Grafiker

Grafiker: Berufsprofil und Selbständigkeit

Werbung ist für viele Unternehmen das wichtigste Mittel zur Kundenakquise. Grafiker kümmern sich unter anderem darum, dass die Werbemittel so gestaltet sind, dass sie den erwünschten Erfolg erzielen. Wie das Berufsprofil von Grafikern aussieht, lesen Sie hier.

Grafiker, oder auch Grafikdesigner, werden wohl auch in den nächsten Jahrzehnten sehr gefragt sein, denn ihre Arbeit ist für verschiedene Auftraggeber von Interesse. Vielfach überschneidet sich die Tätigkeit von Grafikern auch mit der des Webdesigners, so dass Grafiker auch für die Gestaltung von Webseiten oder Online-Werbemittel angefragt werden.

Allerdings ist die Konkurrenz unter den Grafikern groß. Der Beruf des Grafikers ist deshalb so gefragt, weil er Kreativität und technisches Wissen in sich vereint. Für viele eine ideale Mischung und daher ein Traumberuf. Doch wo Licht ist, ist leider immer auch Schatten.Kein Beruf hat nur Vorteile.

Wir sagen Ihnen im folgenden Berufsprofil von Grafikern, welche Aufgaben Grafiker übernehmen, welche persönlichen Voraussetzungen man zur Ausübung dieser Arbeit mitbringen sollte und wie die Verdienstmöglichkeiten aussehen. Außerdem raten wir angehenden Grafikern und denen die es schon sind, dazu Versicherungen abzuschließen, die das finanzielle Risiko dieser Arbeit zu minimieren helfen. 

Aufgaben von Grafikern

Grafiker entwerfen und gestalten grafische Kommunikationsmittel. Dazu gehören zum Beispiel Poster, Plakate, Flyer, Verpackungen, Anzeigen und Prospekte. Zunächst müssen sie mit dem Kunden dessen Wünsche klären und herausfinden, an welche Zielgruppe sich das Produkt richten soll. Dabei brauchen sie ein genaues Wissen über Trends und Märkte, sowie über die Konkurrenzsituation und müssen die Preisvorstellungen des Kunden im Auge behalten. Auch die Gestaltung und Programmierung von Webpräsenzen gehört zu den Aufgaben von Grafikern.

Sie arbeiten also nicht nur mit Printmedien, sondern mit allen Formen von Kommunikationsmitteln, das können auch CD-Roms, Lern-Plattformen (z.B. für Bildungseinrichtungen) oder professionelle Beamer-Präsentationen sein. Somit wenden sich ganz verschiedene Auftraggeber an Grafiker, was die Arbeit überaus vielseitig macht. Grafiker gestalten Texte und Grafiken am Computer, sie fertigen Vorlagen an, die sie dann mit dem Kunden besprechen.

Im Bereich Illustration erstellen sie auch Originalzeichnungen und digitalisieren diese dann. Änderungswünsche des Auftraggebers müssen berücksichtigt werden, bevor das Gestaltungskonzept dann tatsächlich umgesetzt werden kann. In Firmen werden sie häufig in der Marketingabteilung eingesetzt, wo sie dann auch für die Budgetplanung zuständig sind.

Beruf Grafiker: Persönliche Voraussetzungen

Grafiker müssen Allrounder sein. Neben Kreativität müssen sie auch Computerwissen mitbringen, denn sie arbeiten fast ausschließlich mit spezieller Software. Grafiker müssen ihr gesamtes Berufsleben lang offen für Neues sein, denn die Trends in dieser Branche wandeln sich schnell. Wer hier den Anschluss verliert, ist schnell raus aus dem Geschäft. Bei der Arbeit ist Sorgfalt gefragt, außerdem sollten Grafiker Freude am Umgang mit Menschen haben.

Kundengespräche können schwierig sein, da brauchen sie Geduld, Kommunikationsgeschick und Durchsetzungsvermögen. Grafiker arbeiten eigenständig, sie müssen sich selbst gut organisieren können und Termine und Budgetvorgaben einhalten können. Bei guter Auftragslage müssen sie auch bereit sein Überstunden zu machen und viel Zeit in ein Projekt zu investieren. Ein gutes Auge und einen ausgeprägten Sinn für Ästhetik sollte man als Grafiker unbedingt mitbringen.

Arbeitsbedingungen von Grafikern

Die Arbeit von Grafikern findet überwiegend in Büroräumen, genauer am Computer oder dem Zeichentisch statt. Zudem halten sie Präsentationen beim Kunden vor Ort. Grafiker arbeiten häufig mit Kollegen aus anderen Fachbereichen zusammen, zum Beispiel mit der Marketingabteilung oder der Druckerei und müssen sich bei ihrer Arbeit mit ihnen besprechen. Grafiker können zum Beispiel in Büros für Grafikdesign, in Verlagen oder PR-Agenturen oder in PR-Abteilungen von großen Firmen angestellt tätig sein, oder aber ihre Dienstleistungen als selbständiger Grafiker anbieten.

Sowohl angestellte, als auch selbständige Grafiker müssen schon mal mit unregelmäßigen Arbeitszeiten und Terminen in den Abendstunden rechnen. Termindruck ist ebenfalls keine Seltenheit. Grafiker müssen flexibel auf die verschiedenen Anforderungen reagieren und auch unter Druck gute Arbeit abliefern können.

Beruf Grafiker: Verdienstmöglichkeiten

Das Einstiegsgehalt von angestellten Grafikern liegt meist zwischen 2000 und 2500 Euro. Mit zunehmender Berufserfahrung, aber auch abhängig vom Arbeitgeber, kann das Gehalt auch weit über 3000 Euro betragen. Die Ausbildung zum Grafiker ist eine schulische Ausbildung an einer Berufsfachschule und ist in der Regel unvergütet. Unter bestimmten Umständen kann allerdings Bafög beantragt werden.

Wer sich als Grafiker, oder Grafikdesigner, selbständig macht, der kann bei guter Auftragslage weit mehr verdienen als ein angestellter Grafiker. Allerdings muss er auch mit Flautezeiten rechnen, in denen wenig Aufträge hereinkommen. Wenn Sie sich dafür interessieren sich als Grafiker selbständig zu machen, finden Sie alle wichtigen Informationen unter Grafiker Selbständigkeit.

Versicherungen für Grafiker

Als Grafiker erfüllen Sie Ihre Aufgaben sicherlich immer nach bestem Wissen und Gewissen. Trotzdem können Ihnen bei der Arbeit Fehler unterlaufen. Fällt Ihnen das rechtzeitig auf, gibt es kein Problem. Fällt es aber dem Kunden auf, nachdem die Broschüren, Flyer o.ä. bereits im Druck sind, dann kann es schnell ungemütlich werden. Wird ein Neudruck unumgänglich, dann entstehen schnell enorme Kosten. Auch Urheberrechtsverletzungen können kostspielig sein.

Deshalb ist es unerlässlich, dass Grafiker sich mit einer Berufshaftpflichtversicherung finanziell absichern. Sind die Forderungen des Kunden unberechtigt, dann wehrt die Versicherung diese ab. Können Sie als Grafiker aber für einen Schaden haftbar gemacht werden, dann übernimmt die Berufshaftpflichtversicherung für Sie die Kosten bis zur Höhe der Deckungssumme. Mit einem Vergleich der Berufshaftpflichtversicherungen für Grafiker finden Sie den Anbieter mit den besten Konditionen.

Ein anderes Risiko mit dem man sich befassen muss, ist das der Berufsunfähigkeit. Auch wenn man sich in jungen Jahren gerne für unverwundbar hält, kann die Nachricht einer Krankheit oder ein Unfall schnell das ganze Leben auf den Kopf stellen. Ist man nicht mehr in der Lage den bisherigen Beruf auszuüben, steht man ganz schnell auch finanziell am Rand des Abgrunds. Deshalb sollte man für einen solchen Fall unbedingt vorsorgen und eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Grafiker abschließen.

Welche Versicherungen benötigt ein selbständiger Grafiker?

Berufshaftpflichtversicherung für Grafiker

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Berufsunfähigkeitsversicherung für Grafiker

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Rechtsschutzversicherung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

D&O Versicherung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Wichtig für Grafiker: Berufshaftpflichtversicherung

Grafiker erfüllen Ihre Aufgaben sicherlich immer nach bestem Wissen und Gewissen. Trotzdem können dabei Fehler unterlaufen. Fallen Fehler auf, nachdem die Broschüren, Flyer o.ä. bereits im Druck sind, dann kann es schnell ungemütlich werden. Wird ein Neudruck unumgänglich, dann entstehen schnell enorme Kosten. Auch Urheberrechtsverletzungen können kostspielig sein. Aus diesem Grund sollten vor allem selbstständige Grafiker eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen.