Versicherung Eigentumswohnung

Wohngebäudeversicherung Eigentumswohnung

Der Kauf einer Eigentumswohnung bringt einige Fragen mit sich, unter anderem die nach der richtigen Versicherung für die Eigentumswohnung.


Gebäudeversicherung: Eigentumswohnung

Ein Haus- oder Wohnungskauf ist für die meisten Menschen ein einmaliger Vorgang im Leben. Meist wurde lange gesucht, um das passende Objekt zu finden, die Finanzierung musste geklärt werden, es wurde jahrelang auf diesen Moment hin gespart.

Nicht für jeden ist der Traum ein eigenes Haus im Grünen, besonders in Städten, verlegt man sich gerne auf den Kauf einer Eigentumswohnung. Das können große Wohnanlagen mit sehr vielen Wohnungen sein, das kann aber auch eine Wohnung in einem kleinem Mehrfamilienhaus sein.

So oder so muss man sich mit den Miteigentümern auseinandersetzen. Einiges an und im Gebäude wird geteilt und dafür müssen die Rechte und Pflichten geklärt werden. Beschlüsse werden durch die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) gefasst. Oftmals wird ein Verwalter eingesetzt, der diese nach außen vertritt und bestimmte Aufgaben in ihrem Auftrag übernimmt.

Es ist einiges zu regeln, zum Beispiel muss man sich über Streupflichten, notwendige Hausreparaturen und Umbauten verständigen, außerdem stellt sich natürlich die Frage nach der richtigen Versicherung für die Eigentumswohnung und das Gemeinschaftseigentum. Aber, wer muss was versichern? Was kostet das und welche Leistungen erbringt die Versicherung für die Eigentumswohnung überhaupt? Das und mehr, lesen Sie im Folgenden.

Wer muss eine Versicherung für die Eigentumswohnung abschließen?

Die Wohnräume selbst werden im Teilungsvertrag als Sondereigentum ausgewiesen, wodurch sie zum Alleineigentum werden. Dazu kommt Gemeinschaftseigentum, wozu zum Beispiel das Dach, gemeinschaftlich genutzte Rasenflächen, Aufzüge und die Heizungsanlage gehören. Die Gebäudeversicherung ist in Deutschland keine Pflichtversicherung mehr. In §21 Abs. 5 des Wohnungseigentumsgesetz ist allerdings geregelt, dass eine Eigentümergemeinschaft eine Feuerversicherung, sowie eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht im eigenen Interesse haben muss.

Der Abschluss einer verbundenen Wohngebäudeversicherung für die Eigentumswohnungen ist dabei mehr als sinnvoll, da Gefahren für die Eigentumswohnung nicht nur durch Brände bestehen. In dieser sind neben der Feuerversicherung auch Sturm- und Hagelschäden, sowie Schäden durch Leitungswasser eingeschlossen. Eine eigenständige Feuerversicherung für Privatpersonen wird in der Regel auch nicht mehr angeboten.

Theoretisch könnte jeder Wohnungseigentümer eine eigene Gebäudeversicherung für sein Sondereigentum abschließen und die Wohnungseigentümergemeinschaft eine Gebäudeversicherung für das Gemeinschaftseigentum. In der Praxis ist das nicht sinnvoll. Zum einen, weil die verschiedenen Versicherer sich in einem Schadenfall, darüber einigen müssen, wer dafür aufkommen muss, zum anderen weil eine gemeinschaftliche Gebäudeversicherung oftmals sehr viel günstiger ist.

Daher wird in der Regel von der Wohnungseigentümergemeinschaft eine Gebäudeversicherung für das gesamte Wohneigentum abgeschlossen. Die Kosten werden über das Hausgeld auf alle Parteien umgelegt.

Was leistet eine Versicherung für die Eigentumswohnung?

Tritt ein Schaden am versicherten Gebäude auf, der durch Sturm, Hagel, Brand, Blitzschlag oder austretendes Leitungswasser entstanden ist, dann zahlt die Gebäudeversicherung die Kosten für Reparaturen und Wiederaufbau. In der Regel wird der gleitende Neuwert versichert, das heißt, dass die Versicherungssumme kontinuierlich an die steigenden Baukosten angepasst und somit eine Unterversicherung vermieden wird.

Auch Aufräum- und Abriss-, sowie Bergungskosten sind in der Regel in den Leistungen einer Versicherung für die Eigentumswohnung enthalten. Bei Schäden am Sondereigentum müssen sich die Wohnungseigentümer mit der WEG in Verbindung setzen, da diese meist der Versicherungsnehmer ist und bei der Schadensabwicklung helfen muss, bzw. dem Wohnungseigentümer eine Vollmacht erteilen muss, damit dieser sich direkt an den Versicherer wenden darf.

Was kostet eine Versicherung für die Eigentumswohnung?

Wir haben anhand eines Modellhauses für Sie die Prämie der Versicherung für die Eigentumswohnung beispielhaft berechnet. Es handelt sich dabei um ein Mehrfamilienhaus mit 6 Wohneinheiten und einer Gesamtwohnfläche von 800 qm. Mitversichert sind 6 Garagen. Der Gebäudewert 1914 beträgt 113.562 DM, der Neubauwert in 2011 lag bei rund 1.400.000 Euro.

Je nachdem, ob das Haus in Berlin-Mitte (risikoreich) angesiedelt wurde oder beispielsweise in Flensburg (risikoarm), haben sich die Kosten nochmal deutlich verschoben. In Berlin liegen die Kosten für die Tarife zwischen 841 und 1962 Euro, in Flensburg zwischen 495 und 1169 Euro. In Berlin liegen damit zwischen dem billigsten und dem teuersten Tarif mehr als 1000 Euro! Zwischen dem günstigsten Flensburger Tarif und dem teuersten in Berlin liegen sogar fast 1500 Euro!

Bei der Berechnung der Wohngebäudeversicherung spielen viele Faktoren eine Rolle. Besonders eine hohe Anzahl von Stürmen in einer Region erhöhen die Prämie, ebenso hartes Leitungswasser, welches die Wasserleitungen eher angreift als weiches. Werden Elementarschäden mitversichert, wird es noch teurer. Häuser in hochwassergeplagten Regionen wie beispielsweise Dresden werden dagegen in der Regel gar nicht mehr versichert.

Die Kosten der Versicherung für die Eigentumswohnung liegen aber auch deshalb so weit auseinander, weil die Leistungen der Versicherer stark variieren.

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