Berufsunfähigkeit Zimmermann

Sehr hohes Berufsunfähigkeitsrisiko für Zimmerer

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Zimmerer sind zwar wichtig, aber schwer zu bekommen. Da Zimmerleute von Berunfsunfähigkeitsversicherern im Schnitt in die Risikogruppe 5 oder 6 (sehr hohes Risiko) eingestuft werden, bieten ihnen manche Versicherer erst gar keine Policen an. Wer sich schon früh versichert, kann Geld sparen.

Berufsunfähigkeit Zimmerer
Sehr hohes BU-Risiko für Zimmerer: BU Gruppe 5

Da Zimmerer ein enormes Berufsunfähigkeitsrisiko tragen, kann sich die Suche nach einer passenden Berufsunfähigkeitsversicherung schwierig gestalten. Manche Versicherer haben gar keine solchen Verträge im Angebot, da ihnen die Absicherung solcher „Hochrisikoberufe“ zu riskant erscheint.

Andere bieten zwar Berufsunfähigkeitsversicherungen für Zimmerer an, versehen diese aber gleichzeitig mit hohen Preisen. Eine wirklich günstige Versicherung können die meisten Handwerker leider kaum bekommen.

Die Prämie hängt allerdings letztlich nicht nur davon ab, welchen Beruf der Versicherte ausübt, sondern auch von dessen Alter! Da jüngere Versicherte deutlich weniger zahlen, empfiehlt es sich, eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Zimmerer schon in jungen Jahren abzuschließen – dann ist auch die Gefahr einer Vorerkrankung wesentlich geringer, die möglicherweise zum Ausschluss der Versicherbarkeit führt.

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Zimmerer

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung für Zimmerer zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der BU Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Zimmerern

Berufsgruppe Zimmerer

Grafik: BU Risikogruppe 5
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgabenbereich: Zimmerer fertigen sowohl ganze Bauten als auch Teile davon: So entstehen durch ihre Arbeit nicht nur Häuser, sondern beispielsweise auch Dächer, Balkone oder Wandverkleidungen. Sie können zudem im Ingenieurholzbau oder Schiffbau eingesetzt werden.

Zimmerleute erstellen auch Schalungen (Gussformen) für Betonbauer, die so konstruiert sein müssen, dass sie sich problemlos von dem gegossenen Beton entfernen lassen. Neben der Herstellung von Holzbauten führen sie auch Sanierungsarbeiten durch.

Arbeitsplatz: Zimmerer arbeiten in Holzbaubetrieben und Zimmereien, daneben auch im Hoch- und Tiefbaugewerbe. Die Tätigkeit in Werkstätten und auf Baustellen ist natürlich mit vielen Risiken verbunden.

Zum einen herrscht erhöhte Unfallgefahr, da die Handhabung diverser Maschinen bei kleinen Unaufmerksamkeiten schnell gefährlich werden kann. Arbeiten mit Handkreissäge, Kettensäge oder Druckluftnagler können zu schlimmen Verletzungen führen. Auch kleinere, scheinbar harmlose Schnittverletzungen können verheerende Folgen haben und unter Umständen eine Berufsunfähigkeit nach sich ziehen.

Andererseits sind Zimmerer durch häufiges Heben und Tragen von schweren Gegenständen besonders anfällig für Erkrankungen des Bewegungsapparates, so z.B. für Bandscheibenvorfälle und Arthrosen. Auch berufsbedingte schwere Allergien und Atemwegserkrankungen sind durch den bei Arbeiten entstehenden Holzstaub keine Seltenheit.

Zimmerer sind also aufgrund von Unfallrisiko und physischer Belastung doppelt gefährdet, berufsunfähig zu werden. Das schlägt sich auch in den Zahlen nieder: Beinahe 40 Prozent aller Zimmerer werden vor dem Erreichen des Rentenalters berufsunfähig.

Beschäftigungsverhältnis: Zimmerer arbeiten als Angestellte oder Selbständige. Wer sich selbständig machen möchte, benötigt entweder einen Meisterbrief oder eine vergleichbare Qualifikation, die ihn nachweislich zur Eröffnung eines eigenen Betriebes befähigt.