronomen organisieren und planen den Betrieb und geben ihren Mitarbeitern genaue Anweisungen. Sie erstellen Dienstpläne und sorgen dafür, dass der Betrieb immer ausreichend mit Personal besetzt ist. Ist viel los, muss der Chef auch schon mal selbst hinter den Tresen oder an den Herd.

Es müssen Menükarten erstellt und Preise kontrolliert werden. Auch die Kalkulation des Wareneinsatzes und die Nachbestellung von Waren werden vom Gastronomen erledigt. Gastronomen müssen mit Lieferanten verhandeln und kaufmännische Arbeiten, wie etwa die Überwachung des Zahlungsverkehrs und die Lohn- und Gehaltsabrechnung, ausführen.

Der Gastronom repräsentiert den Betrieb nach außen und muss dafür sorgen, dass durch Werbemaßnahmen Kunden angelockt werden und Kundenbindung möglich ist.  Bei seiner Arbeit muss ein Gastronom verschiedene Rechtsvorschriften in den Bereichen Hygiene- und Lebensmittelrecht, Jugend- und Verbraucherschutz beachten und immer auf dem Laufenden bleiben.

Beruf Gastronom: Persönliche Voraussetzungen

Besonders in der Anfangszeit eines gastronomischen Betriebs ist Durchhaltevermögen gefragt. Als Gastronom muss man häufig ausdauernd und belastbar sein. Die Tage sind oft lang und bis der nötige Kundenstamm da ist, kann es dauern. Ein finanzielles Polster, um die erste Zeit zu überstehen, ist daher ebenso wichtig wie die Gesundheit des Gastronoms und die Unterstützung durch Familie und Freunde, die häufig anfänglich zurückstecken müssen. Gastronomen müssen flexibel sein und das Konzept der Gaststätte an die Kundschaft und an neue Trends anpassen können.

Vor Eröffnung einer Gaststätte muss ein Gastronom eine gute Finanzplanung auf die Beine stellen. Nur so kann am Ende aller Anstrengung eine erfolgreiche Gastronomie stehen. Das Gaststättengewerbe ist besonders krisenanfällig. Sobald die Leute weniger Geld haben, beginnen sie an solchen Ausgaben zu sparen. Das bekommen Gastronomen häufig zu spüren. Auch hier braucht man gute Nerven und eine gute Finanzplanung, in der auch Flautezeiten mit einkalkuliert sind.

Wer erfolgreich eine Gaststätte führen will, der braucht außerdem ein offenes und kommunikatives Wesen. Nicht selten besuchen Kunden Kneipen oder Restaurants deswegen, weil ihnen der Inhaber sympathisch ist. Ein einnehmendes Wesen kann in ihrem Metier das nötige Alleinstellungsmerkmal sein, dass Ihren Laden von anderen Gaststätten abhebt.

Arbeitsbedingungen in der Gastronomie

Eine eigene Gaststätte erfordert oftmals rund um die Uhr Einsatz. Gastronomen arbeiten auch an Sonn- und Feiertagen. Ihre Öffnungszeiten gehen weit über die üblichen Ladenöffnungszeiten hinaus. Bis wann genau geöffnet ist, hängt vor allem von der Art der Gastronomie ab. Während Restaurants meist gegen 23 Uhr schließen, haben Schankwirtschaften oft noch bis in die frühen Morgenstunden geöffnet.

In Küchen ist es oftmals heiß und man ist den ganzen Tag mit Fettgeruch und Dämpfen in Kontakt.In Bars und Kneipen hat man häufig mit stark alkoholisierten Personen zu tun. Der Gastronom muss dann dafür sorgen, dass andere Besucher nicht belästigt werden und muss dafür Sorge tragen, dass stark Alkoholisierte Personen keinen Alkohol mehr bekommen. Als Gastronom ist man häufig den ganzen Tag auf den Beinen. Zu bestimmten Stoßzeiten ist die Belastung dabei besonders groß, zum Beispiel in der Mittagspausenzeit.

Gastronomen arbeiten immer direkt am Kunden und haben somit einen besonders hohen Druck alles richtig machen zu wollen. Wer in ein Restaurant oder Café geht, der möchte entspannen und möglichst wenig vom Organisationstrubel drumherum mitbekommen. Ein Job in der Gastronomie ist häufig stressig, das darf man dem Gastronomen aber niemals ansehen. Genau darin besteht auch die große Kunst in diesem Beruf.

Beruf Gastronomie: Verdienstmöglichkeiten

Wie hoch der Verdienst als Gastronom ist, hängt ganz von der Gaststätte ab, in der er beschäftigt ist.  Wer als Gastronom eingestellt wird und mit der Leitung eines Ladens betraut wird, der kann mit 2800 bis 3100 brutto rechnen. Wesentlich öfter sind Gastronomen aber mit einem eigenen Laden selbständig und müssen sehen, was nach Abzug aller Kosten und Löhne für sie übrig bleibt.

Wer im richtigen Moment auf den richtigen Trend setzt, der kann in der Gastronomie durchaus zu Geld kommen, genauso schnell kann sich ein Konzept aber auch überholen und wer dann den Absprung nicht rechtzeitig schafft, der muss mit Verlusten und Rückschlägen rechnen. Um erfolgreich als Gastronom selbständig zu werden, müssen Sie einiges beachten. Lesen Sie mehr zum Thema unter „Selbständigkeit als Gastronom“.

Versicherungen für Gastronomen

Natürlich müssen Gastronomen vor allem anderen eine gute Kranken- und Pflegeversicherung haben. Sie können sich freiwillig gesetzlich oder privat versichern. Eine private Zusatzversicherung, wie etwa Krankentagegeld, für den Fall, dass man wegen einer Krankheit vorübergehend nicht arbeitsfähig ist, ist ebenfalls sinnvoll. Wer erfolgreich einen gastronomischen Betrieb leiten will, muss sich dann aber schnell auch damit beschäftigen, die eigenen Haftungsrisiken zu minimieren. Das tut man mit einer Betriebshaftpflichtversicherung für Gaststätten, bzw. speziell für Restaurants, je nachdem was Sie betreiben.

Wenn einer der Gäste in seinen Räumen zu Schaden kommt, sei es weil er auf einem heruntergefallenen Stück Salat ausrutscht oder sich wegen nicht ausreichender Beleuchtung den Kopf stößt, dann erwarten den Gastronomen Schmerzensgeld- und Schadensersatzforderungen. Bereits ein scheinbar kleiner Vorfall kann so zum betrieblichen Aus führen. Die Betriebshaftpflichtversicherung für Gastronomen übernimmt Forderungen Dritter wegen Sach- und Personenschäden, sofern der Gastronom dafür haftbar gemacht werden kann. Weitere Infos finden Sie unter Betriebshaftpflicht für Gastronomen.

Ein Beruf der so anstrengend ist, wie der des Gastronomen, der zerrt nicht nur an den Nerven, sondern kann auch ganz schön auf die Knochen gehen. Gastronomen sind überdurchschnittlich oft von Berufsunfähigkeit betroffen, daher sollten sie für diesen Fall privat vorsorgen. Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann man sich eine monatliche Rente für den Fall sichern, dass man nicht mehr in der Lage ist seinen Beruf auszuüben. Ein Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung für Gastronomen ist sinnvoll, um den Versicherer mit den besten Konditionen zu finden.

Welche Versicherungen benötigt ein selbständiger Gastronom?

Betriebshaftpflicht für ein Restaurant

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Berufsunfähigkeitsversicherung für Gastronomen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Inhaltsversicherung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Rechtsschutzversicherung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

D&O Versicherung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Wichtig für selbständige Gastronomen: Die Betriebshaftpflicht

Wenn einer der Gäste in seinen Räumen zu Schaden kommt, dann erwarten den Gastronomen Schmerzensgeld- und Schadensersatzforderungen. Bereits ein scheinbar kleiner Vorfall kann so zum betrieblichen Aus führen. Die Betriebshaftpflichtversicherung für Gastronomen übernimmt Forderungen Dritter wegen Sach- und Personenschäden, sofern der Gastronom dafür haftbar gemacht werden kann.