Florist

Florist: Berufsprofil und Selbständigkeit

Die Arbeit von Floristen und Floristinnen ist kreativ und ein Knochenjob. Häufig unterschätzen Bewerber die Anforderungen in diesem Beruf. Für die meisten überwiegt jedoch trotz allem der Spaß an der farbenfrohen Arbeit. In unserem Berufsprofil Florist geben wir Ihnen einen Einblick in diese Tätigkeit.

Die Zahl der auszubildenden Floristen sinkt jährlich, was vor allem an der zumeist schlechten Bezahlung in diesem Beruf liegen dürfte. Die Chancen nach der Lehre eine Stelle zu bekommen, standen dabei nie besser als heute.

Die Arbeit von Floristen ist sehr abwechslungsreich: wechselnde Blumen- und Farbentrends, verschiedene Anlässe und Feiertage, zu denen der Blumenhandel stark frequentiert wird, sorgen in diesem Job für immer neue Herausforderungen.

Wer also lieber einen geregelten Tagesablauf und Routine haben möchte, der ist in diesem Beruf falsch. Der Männeranteil unter den Floristen ist immer noch sehr gering, über 90% der Floristen in Deutschland sind Frauen. Die Branche wünscht sich hier seit langem schon ein Umdenken, denn die Arbeit von Floristen ist keineswegs nur ein Frauenberuf.

Was aber machen Floristen und Floristinnen genau? Wie sehen die Arbeitsbedingungen aus und was verdienen sie? Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen nachfolgend im Berufsprofil Florist.

Aufgaben von Floristen

Nach dem Wunsch des Kunden und passend zu verschiedenen Anlässen entwerfen und Binden Floristen Sträuße, Kränze und Blumengestecke. Hierzu besorgen und pflegen sie Schnittblumen und Pflanzen. Auch das Bepflanzen von Gefäßen gehört zu ihren Aufgaben. Floristen kennen immer die neuesten Trends im Blumenhandel. Sie wissen welche Farben und Blumen gerade gefragt sind und wofür die einzelnen Blumen symbolisch stehen. Dieses Wissen berücksichtigen sie bei Aufträgen für verschiedene Anlässe wie Hochzeiten, Geburtstage und Beerdigungen.

Sie verkaufen Topfpflanzen, Gebinde und Blumensträuße und beraten Kunden eingehend über die Pflege der Blumen, um eine möglichst lange Haltbarkeit zu gewährleisten. Lange bevor der Verkaufsraum geöffnet wird, fertigen Floristen schon Sträuße und Gestecke an und dekorieren den Laden. Sie versorgen und düngen die Topfpflanzen und sortieren verwelkte Blumen aus, die nicht mehr zum Verkauf geeignet sind. Beim Binden von Sträußen und Kränzen müssen sie dem Kunden aufmerksam zuhören und ein feines Gespür dafür haben, was dieser sich vorstellt.

Beruf Florist: Persönliche Voraussetzungen

Freude am Umgang mit Pflanzen und Menschen sind unerlässlich. Als Florist ist man Verkäufer und Berater, Dekorateur, Handwerker und Künstler. Eine gute Kommunikation und Menschenkenntnis sind wichtig, um auch mit wenig präzisen Aussagen des Kunden ein Produkt zu erstellen, mit dem dieser zufrieden ist. Geschmackssicherheit und Trendgespür sind ein Muss. Floristen müssen auf dem Laufenden bleiben, was gerade angesagt ist.

Langschläfer werden in diesem Beruf eher nicht glücklich, weil Floristen schon sehr früh morgens beginnen Sträuße und Kränze zu binden und den Verkaufsraum vorzubereiten. Floristen müssen insgesamt eine hohe Leistungsbereitschaft mitbringen. Zu bestimmten Zeiten im Jahr, zum Beispiel vor und an Feiertagen hat ihr Geschäft Hochkonjunktur, Mehrarbeit und Überstunden werden dann erwartet.

Die körperlich überaus anstrengende Tätigkeit erfordert eine gewisse Fitness. Bei der Arbeit als Florist sind zudem stets Sorgfalt und Eigeninitiative gefragt. Freundlichkeit und eine positive Ausstrahlung tragen zur Kundenbindung bei und sind daher ein absolutes Muss.

Arbeitsbedingungen in der Floristik

Floristen arbeiten häufig zu den normalen Öffnungszeiten und auch an Sonn- und Feiertagen. Die Arbeiten finden in Werkstätten und Verkaufsräumen statt, in denen meist eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Im Winter ist es in den Blumenläden häufig sehr kalt, während im Sommer bei den Floristen der Schweiß läuft. Schweres Heben und Tragen, zum Beispiel von Blumenkübeln, ist keine Seltenheit.

Ansonsten findet die Arbeit fast ausschließlich im Gehen und Stehen statt. Das Risiko an Rücken- oder Venenleiden zu erkranken ist bei Floristen daher hoch. Der Umgang mit Pflanzenschutz- und Düngemitteln kann zudem die Atemwege reizen oder zu Hauterkrankungen führen. Floristen sind außerdem häufig allergiegefährdet, weil der Umgang mit Blüten und Pollen diese auslösen und verstärken kann.

Beruf Florist: Verdienstmöglichkeiten

Bevor der Mindestlohn eingeführt wurde, gehörte der Beruf des Floristen zum absoluten Niedriglohnsektor. Gehälter von nur vier Euro pro Stunde waren leider keine Ausnahmen. Mit dem Mindestlohn stehen nun jedem Floristen 8,50 Euro pro Stunde zu. Bei einer 40-Stunden Woche ergibt das einen Monatslohn von rund 1473 Euro. Das ist also, was ein Florist in Vollzeit heutzutage mindestens verdienen sollte. Die wenigsten Betriebe können sich darüber hinausgehende Löhne leisten.

Auch in der Ausbildung gehören Floristen mit monatlichen Vergütungen von 240 Euro im ersten Lehrjahr bis 630 Euro im dritten Lehrjahr zu den Schlusslichtern im Vergleich. Allerdings kommt die genaue Höhe der Entlohnung natürlich immer auf den Arbeitgeber an. Blumen sind ein Luxusgut. Geht es den Menschen wirtschaftlich schlechter, schlägt sich das schnell auf die Branche nieder. Daher sind höhere Löhne eine echte Seltenheit.

Wer sich als Florist mit einem eigenen Blumenhandel selbständig macht, hat die Möglichkeit einiges mehr zu verdienen. Aber nur, wenn er (fast) alles richtig macht. Nützliche Hinweise zu diesem Thema finden Sie unter Selbständig werden als Florist.

Versicherungen für Floristen

In einem Blumenladen ist schnell mal das Wasser aus einer Vase verschüttet oder es liegen nasse Blätter auf dem Boden. Als Florist ist es ihre Aufgabe sich darum zu kümmern, dass der Verkaufsraum für den Kunden gefahrenfrei zu betreten ist, also dass Wasser und Blätter schnellstmöglich beseitigt werden, damit niemand ausrutscht. Wenn aber viel Andrang ist, kann man schnell was übersehen. Kommt ein Kunde aus solchen oder anderen Gründen in ihrem Laden zu schaden, dann kann man Sie ggf. dafür haftbar machen.

Als selbständiger Florist braucht man daher in jedem Fall eine Betriebshaftpflichtversicherung für den Blumenladen, die solche Forderungen übernimmt und damit das wirtschaftliche Überleben des Betriebs sichert. Weitere Informationen zu den Leistungen einer Betriebshaftpflichtversicherung für den Blumenhandel und wie Sie den Anbieter mit den besten Konditionen finden, lesen Sie unter Betriebshaftpflicht für Blumenhandel.

Neben den Risiken im beruflichen Alltag besteht für Floristen noch ein weiteres: Sie sind sehr häufig von Berufsunfähigkeit betroffen. Das Risiko berufsbedingt zu erkranken ist bei Floristen sehr hoch. Nicht selten können sie die Arbeit nicht bis zum Erreichen der Altersrente ausüben. Daher sollten Sie als Florist für diesen Fall unbedingt vorsorgen.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Floristen sichert Ihnen für den Fall, dass Sie nicht mehr in der Lage sind im bisher ausgeübten Beruf tätig zu werden, eine monatliche Rente zu. Für Floristen ist es wegen des hohen BU-Risikos meist nicht ganz einfach einen guten und bezahlbaren BU-Schutz zu bekommen. Das A und O ist es daher die Anbieter und Konditionen von Berufsunfähigkeitsversicherungen für Floristen zu vergleichen.

Welche Versicherungen benötigt ein selbständiger Florist?

Betriebshaftpflicht für den Blumenhandel

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Berufsunfähigkeitsversicherung für Floristen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Inhaltsversicherung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Rechtsschutzversicherung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

D&O Versicherung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

empfohlenwichtigganz wichtig

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wichtig für selbständige Floristen: Die Betriebshaftpflichtversicherung

In einem Blumenladen ist schnell mal das Wasser aus einer Vase verschüttet oder es liegen nasse Blätter auf dem Boden. Als Florist ist es ihre Aufgabe sich darum zu kümmern, dass der Verkaufsraum für den Kunden gefahrenfrei zu betreten ist, also dass Wasser und Blätter schnellstmöglich beseitigt werden, und niemand darauf ausrutscht.

Wenn aber viel Andrang ist, kann man schnell was übersehen. Kommt ein Kunde aus solchen oder anderen Gründen in ihrem Laden zu schaden, dann kann man Sie ggf. dafür haftbar machen. Eine Betriebshaftpflichtversicherung, übernimmt solche Forderungen und bewahrt Sie und Ihren Betrieb vor wirtschaftlichen Schäden.