Berufsunfähigkeit Schäfer

Hohes Berufsunfähigkeitsrisiko für Schäfer

Der Beruf des Schäfers ist körperlich sehr anstrengend und erfordert viel Einsatz. Das Risiko eines Schäfers berufsbedingt berufsunfähig zu werden, wird von den BU-Versicherern als sehr hoch eingestuft. Daher werden Schäfer im Mittel in Risikogruppe 5 (Hochrisikoberuf) eingestuft.

Berufsunfähigkeit Schäfer
Hohes BU-Risiko für Schäfer: BU Risikogruppe 5

Wer sich beruflich der Schäferei verschrieben hat, der nimmt einiges in Kauf: unregelmäßige Arbeitszeiten, schwere körperliche Arbeit und große Verantwortung. Da wundert es nicht, dass viele Schäfer, auch Tierwirte der Schäferei genannt, ihren Beruf nicht bis zum Rentenalter ausüben können.

Die BU-Versicherer haben die Erfahrung gemacht, dass Angehörige dieser Berufsgruppe – häufiger als andere – früher aus dem Berufsleben ausscheiden müssen. Daher ist es für Sie als Schäfer von großer Bedeutung, dass Sie für den Fall einer Berufsunfähigkeit frühzeitig vorsorgen.

Die Einordnung in die Risikogruppe 5 ist dabei für Sie sowohl deutliches Signal, als auch Hindernis. Angehörige der Hochrisikoberufe müssen in der Berufsunfähigkeitsversicherung oftmals Leistungsausschlüsse und Risikozuschläge in Kauf nehmen. Um trotzdem guten und bezahlbaren BU-Schutz erhalten zu können, müssen Sie sich als Schäfer daher vor Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung genauestens mit dem Angebot der BU-Versicherer auseinander setzen.

Sparpotenzial für Schäfer: Die Versicherer bewerten die berufsspezifischen Risiken von Schäfern nicht gleich, es kann dabei zu Abweichungen zu Ihren Gunsten kommen. Daher sollten Sie die Angebote der Versicherungsanbieter vor Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung genauestens unter die Lupe nehmen.

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Schäfer

Um Ihnen die Suche nach einer guten und trotz der hohen Risikogruppe bezahlbaren Berufsunfähigkeitsversicherung für Schäfer zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Schäfern

Berufsgruppe Schäfer

Grafik: BU Risikogruppe 5
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgaben: Das Bild des Schäfers, dessen einzige Aufgabe es ist den ganzen Tag mit den Tieren auf der Weide zu verbringen, ist ein märchenhaftes, das den tatsächlichen Berufsalltag nur sehr unzureichend darstellt. Die Aufgaben von Schäfern sind sehr viel vielfältiger: Neben dem Hüten der Schafe ist der Schäfer dafür zuständig sie zu füttern und tränken, die Schafe zu scheren und ihre Klauen zu pflegen, sie zu melken und die Milch zu verarbeiten.

Außerdem wählen Schäfer Böcke aus, um die Schafe zu belegen, begleiten die Schafe während der Tragezeit und leisten Geburtshilfe. Schäfer sorgen dafür, dass die Tiere durch Ohrmarken oder elektronische Transponder zugeordnet werden können und führen die Kastration und Kupation (das Beschneiden der Schwänze) der Tiere durch. Auch das Schlachten der Tiere und die Entscheidung über Zuchtfähigkeit und Schlachtreife gehört zu ihren Aufgaben.

Das Reinigen der Stallungen, sowie der Einsatz und die Wartung technischer Maschinen und Hilfsmittel ist ebenso Teil der täglichen Arbeit, wie das beweiden von Kulturlanschaften. Damit leisten Schäfer, oder Tierwirte der Schäferei, einen wichtigen Beitrag zur Landschaftspflege. Sie vermarkten die tierischen Produkte (Milch, Wolle) ebenso wie die Tiere selbst, und sind auch eigenverantwortlich für die Buchführung und die Durchführung von Leistungsprüfungen zuständig. Bei all ihren Tätigkeiten müssen Schäfer die einschlägigen rechtlichen Bestimmungen berücksichtigen, d.h. sich an Seuchen-, Tierschutz- und Hygieneverordnungen halten.

Arbeitsumgebung und Beschäftigungsverhältnis: Schäfer arbeiten meist selbstständig in der eigenen Schäferei. Sie können aber auch Anstellung in Schlachtereien und bei landwirtschaftlichen Interessenverbänden finden. Ihre tägliche Arbeit findet vorwiegend im Freien, auf der Weide, und in Stallungen statt.

BU-Risiko: Der Beruf des Schäfers ist so risikoreich, weil die tägliche Arbeit unter schwierigen Bedingungen stattfindet: Der Schäfer arbeitet im Freien, d.h. er ist bei Nässe, Kälte, Wind und Hitze den Witterungseinflüssen ausgesetzt. Zudem kommt, dass er Gase und Dämpfe einatmet, z.B. von Futtermitteln, was auf  Dauer zu Erkrankungen der Lunge und Atemwege führen kann. Auch Schweres Heben und Tragen ist an der Tagesordnung, Schädigungen des Bewegungsapparates damit vorprogrammiert. Außerdem findet die Arbeit direkt am Tier, unter Geruchseinflüssen und zu unregelmäßigen Arbeitszeiten statt. Diese Faktoren können auf Dauer zu einer Überanstrengung führen; Depressionen und Burnout können die Folge sein. 

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