Berufsunfähigkeit Kaufmann für Tourismus und Freizeit

Durchschnittliches BU Risiko bei Tourismuskaufleuten

Mit der durchschnittlichen Einstufung in Risikogruppe 2 haben Sie als Kaufmann für Tourismus und Freizeit nach der Einschätzung der Versicherer ein niedriges bis mittelmäßig großes Risiko berufsunfähig zu werden.

Berufsunfähigkeit Tourismuskauffrau/mann
Mittleres Risiko für Tourismuskaufleute: BU Gruppe 2

Kaufleute für Tourismus und Freizeit werden durchschnittlich in die niedrige BU Risikogruppe 2 eingestuft.

Die niedrige Einstufung durch die Versicherer bedeutet zweierlei: Zum Einen sollten Sie sich in jedem Fall Gedanken um den Abschluss einer Berufsunfähigkeits- versicherung machen, da auch in Ihrem Beruf nicht auszuschließen ist, dass es zu einer Berufsunfähigkeit kommt.

Zum Anderen haben Sie Glück, denn Sie dürfen aufgrund der niedrigen Risikoeinstufung auf niedrige Beiträge hoffen.

Bei der Wahl des richtigen Versicherers gibt es allerdings zu beachten: Die Klassifizierung nach Risikogruppen kann jeder Versicherer für sich selbst vornehmen, d.h. hier kann es Abweichungen unter den Anbietern und somit auch bei den Beiträgen derselben geben. Außerdem variieren die Leistungen der Versicherungsgesellschaften sehr stark.

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BU relevantes Arbeitsumfeld von Kaufmännern für Tourismus und Freizeit

BU Risiko Toursimuskaufmann

Grafik: BU Risikogruppe 2
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgabenbereich: Ein Kaufmann für Tourismus und Freizeit berät und informiert Kunden zu Reiseangeboten. Er nimmt Buchungen und Reservierungen vor, gibt Informationsbroschüren aus, verkauft Tickets und Eintrittskarten. Er erstellt und kalkuliert Angebote und legt Kundenprofile an.

Er kümmert sich um Werbung und bemüht sich auf verschiedenen Wegen Touristik-Angebote zu verkaufen. Er muss Bürotätigkeiten ausführen, wie Schriftverkehr führen, Materialien nachbestellen, Abschlüsse vorbereiten, Mahnungen schreiben und ähnliches.

Arbeitsumfeld: Kaufmänner für Tourismus und Freizeit sind häufig in Reisebüros und Touristikzentren zu finden. Aber auch in der Hotellerie in Freizeiteinrichtungen, wie Erlebnisbädern u.ä., in der öffentlichen Verwaltung, in Omnibusunternehmen und in anderen Bereichen. Die Arbeit wird in Büros oder Kundenräumen durchgeführt, manchmal auch auf Messen oder im Freien.

BU-Risiko: Die Arbeit wird ganz überwiegend im Sitzen ausgeführt, was oft Rücken- und Bandscheibenleiden zur Folge hat. Außerdem wird viel Zeit vor dem Computerbildschirm verbracht, was die Sehleistung auf Dauer einschränken kann. Der ständige Kundenkontakt ist für viele Menschen mit psychischem Stress verbunden. Psychische Erkrankungen wie Depressionen und Burnout sind heute schon für ein Drittel der Berufsunfähigkeitsfälle verantwortlich.

Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt - was tun?

Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt

Je älter Sie sind und je länger Ihre Krankenakte ist, desto wahrscheinlicher kommt es zu einer BU Ablehnung. Auch Hochrisikoberufe werden oft ab- gelehnt. Wie Sie eine Ablehnung vermeiden bzw. bei erfolgter Ablehnung reagieren sollten, lesen Sie hier: Berufsunfähigkeitsversicherung Ablehnung


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