Berufsunfähigkeit Kaufmann für Tourismus und Freizeit

Durchschnittliches BU Risiko bei Tourismuskaufleuten

Mit der durchschnittlichen Einstufung in Risikogruppe 2 haben Sie als Kaufmann für Tourismus und Freizeit nach der Einschätzung der Versicherer ein niedriges bis mittelmäßig großes Risiko berufsunfähig zu werden.

Berufsunfähigkeit Tourismuskauffrau/mann

Berufsunfähigkeit Vergleich

Kaufleute für Tourismus und Freizeit werden durchschnittlich in die niedrige BU Risikogruppe 2 eingestuft.

Die niedrige Einstufung durch die Versicherer bedeutet zweierlei: Zum Einen sollten Sie sich in jedem Fall Gedanken um den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung machen, da auch in Ihrem Beruf nicht auszuschließen ist, dass es zu einer Berufsunfähigkeit kommt.

Zum Anderen haben Sie Glück, denn Sie dürfen aufgrund der niedrigen Risikoeinstufung auf niedrige Beiträge hoffen.

Bei der Wahl des richtigen Versicherers gibt es allerdings zu beachten: Die Klassifizierung nach Risikogruppen kann jeder Versicherer für sich selbst vornehmen, d.h. hier kann es Abweichungen unter den Anbietern und somit auch bei den Beiträgen derselben geben. Außerdem variieren die Leistungen der Versicherungsgesellschaften sehr stark.

BU Vergleich für Tourismuskaufleute

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung für Tourismuskaufleute zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen Versicherungsvergleich an. Der BU Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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BU Infothek Tourismuskaufleute

Wie hoch ist das Risiko einer Berufsunfähigkeit für Tourismuskaufleute?

Tourismuskaufleute tragen ein eher niedriges Berufsunfähigkeitsrisiko und werden von Versicherern im Schnitt in die Risikoklasse 2 eingestuft. Eine BU-Gefahr ergibt sich vor allem durch psychische Erkrankungen, die heute bereits ein Drittel aller Berufsunfähigkeitsfälle ausmachen.

Was bedeutet Dynamik?

In der BU-Versicherung gibt es Beitragsdynamik und Leistungsdynamik. Beitragsdynamik bedeutet: Ihr Beitrag steigt jedes Jahr um einen kleinen Prozentsatz an, wodurch sich auch die BU-Rente erhöht. Sie sollten jedoch darauf achten, dass die Beiträge nicht mit der Zeit zu teuer werden. Bei der Leistungsdynamik steigt hingegen die ausgezahlte Rente kontinuierlich an.

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Tourismuskaufleute?

Das BU-Risiko ist für Tourismuskaufleute eher gering. Dementsprechend muss ein junger Tourismuskaufmann mit Anfang zwanzig nur etwa 55 Euro für eine Berufsunfähigkeitsversicherung ausgeben, wenn er 1.500 Euro BU-Rente bis zum Beginn des gesetzlichen Rentenalters absichern möchte. Die Preise können je nach Anbieter allerdings auch bis auf 280 Euro hochgehen (siehe BU Anbieter-Vergleich).

BU relevantes Arbeitsumfeld von Kaufmännern für Tourismus und Freizeit

BU Risiko Toursimuskaufmann

Grafik: BU Risikogruppe 2
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgabenbereich: Ein Kaufmann für Tourismus und Freizeit berät und informiert Kunden zu Reiseangeboten. Er nimmt Buchungen und Reservierungen vor, gibt Informationsbroschüren aus, verkauft Tickets und Eintrittskarten. Er erstellt und kalkuliert Angebote und legt Kundenprofile an.

Er kümmert sich um Werbung und bemüht sich auf verschiedenen Wegen Touristik-Angebote zu verkaufen. Er muss Bürotätigkeiten ausführen, wie Schriftverkehr führen, Materialien nachbestellen, Abschlüsse vorbereiten, Mahnungen schreiben und ähnliches.

Arbeitsumfeld: Kaufmänner für Tourismus und Freizeit sind häufig in Reisebüros und Touristikzentren zu finden. Aber auch in der Hotellerie in Freizeiteinrichtungen, wie Erlebnisbädern u.ä., in der öffentlichen Verwaltung, in Omnibusunternehmen und in anderen Bereichen. Die Arbeit wird in Büros oder Kundenräumen durchgeführt, manchmal auch auf Messen oder im Freien.

BU-Risiko: Die Arbeit wird ganz überwiegend im Sitzen ausgeführt, was oft Rücken- und Bandscheibenleiden zur Folge hat. Außerdem wird viel Zeit vor dem Computerbildschirm verbracht, was die Sehleistung auf Dauer einschränken kann. Der ständige Kundenkontakt ist für viele Menschen mit psychischem Stress verbunden. Psychische Erkrankungen wie Depressionen und Burnout sind heute schon für ein Drittel der Berufsunfähigkeitsfälle verantwortlich.