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Berufsunfähigkeit Historiker

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Historiker

Historiker werden von Versicherern gegen Berufsunfähigkeit in die vorteilhafte Risikogruppe 1 eingruppiert. Somit tragen sie eigentlich kein großes berufsspezifisches Risiko, berufsunfähig zu werden. Eine Versicherung sollten sie trotzdem abschließen.

BU Risikoeinstufung für den Beruf Historiker

Berufsunfähigkeit Historiker

Die Vergangenheit erforschen – das ist das Anliegen von Historikern. Ihr Forschungsgebiet erstreckt sich von der Antike bis in die heutige Zeit und umfasst dabei meist politische Ereignisse, behandelt aber beispielsweise auch kultur-, sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Aspekte.

Auf den ersten Blick scheint das Risiko eines Historikers, berufsunfähig zu werden, recht gering: Die Arbeit des Fachmanns findet meistens am Schreibtisch statt. Weder ist der Historiker durch Wind und Wetter gefährdet, noch hantiert er mit gefährlichen Substanzen.

Dennoch ist der Abschluss einer Versicherung gegen Berufsunfähigkeit für Historiker sinnvoll – denn gesundheitliche Beeinträchtigungen können auch fernab der beruflichen Tätigkeit auftreten.

Historiker und Historikerinnen werden von den Versicherungsgesellschaften mehrheitlich in die BU Risikogruppe 1 eingestuft.

BU Risikogruppe: Beruf Historiker

BU Risikogruppe: Beruf Historiker

Da Berufsunfähigkeitsversicherungen den Beruf des Historikers als sehr risikoarm bewerten, ist der Erwerb einer Versicherung in aller Regel günstig. Interessierte sollten vor dem Abschluss einer BU für Historiker die Leistungen verschiedener Anbieter vergleichen, um so das beste Angebot herauszufiltern.

Berufsbezogene BU-Ursachen für Historiker

Die wichtigsten berufsbezogenen Ursachen für Historiker, die zu einer Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit führen, finden Sie in der folgenden Auflistung.

Rücken- und Nackenprobleme durch langes Sitzen: Die Arbeit an Schreibtischen, in Bibliotheken oder Archiven erfordert oft stundenlanges Sitzen in einer gebeugten Haltung, was langfristig zu Bandscheibenvorfällen, Verspannungen oder chronischen Rückenschmerzen führen kann.

Atemwegserkrankungen durch Staub und Schimmel in Archiven: Alte Bücher, Akten und Dokumente in unsanierten Archiven oder Bibliotheken enthalten oft Feinstaub, Schimmelsporen oder Chemikalien aus alter Tinte und Papierkonservierungsmitteln. Ohne geeigneten Schutz kann es zu Allergien, chronischer Bronchitis oder Asthma kommen.

Psychische Belastung durch unsichere Arbeitsverhältnisse und hohen Konkurrenzdruck: Viele Historiker arbeiten in befristeten Forschungsprojekten oder im akademischen Betrieb mit unsicheren Karriereperspektiven. Der hohe Druck, wissenschaftliche Arbeiten zu veröffentlichen oder Drittmittel einzuwerben, kann Stress, Erschöpfung oder Burnout auslösen.

Sekundäre Traumatisierung durch die Arbeit mit belastenden historischen Themen: Historiker, die sich mit Kriegen, Genoziden oder Gewaltgeschichte befassen, sind einem hohen Risiko für emotionale Belastung oder sekundäre Traumatisierung ausgesetzt. Die intensive Auseinandersetzung mit grausamen Ereignissen kann langfristig psychische Belastungen, Depressionen oder posttraumatische Symptome erzeugen.

BU Vergleich für Historiker

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung für Historiker und Historikerinnen zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der BU Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

BU Vergleich für Historiker [kostenfrei]

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BU Infothek Historiker

Was kostet eine BU-Versicherung für Historiker?

Mit Anfang vierzig zahlt ein Historiker für seinen BU-Tarif zwischen 60 und 110 Euro, wenn er eine BU-Rente von 1.500 Euro bis zum 67. Geburtstag absichern möchte. Verglichen mit anderen Berufen ist das sehr wenig! Jüngere Historiker zahlen noch deutlich geringere Beiträge. Da der Beitrag von Anbieter zu Anbieter variiert, sollten Sie vor dem Abschluss unbedingt Tarife vergleichen.

Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Historikern

Aufgabenbereich: Historiker befassen sich mit der Erforschung und Darstellung geschichtlicher Inhalte, die sie zu diesem Zweck recherchieren, analysieren und präsentieren. Ziel ist es, ein möglichst objektives Bild vergangener Ereignisse zu erhalten.

Arbeitsplatz: Historiker sind nach ihrer Ausbildung teils an Universitäten und Hochschulen tätig, wo sie Lehre und Forschung betreiben. Als beliebte Beschäftigungsfelder gelten immer noch Archive und Museen, wo historische Dokumente und Zeugnisse verwahrt und präsentiert werden. Daneben sind Historiker zunehmend in der Wirtschaft tätig, so etwa in Unternehmensberatungen oder im Bereich Marketing.

Beschäftigungsverhältnis: Meist sind Historiker im Angestelltenverhältnis tätig; Hochschulprofessoren allerdings sind häufig verbeamtet. Einige Historiker bieten ihre Dienste auch selbständig an.

Kann ich eine BU-Versicherung für Historiker später wieder kündigen?

Natürlich dürfen Sie Ihre BU-Versicherung jederzeit wieder kündigen. Ratsam ist das allerdings nicht unbedingt: Mit zunehmendem Alter steigen die Beiträge der BU für Historiker an, außerdem kann sich Ihr Gesundheitszustand verschlechtern, so dass ein Neuabschluss schwieriger und kostspieliger wird. Deshalb: Lieber einmal genau prüfen, dann abschließen.

Wie kommen die Beitragsangaben in der BU für Historiker zustande?

In BU-Tarifen mit Beitragsverrechnung verwendet der Versicherer Überschüsse dazu, die Beiträge niedrig zu halten. Das Ergebnis der Beitragsverrechnung ist der Netto- oder Zahlbeitrag. Werden weniger Überschüsse erwirtschaftet, kann die Prämie theoretisch bis zu einem Brutto- oder Tarifbeitrag ansteigen. Historiker, die eine BU abschließen möchten, sollten deshalb auch auf den angegebenen Bruttobeitrag achten.