Tipps zur Wohngebäudeversicherung

Berechnung, Tarifvergleich und Gefahrerhöhungen

Die Wohngebäudeversicherung ist für jeden Eigentümer wichtig, denn bei Feuer- und Wasserschäden können riesige Schäden entstehen. Um Ihnen eine Hilfestellung zu geben, was Sie im Zusammenhang mit der Wohngebäudeversicherung beachten müssen, haben wir hier für Sie einige Tipps zur Wohngebäudeversicherung zusammengestellt.

Basisschutz ist meist ausreichend

Einige Angebote sind deshalb so teuer, weil in ihnen etliche Zusatzleistungen enthalten sind, die der Normalkunde nicht unbedingt braucht. In der Regel reicht es aus, sich gegen die drei Risiken Sturm, Feuer und Leitungswasserschäden abzusichern. Man kann diese drei Komponenten der Wohngebäude- versicherung alle zusammen, aber auch einzeln oder in beliebigen Kombinationen abschließen. Besonders gegen Feuer sollten Sie sich absichern, denn durch einen einzigen Brand kann schnell ein Totalschaden entstehen.

Ein Tarif- und Beitragsvergleich lohnt sich

Die Höhe der Beiträge zur Wohngebäudeversicherung hängt zum einen von der Versicherungssumme ab, zum anderen von den standortbedingten Risiken. Darüber hinaus gibt es aber auch bei gleichen Risiken erhebliche Preisunterschiede zwischen den einzelnen Anbietern. Ein Vergleich ergab, dass einige teure Versicherer fast fünfmal höhere Beiträge verlangen als günstige. Nutzen Sie für einen Anbietervergleich den Vergleich der Gebäudeversicherungen.

Versichern Sie den „gleitenden Neuwert“

Um bei einem Totalschaden ausreichend geschützt zu sein, ist es wichtig, dass Sie den Neuwert Ihres Gebäudes versichern. Der Neuwert ist die Summe, die man benötigt, um das Haus am gleichen Standort zu aktuellen Preisen wieder aufzubauen. Weil sich dies von Jahr zu Jahr ändert, spricht man vom „gleitenden Neuwert“. Bei solch einem Versicherungsvertrag wird sowohl die Versicherungssumme als auch die Prämienhöhe regelmäßig an die Preisänderungen anpasst. Versichern Sie den „gleitenden Neuwert“.

Lassen Sie die Versicherung rechnen

Die korrekte Versicherungssumme zu berechnen, ist nicht einfach, und die Gefahr, dass man bei einer zu niedrigen Summe nicht ausreichend geschützt ist, sollte man nicht unterschätzen. Am Besten ist es deshalb, Sie versorgen die Versicherungsgesellschaft mit allen wichtigen Angaben über Ihre Immobilie und lassen sie den Versicherungswert selbst bestimmen. Nur so bekommen Sie die Garantie, im Schadensfall immer Ersatz in voller Höhe zu erhalten. Lassen Sie die Versicherung rechnen.

Vorsicht beim Einwand der groben Fahrlässigkeit

Nach den aktuellen Gesetzen hat der Versicherer das Recht, die Schadensersatzleistungen zu kürzen, wenn er der Meinung ist, der Versicherte habe durch grobe Fahrlässigkeit zum Schaden beigetragen. Der Haken an der Sache: Sie selbst stehen in der Beweispflicht. Wenn das Versicherungsunternehmen Ihnen grobe Fahrlässigkeit unterstellt, müssen Sie versuchen, das Gegenteil zu beweisen, was aber nicht immer möglich ist. Deshalb ist es ratsam, den Einwand der groben Fahrlässigkeit von Anfang an aus dem Versicherungsvertrag streichen zu lassen. Vorsicht beim Einwand der groben Fahrlässigkeit.

Melden Sie Gefahrerhöhungen oder eine längere Abwesenheit

Treten in der Nähe Ihrer Immobilie Veränderungen ein, die eine zusätzliche Gefahr bedeuten können, müssen Sie Ihrer Versicherung so schnell wie möglich Bescheid geben. Bei solchen Gefahrerhöhungen kann es sich beispielsweise um Tankstellen oder Gaststätten in der unmittelbaren Nachbarschaft handeln. Auch eine längere Abwesenheit sollten Sie melden. Andernfalls setzen Sie Ihren Versicherungsschutz unnötig aufs Spiel.

Das Wohngebäude darf nicht zu stark gewerblich genutzt werden

Achten Sie darauf, dass Ihr Wohngebäude, wenn überhaupt, dann nur in Maßen gewerblich genutzt wird. Durch eine zu starke gewerbliche Nutzung kann es passieren, dass Sie Ihren Anspruch auf Leistung aus der Wohngebäudeversicherung verlieren und die bisherigen Beiträge umsonst gezahlt haben. Im Zweifelsfall sollten Sie Ihren Versicherungsvertreter fragen, bis zu welchem Prozentsatz eine gewerbliche Nutzung erlaubt ist.

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