Bäcker

Bäcker: Berufsprofil und Selbständigkeit

Der Bäcker schuftet nachts, damit alle anderen zum Frühstück mit Brot und Brötchen versorgt sind. Viele Bäcker gehen dabei in ihrem Beruf ihrer Leidenschaft nach. Wie das Berufsprofil von Bäckern aussieht, lesen Sie hier.

Wer morgens nur die fertigen Brötchen und süßen Bachwaren sieht, der ahnt nicht, wie viel Arbeit darin steckt. Bäcker müssen hart arbeiten und das zu gewöhnungsbedürftigen Zeiten. Wer sich für diesen Job entscheidet, tut es sicher nicht, weil er sich darunter leicht verdientes Geld vorstellt.

Vielmehr werden diejenigen Bäcker, die schon ihr ganzes Leben lang Freude daran haben Backwaren herzustellen. Backen liegt derzeit stark im Trend, niemand findet das Anfertigen von Broten und Kuchen noch altmodisch. Im Fernsehen sorgen Backshows bei den Sendern für gute Quoten. Dabei ist das Bäckerhandwerk eines der ältesten Handwerke auf der Welt. In Deutschland hat gutes Brot zudem einen besonders hohen Stellenwert.

Kein Wunder also, dass der Bäckerberuf angesehen ist und sich nicht wenige eine Ausbildung in diesem Beruf vorstellen können. Aber: Wie sehen die Tätigkeiten eines Bäckers im Einzelnen aus? Außerdem beleuchten wir in unserem Berufsprofil Bäcker andere wichtige Aspekte wie etwa die Verdienstmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen von Bäckern. Danach wissen Sie genau Bescheid.

Aufgaben von Bäckern

Bäcker stellen Backwaren aller Art her: Brötchen und Brot, süße oder herzhafte Snacks, Kuchen und Torten. Hierzu wählen sie die nötigen Zutaten aus, messen und wiegen diese und führen sie nach Rezept zusammen. Es werden Hefe- und Sauerteige angesetzt und die Gärungsprozesse überwacht. Bäcker formen aus dem Teig Backwaren, sie bedienen und überwachen den Backprozess.

Für Torten und Kuchen werden Überzüge, Cremes und Füllungen hergestellt. Frisches Obst wird verarbeitet und spezielle Massen werden angefertigt. Es wird mit verschiedenen Glasuren und Schokolade gearbeitet, diese müssen zur Weiterverarbeitung hergestellt und temperiert werden. Bäcker und Konditoren entwerfen Torten für bestimmte Anlässe, zum Beispiel für Hochzeiten und Geburtstage.

Neben dem Backen kommen dem Bäcker auch andere Aufgaben zu. Dazu gehören das Berechnen von Rezepten, die Bestellung und Annahme von Zutaten und das Planen der Arbeitsabläufe in der Backstube. Die Geräte und Maschinen, mit denen gearbeitet wird, müssen gereinigt und gepflegt werden. In kleineren Bäckereien ist es auch üblich, dass der Bäcker beim Verkauf und Präsentieren der Waren mithilft. Er berät und bedient dann Kunden und wirkt bei Werbeaktionen mit.

Beruf Bäcker: Persönliche Voraussetzungen

Wer als Bäcker arbeiten will, der muss einige wichtige persönliche Voraussetzungen mitbringen. Backen ist ein Handwerk, deshalb sollte man, will man Bäcker werden, handwerklich geschickt sein und Freude an konkreten praktischen Tätigkeiten haben. Bei der Ausübung ist Sorgfalt gefragt, die Hygienebestimmungen und Richtlinien der Lebensmittelverordnung sind unbedingt einzuhalten, um eine gesundheitliche Gefährdung der Kunden ausschließen zu können.

Beim Herstellen und Dekorieren von Torten sind ästhetisches Gespür und Fingerspitzengefühl vonnöten. Außerdem müssen Bäcker eine hohe Leistungs- und Einsatzbereitschaft an den Tag legen, um in diesem Beruf bestehen zu können. Auch eine gute körperliche Konstitution ist wichtig, denn Bäcker müssen häufig schwere Mehlsäcke oder Backbleche heben. Das Arbeiten in der Nacht erfordert überdies Disziplin.

Arbeitsbedingungen von Bäckern

Bäcker arbeiten in Backstuben und Werkhallen, aber auch in Verkaufsräumen. In den Backstuben ist es häufig heiß und es liegt Mehlstaub in der Luft. Dies kann nach einigen Jahren zu gesundheitlichen Schwierigkeiten führen. Der Arbeitsbeginn von Bäckern ist mitten in der Nacht, meist gegen drei Uhr. Es wird häufig auch an Sonn- und Feiertagen gearbeitet. In Industriebetrieben wird zudem häufig im Schichtdienst gearbeitet.

Die Arbeit eines Bäckers erfordert das Beachten und Einhalten vieler Richtlinien und Hygienevorschriften. Beim Umgang mit Lebensmitteln gibt es in Deutschland vieles zu beachten. Bäcker müssen die Gesetze kennen und in der täglichen Arbeit auch umsetzen. Die Einhaltung der Hygienebestimmungen wird häufig durch die Gesundheitsämter kontrolliert.

Beruf Bäcker: Verdienstmöglichkeiten

In der Ausbildung sind im ersten Lehrjahr Ausbildungsgehälter zwischen 400 und 600 Euro üblich, allerdings besteht hier kein gesetzlicher Anspruch. Das Ausbildungsgehalt kann also auch wesentlich niedriger ausfallen (und natürlich auch höher!). Im dritten Lehrjahr sind sogar Ausbildungsgehälter zwischen 800 und 1000 Euro möglich. Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt meist zwischen und 1400 und 1600 Euro brutto im Monat.

Die konkreten Zahlen sind abhängig von verschiedenen Faktoren. Dazu zählt die Region, in der man arbeitet, der Arbeitgeber (es ist ein großer Unterschied, ob man in einer kleinen Bäckerei oder in einer großen Backwarenfabrik arbeitet) und der Grad der Ausbildung. Als angestellter Meister verdient man meist ab 2500 Euro brutto monatlich aufwärts. Wer sich als Bäcker mit einer eigenen Bäckerei selbständig macht, der hat die Chance noch sehr viel mehr zu verdienen. Allerdings muss man dafür zunächst investieren können. Was Sie wissen sollten, falls Sie als Bäcker selbständig werden wollen, sagen wir Ihnen auf der Seite Selbständig werden als Bäcker.

Versicherungen für Bäcker

In einer Bäckerei gehen den ganzen Tag Kunden ein und aus. Schon am frühen Morgen herrscht hier reger Betrieb. In dieser an sich schönen Tatsache steckt allerdings für den Bäcker auch ein Risiko. Überall wo Kundenverkehr herrscht, muss die Verkehrssicherheit zu jeder Zeit gewährleistet werden. Sollte also in Ihren Räumen jemand zu Fall kommen oder sich anderweitig verletzen, dann haften Sie dafür. Auch Sachschäden, die schnell entstehen können, fallen unter gewissen Umständen ebenfalls Ihnen zur Last.

Wer mit Lebensmitteln handelt, der muss garantieren, dass diese gesundheitlich unbedenklich sind. Kann Ihnen hier ein hygienischer Mangel o.ä. nachgewiesen werden, können die Kunden Schadensersatz fordern. Solche finanziellen Forderungen können selbst einen erfolgreichen Betrieb ins Wanken bringen.

Eine Betriebshaftpflichtversicherung für die Bäckerei sichert Sie für diese Fälle ab. Sie klärt für Sie zunächst die Haftungsfrage, wehrt unberechtigte Ansprüche ab und befriedigt legitime Forderungen. Wenn Sie mehr zu Leistungen und Preisen einer Betriebshaftpflichtversicherung für die Bäckerei wissen wollen, finden Sie  auf der Seite Betriebshaftpflicht für Bäckereien weitere Informationen. 

Neben den beruflichen Haftungsrisiken können auch andere Gefahren Bäcker ins finanzielle Abseits drängen. Dazu gehören auch schwerwiegende Krankheiten oder Unfälle, die dafür sorgen, dass man dauerhaft nicht mehr in der Lage ist seinen Beruf auszuüben. Bäcker haben häufig mit Bäckerasthma zu kämpfen. Durch die ständige Belastung mit Mehlstaub entwickeln sie häufig Allergien, die dazu führen, dass Bäcker ihren Job nicht bis zur Rente ausüben können.

Für diesen leider nicht unwahrscheinlichen Fall sollten Sie als Bäcker dringend mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung vorsorgen. Diese sichert Ihnen eine monatliche Rente zu, falls Sie nicht mehr in der Lage sind Ihrem Beruf nachzugehen. Ein Vergleich der Anbieter von Berufsunfähigkeitsversicherungen für Bäcker hilft Ihnen, den besten Tarif zu finden.

Welche Versicherungen benötigt ein selbständiger Bäcker?

Betriebshaftpflichtversicherung für Bäcker

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Berufsunfähigkeitsversicherung für Bäcker

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Inhaltsversicherung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Rechtsschutzversicherung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

D&O Versicherung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

empfohlenwichtigganz wichtig

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bäcker werden verhältnismäßig oft berufsunfähg

Bäcker haben häufig mit Bäckerasthma zu kämpfen. Durch die ständige Belastung mit Mehlstaub entwickeln sie häufig Allergien, die dazu führen, dass Bäcker ihren Job nicht bis zur Rente ausüben können. Für diesen leider nicht unwahrscheinlichen Fall sollten Sie als Bäcker dringend mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung vorsorgen. Diese sichert Ihnen eine monatliche Rente zu, falls Sie nicht mehr in der Lage sind Ihrem Beruf nachzugehen.