Berufsunfähigkeit Logopäde
Leicht erhöhtes Berufsunfähigkeitsrisiko für Logopäden
Logopäden sind einem durchschnittlichen bis leicht erhöhten Berufsunfähigkeitsrisiko ausgesetzt. Entsprechend werden Logopäden von den meisten Versicherern in die Risikogruppe 3 eingestuft.
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BU Risikoeinstufung für den Beruf Logopäde

Die berufliche Beanspruchung von Logopäden ist sowohl körperlicher als auch psychischer Natur. Doch nicht alleine das Berufliche sondern auch das allgemeine Risiko, zum Beispiel aufgrund von Krebserkrankungen oder Unfällen, berufsunfähig zu werden, spielt bei der Bewertung des berufsspezifischen Berufsunfähigkeitsrisikos von Logopäden eine Rolle.
BU Risikogruppe: Beruf Logopäde
Logopäden/innen werden von den Versicherungsgesellschaften mehrheitlich in die BU Risikogruppe 3 eingestuft.
Achtung: Jeder Versicherer teilt die Berufe anhand eigener Statistiken selbständig in BU Risikogruppen ein. Je höher die Risikogruppe, desto höher ist der monatliche Beitrag.
Für Sie als Logopäde bedeutet dies, dass die Beitragshöhe unterschiedlich berechnet wird und es von Versicherung zu Versicherung teils zu erheblichen Beitragsunterschieden kommen kann.
Wichtig für die Beitragsberechnung: Tragen Sie bitte eine möglichst präzise Berufsbezeichung, insbesonders bei berufsatypischen Tätigkeiten, ein.
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Berufsbezogene BU-Ursachen für Logopäden
Die wichtigsten berufsbezogenen Ursachen für Logopäden, die zu einer Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit führen, finden Sie in der folgenden Auflistung.
Stimme und Stimmstörungen: Logopäden sprechen den ganzen Tag mit Patienten und geben oft Lautanweisungen. Stimmüberlastung durch intensiven Einsatz der Stimme kann zu Heiserkeit oder langfristigen Stimmstörungen führen, die ihre Arbeit beeinträchtigen.
Konditionelle Belastung durch körperliche Haltung: Die Arbeit mit Patienten erfordert oft das Sitzen in unbequemen Positionen oder das Neigen des Oberkörpers. Haltungsschäden wie Rücken- oder Nackenbeschwerden können durch lange Sitzzeiten oder ungünstige Bewegungen entstehen.
Infektionsgefahr: Logopäden arbeiten häufig mit Patienten, die an Infektionskrankheiten der Atemwege oder Mund- und Rachenregion leiden. Dies erhöht das Risiko einer Ansteckung mit Viren oder Bakterien, insbesondere bei direktem Atemkontakt oder der Nutzung von Geräten.
Allergische Reaktionen auf Behandlungsprodukte: Logopäden verwenden verschiedene Hilfsmittel wie spezielle Pasten, Lösungen oder Geräte, die bei der Behandlung eingesetzt werden. Manche dieser Substanzen können Allergien auslösen, die Haut- oder Atemwegsreaktionen verursachen.
Psychische Belastung durch emotionale Belastung der Patienten: Logopäden betreuen oft Patienten mit schweren Sprachstörungen oder psychischen Problemen. Die emotionale Belastung dieser Patienten kann zu psychischem Stress führen, der langfristig das Wohlbefinden des Therapeuten beeinträchtigen kann.
BU Infothek Logopäde
Das Risiko einer Berufsunfähigkeit für Logopäden wird mit 3 (mittleres Risiko) bewertet. Bei Logopäden wird vor allem der Stimmapparat belastet; fällt die Stimme dauerhaft aus, können sie ihren Beruf nicht mehr ausüben. Durch Teilnahme an Patientenschicksalen kann außerdem eine psychische Belastung entstehen.
Logopäden kommen in erster Linie in Krankenhäusern und Logopädiepraxen zum Einsatz. Sie beraten und untersuchen Patienten jeder Altersgruppe, die unter Stimm-, Sprach-, Sprech- oder Schluckstörungen leiden, und führen therapeutische Maßnahmen mit ihnen durch.
Neben seiner Arbeit unmittelbar mit und am Patienten hat ein Logopäde auch die Daten über den Verlauf der jeweiligen Störung auszuwerten und die psychische, familiäre und gegebenenfalls berufliche Situation des Patienten zu untersuchen.
Bei der Ausübung dieses Berufs ist ein hohes Maß an Geduld gefragt, da therapeutische Übungen mit den Patienten häufig wiederholt werden müssen. Die Beanspruchung ist sowohl körperlicher als auch psychischer Natur. Häufig befinden sich unter den behandelten Personen Schwerkranke wie Schlaganfallpatienten oder auch Kinder mit starken Verhaltensauffälligkeiten.
Mit der Nachversicherungsgarantie verspricht der Versicherer, dass der Kunde zu bestimmten Anlässen wie Hochzeit oder Geburt seine Versicherungssumme ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen darf. Teils gibt es auch eine anlassunabhängige Nachversicherungsgarantie. Meist gilt die Nachversicherungsgarantie nur bis zu einem bestimmten Alter. Nach der Erhöhung muss natürlich auch ein entsprechend höherer monatlicher Beitrag entrichtet werden; für den Mehrbeitrag wird das aktuelle Alter zugrundegelegt.
Logopäden werden in Risikogruppe 3 eingeteilt. Das bedeutet mittlere Beiträge in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Ein 30-jähriger Logopäde kann gegen einen Beitrag von etwa 70 Euro bis 140 Euro monatlich eine BU-Rente von 1.500 Euro bis zum 67. Geburtstag absichern. Da die Prämien so unterschiedlich ausfallen können, lohnt sich in jedem Fall ein Vergleich.
