Berufsunfähigkeit Psychotherapeut

Geringes Berufsunfähigkeitsrisiko für Psychotherapeuten

Die meisten BU-Versicherer stufen das berufsbedingte Berufsunfähigkeitsrisiko von Psychotherapeuten  als vergleichsweise gering ein. Daher werden Psychotherapeuten in der Regel in die kostengünstige Risikogruppe 2 eingestuft.

Berufsunfähigkeit Psychotherapeut

Berufsunfähigkeit Vergleich

Im Vergleich mit anderen Berufsgruppen kommen Psychotherapeuten bei der Risikoeinschätzung der BU-Versicherer gut weg.

Statistisch gesehen werden sie seltener berufsunfähig als Angehörige anderer Berufe. Dennoch bleibt ein nicht zu unterschätzendes Restrisiko, denn wen interessieren schon Statistiken, wenn es tatsächlich dazu kommt, dass Sie Ihren Beruf als Psychotherapeut nicht mehr ausüben können.

Wichtig ist, dass Sie für den Fall der Fälle vorbereitet sind und sich und Ihre Familie finanziell abgesichert haben.

In Risikogruppe 2 können Sie von den BU-Versicherern guten und günstigen Berufsunfähigkeitsschutz erwarten. Sie müssen nicht wie in anderen Berufen mit Risikozuschlägen und Leistungsausschlüssen rechnen.

BU Infothek Psychotherapeut

Warum sollten Psychotherapeuten die BU Anbieter vergleichen?

Sparpotenzial für Psychotherapeuten: Die berufsabhängigen Risiken, denen Psychotherapeuten ausgesetzt sind, werden von den Versicherungsanbietern nicht einheitlich klassifiziert. Hieraus ergibt sich ein erhebliches Sparpotenzial – fordern Sie daher den unverbindlichen BU Vergleich für Psychotherapeuten an.

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Psychotherapeuten?

Eine BU-Versicherung für Psychotherapeuten ist verhältnismäßig günstig, da Psychotherapeuten mehrheitlich in eine günstige Risikoklasse eingeordnet werden. Junge Psychotherapeuten zahlen unter Umständen nur 50 Euro pro Monat, während die Beiträge für Psychotherapeuten in mittleren Jahren etwa bei 70 Euro beginnen. Teure Anbieter können aber fast das Doppelte verlangen, so dass sich ein Vergleich in jedem Fall lohnt.

Wie wird Berufsunfähigkeit festgestellt?

Sind Sie als Psychotherapeut berufsunfähig, stellen Sie bei Ihrem Versicherer einen Antrag auf BU-Leistungen. Der Versicherer schickt dann jeweils ein Formular an Sie und Ihren behandelnden Arzt. Der Arzt stellt seine Diagnose dar, während Sie Ihren beruflichen Werdegang, Ihre Beschwerden und bereits unternommene Schritte zur Rekonvaleszenz schildern müssen. Mitunter schaltet der Versicherer auch einen Gutachter ein.

Wie hoch ist das Berufsunfähigkeitsrisiko für Psychotherapeuten?

Das Risiko einer Berufsunfähigkeit ist für Psychotherapeuten im Vergleich zu vielen anderen Berufen eher gering. Eine berufsbedingte Berufsunfähigkeit kann sich aber durch psychische Belastungen ergeben, da Psychotherapeuten für ihre Klienten ständig erreichbar sein müssen und sich gegen deren Probleme auch nicht immer vollständig abgrenzen können. Die BU-Versicherung deckt neben berufsbedingten BU-Fällen auch andere und bietet so eine sehr gute Absicherung.

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Psychotherapeuten

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung für Psychotherapeuten zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

BU Vergleich für Psychotherapeuten [kostenfrei]

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Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Psychotherapeuten

Berufsgruppe Psychotherapeut

Grafik: BU Risikogruppe 2
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgaben: Psychotherapeuten führen zu Beginn einer Behandlung eine umfassende Anamnese durch, auf deren Grundlage sie dann einen Therapieplan erstellen und die Heilungsaussichten des Patienten beurteilen. Sie bewerten Symptome und Verhaltensauffälligkeiten und diagnostizieren danach den Grad der seelischen Erkrankung. Die geplanten Maßnahmen werden mit dem Patienten besprochen und ihm erläutert.

Im Rahmen der Therapie wählt der Psychotherapeut die geeigneten Methoden und Maßnahmen zur Behandlung des Patienten aus und führt diese durch. Er entscheidet, ob die Arbeit im Einzelgespräch oder in einer Gruppentherapie stattfindet und versucht dem Patienten Konflikte bewusst zu machen und diese mit ihm zu bearbeiten. Auch Gespräche mit Angehörigen der Therapierten gehören zu den Aufgaben von Psychotherapeuten. Sie befinden sich im ständigen Austausch mit Ärzten und medizinischem Personal und koordinieren die Behandlung des Patienten mit anderen Stellen. Nach Abschluss der Therapie bewerten sie den Behandlungsprozess aufgrund des von ihnen dokumentierten Behandlungsverlaufs. 

Neben der Therapiearbeit sind Psychotherapeuten häufig auch für die Ausbildung angehender psychotherapeutischer Fachkräfte zuständig. Sie vermitteln ihnen Konzepte und Methoden der täglichen Arbeit, organisieren Praktika und führen Supervisionen durch. Auch in Forschung und Lehre, z.B. an Hochschulen, können Psychotherapeuten beschäftigt sein. In diesem Rahmen untersuchen sie psychische und psychosomatische Störungen wissenschaftlich und entwickeln und verbessern psychotherapeutische Methoden.

Arbeitsumgebung und Beschäftigungsverhältnis: Psychotherapeuten arbeiten angestellt oder selbstständig in psychotherapeutischen Praxen, in Krankenhäusern, psychiatrischen Kliniken oder anderen psychosomatischen Einrichtungen. Zusätzlich finden sie Beschäftigung an Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen, in Beratungseinrichtungen und bei Gesundheitsorganisationen.

BU-Risiko: Der Beruf eines Psychotherapeuten ist geistig höchst anspruchsvoll und der Therapeut übernimmt eine hohe Verantwortung für seine Patienten. Da eine Psychotherapie oftmals nur langsam Erfolge zeigt, müssen Psychotherapeuten sehr geduldig sein und dürfen sich nicht von Rückschlägen entmutigen lassen. Psychotherapeuten müssen außerdem sehr flexibel sein, sie arbeiten in Kliniken häufig im Schichtdienst und müssen auch sonst auf die Bedürfnisse ihrer Patienten eingehen. Das heißt sie haben unregelmäßige Arbeitszeiten und müssen häufig auch am Wochenende arbeiten. Die hohe psychische Belastung durch Verantwortungsdruck und ständige Erreichbarkeit kann psychisch belastend sein und auch bei Psychotherapeuten zu Depressionen und Burnout führen. Weniger berufsspezifisch sind allgemeine Risiken wie z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder ein Unfall, die zu einer Berufsunfähigkeit führen können.