Berufsunfähigkeit Verkäufer

Durchschnittliches Berufsunfähigkeitsrisiko für Verkäufer

Verkäufer arbeiten oft lang, sind den ganzen Tag auf den Beinen und müssen Kundenwünsche erfüllen. Das kann nicht nur an der physischen Gesundheit, sondern auch an den Nerven zehren. Auch Versicherer, die Berufsunfähigkeitsversicherungen anbieten, wissen dies und teilen Verkäufer im Hinblick auf Berufsunfähigkeit in die Risikogruppe 3 ein.

Berufsunfähigkeit Verkäufer
Erhöhtes Berufsunfähigkeitsrisiko für Verkäufer

Aufgrund der vielfältigen Gesundheitsrisiken, denen Verkäufer in ihrem Berufsalltag ausgesetzt sind, ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung für Verkäufer nahezu unabdingbar. Durch die Einordnung in BU-Risikogruppe 3 gestaltet sich der Schutz gegen Berufsunfähigkeit für Verkäufer zwar etwas teurer als etwa für Akademiker, doch ist er immer noch erschwinglich.

Gerade Verkäufer, die sich selbständig machen wollen, sollten sich dringend gegen Berufsunfähigkeit absichern. Diese können nämlich nicht einmal auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente hoffen, die Angestellten im Falle einer Berufsunfähigkeit zusteht. Die Erwerbsminderungsrente fällt allerdings generell sehr gering aus und ist daher auch für Verkäufer im Angestelltenverhältnis lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein.

Achtung Sparpotenzial: Jede Versicherung teilt Berufe (hier: Verkäufer / Fachverkäufer) anhand eigener Statistiken selbst in Risikogruppen ein. Je höher die Risikogruppe, desto höher ist der monatliche Beitrag. Es lohnt sich daher die Versicherungen untereinander zu vergleichen.

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Verkäufer

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung für Verkäufer und artverwandte Berufe zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an.

Seien Sie bei der Berufseingabe bitte so präzise wie möglich, denn unterschiedliche Berufsbezeichnung führen direkt zu niedrigeren bzw. höheren Beiträgen. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Verkäufern

Risikogruppe Verkäufer

Grafik: BU Risikogruppe 3
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgabenbereich: Risikogruppe 3, das bedeutet erhöhtes Risiko für Berufsunfähigkeit: Somit sind Verkäufer tatsächlich stärker gefährdet als etwa Bürokaufleute, die eine überwiegend sitzende und insgesamt weniger anstrengende Tätigkeit ausüben. Kein Wunder: Verkäufer kümmern sich darum, Waren an Kunden zu verkaufen.

Dazu müssen sie die Waren nicht nur annehmen und kontrollieren, sondern auch auszeichnen und sie dem Kunden anschließend präsentieren. Das Auspacken und Anordnen von Waren sowie oft stundenlanges Stehen im Verkauf können körperlich sehr anspruchsvoll sein.

Hinzu kommt, dass stets der Kunde im Mittelpunkt steht. Schließlich soll er die angebotenen Produkte erwerben – und das möglichst nicht nur einmal. Verkäufer müssen also nicht nur beraten und verkaufen, sondern gleichzeitig die Zufriedenheit des Kunden garantieren. Dies stellt eine nicht zu unterschätzende psychische Belastung dar.

Arbeitsplatz: Verkäufer sind überwiegend im Einzelhandel tätig, wo sie z.B. in Supermärkten, Modeboutiquen oder Kaufhäusern arbeiten. Durch flexible Arbeitszeiten und Wochenendarbeit der Angestellten gewährleisten diese Betriebe, dass Kunden zu fast jeder Zeit vom jeweiligen Angebot profitieren können.

Was für den Kunden ein Segen ist, ist für den Verkäufer allerdings harte Arbeit – zumal auch die Verkaufszahlen stimmen sollen. Nicht selten sind Verkäufer daher großem Druck aus der Chefetage ausgesetzt. Solche körperliche und psychische Mehrbelastung führt nicht selten zu Burn-out, Depressionen oder anderen psychischen Krankheiten, die schließlich eine Berufsunfähigkeit des Verkäufers bedingen können.

Beschäftigungsverhältnis: In der Regel arbeiten Verkäufer im Angestelltenverhältnis. Es gibt jedoch auch Berufsangehörige, die den Schritt in die Selbständigkeit wagen und dann etwa als Sales-Profis oder Handelsvertreter arbeiten.