GKV Zusatzbeitrag 2017

So hoch ist der GKV Zusatzbeitrag 2017

Der GKV Zusatzbeitrag 2017 ist zwar im Durchschnitt der selbe wie 2016 geblieben, einige Kassen haben aber den Beitrag individuell angehoben. Wir sagen Ihnen, welche Zusatzbeiträge derzeit von den Krankenkassen erhoben werden und wie Sie sicherstellen, dass Sie nicht mehr zahlen als wirklich nötig. 


Überblick zur Höhe des GKV Zusatzbeitrags 2017

Die SPD will den derzeit alleine von den Arbeitnehmern getragenen GKV Zusatzbeitrag abschaffen und dafür sorgen, dass sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer auch an dieser Stelle wieder die Kosten teilen. Noch ist das allerdings nicht mehr als ein frommer Wunsch. Seit der Einführung des Zusatzbeitrags im Jahr 2015 ist dieser von im Durchschnitt 0,83% auf 1,1% angestiegen.

Dass es in 2017 nicht zu einer weiteren Anhebung kam, ist wahrscheinlich vor allem auf das Wahljahr zurückzuführen und lässt, trotz verhalten optimistischer Aussagen zur Finanzlage der Krankenkassen durch den Bundesgesundheitsminister, einen umso deutlicheren Anstieg in den Folgejahren befürchten. Die Spanne zwischen den Zusatzbeiträgen der Krankenkassen ist dabei groß: im Jahr 2017 liegt der niedrigste Zusatzbeitrag bei 0,59%, der höchste bei 1,70%.

Die Höhe des Zusatzbeitrages sagt dabei nur sehr bedingt etwas über die Leistungen der jeweiligen Krankenkasse aus. Auch Kassen mit geringen Zusatzbeiträgen können ein breites Spektrum bieten und Kassen mit hohen Beiträgen bieten nicht zwangsläufig auch die besten Leistungen. Hier sollten Sie von Ihrem Recht zum Wechsel der Krankenkasse Gebrauch machen und nicht zögern sich den Anbieter mit den besten Leistungen zum günstigsten Preis zu wählen. Wir geben Ihnen im Folgenden einen Überblick über die GKV Zusatzbeiträge 2017, damit Sie prüfen können, wo Ihr Anbieter im Vergleich zu verorten ist und ob ein Wechsel für Sie in Frage kommt.

GKV Zusatzbeitrag 2017: Krankenkassen Übersicht

Die folgenden Tabelle zeigt Ihnen auf einen Blick, wie hoch der GKV Zusatzbeitrag 2017 der einzelnen Anbieter ist. Wir haben hier nur die Krankenkassen dargestellt, die bundesweit geöffnet sind; betriebsbezogene und regionale Kassen blieben hierbei außen vor.

Krankenkasse Zusatzbeitrag 2017
acti­monda BKK 1,00%
AOK 1,10%
Audi BKK 0,70%
BAHN-BKK 1,40%
Barmer 1,10%
Bertelsmann BKK 1,28%
Betriebs­kran­ken­kasse Mobil Oil 1,10%
BIG direkt gesund 1,00%
BKK firmus 0,60%
BKK Gilde­meister Seiden­sti­cker 1,20%
BKK Linde 1,10%
BKK Pfalz 1,40%
BKK ProVita  1,30%
BKK Verbund­Plus  0,80%
BKK Verkehrsbau Union (VBU) 0,90%
BKK24 1,10%
Conti­nen­tale Betriebs­kran­ken­kasse  1,30%
DAK-Gesund­heit  1,50%
Debeka BKK 0,90%
Die Schwenninger Betriebs­kran­ken­kasse 1,30%
energie-bkk 1,10%
Hansea­ti­sche Kran­ken­kasse 1,00%
Heimat Kran­ken­kasse 1,10%
hkk 0,59%
IKK classic 1,40%
IKK gesund plus 0,60%
Kauf­män­ni­sche Kran­ken­kasse – KKH 1,50%
Knapp­schaft 1,30%
Novitas BKK 1,35%
pronova BKK 1,20%
R+V Betriebs­kran­ken­kasse 1,00%
Salus BKK 0,95%
SBK 1,30%
SECUR­VITA BKK 1,40%
Siemens-Betriebs­kran­ken­kasse 1,30%
Tech­niker Kran­ken­kasse 1,00%
TUI BKK 1,10%
VIACTIV Kran­ken­kasse 1,70%
WMF Betriebs­kran­ken­kasse 1,10%

Krankenkassenbeiträge im Vergleich

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GKV Zusatzbeitrag 2017: Änderungen

Der von den Krankenkassen erhobene Beitrag kann sich jedes Jahr ändern und das zum Teil drastisch. So hat die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) den Zusatzbeitrag, der im Vorjahr mit 1,20% bereits hoch war, nochmals um 0,3% erhöht und liegt jetzt mit 1,5% am oberen Ende der Skala.

Auch die TUI BKK musste aufstocken und verlangt im Jahr 2017 0,2 % mehr Beiträge, ebenso wie die Schwenninger Betriebskrankenkasse, deren Zusatzbeitrag damit auf 1,3% ansteigt. Viele andere Krankenkassen sind aber bei ihrem alten Zusatzbeitrag geblieben. Seit Jahren bemerkenswert günstig sind die hkk, die BKK firmus und die Audi-BKK, sowie die IKK gesund plus.

Krankenkasse einfach wechseln

Wenn Ihre Krankenkasse eher zu den Anbietern mit einem hohen Beitrag gehört, bedeutet das für Sie nicht, dass Sie das klaglos hinnehmen müssen. Das positive an einer Erhöhung des Zusatzbeitrags ist, dass dies automatisch ein Sonderkündigungsrecht auslöst. Egal, ob Sie bereits die obligatorischen 18 Monate bei einer Krankenkasse Mitglied sind oder nicht, eine Erhöhung gestattet Ihnen eine Kündigung.

Die zwei Monate Frist, die auch bei einer normalen Kündigung gelten, greifen auch beim Sonderkündigungsrecht. Die Kündigung muss spätestens bis zum Ablauf des Monats eingereicht werden, in dem die Krankenkasse den Zusatzbeitrag erstmals erhebt. Allerdings sollten Sie -bevor Sie die Krankenkasse wechseln- neben den Beiträgen immer auch die Leistungen im Augen haben. Hier sollten Sie keine falschen Kompromisse eingehen und genauestens für sich definieren, worauf Sie bei der Krankheitsvorsorge Wert legen. Ein Vergleich der Anbieter und Leistungen vorab ist daher sehr ratsam.

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