Berufsunfähigkeitsversicherung Ergotherapeut

Unterschiedliche BU-Risikoeinschätzung für Ergotherapeuten

Die meisten Versicherer ordnen Ergotherapeuten in die BU Risikogruppe 3 ein. Es gibt jedoch auch positive und negative Ausreißer. Dies merken Sie dann am Versicherungsbeitrag.

Berufsunfähigkeit Ergotherapeut
Berufsunfähigkeit Ergotherapeut: Risikogruppe 3

In kaum einer anderen Berufsgruppe sind sich die Versicherer so uneinig bezüglich der Risikobewertung. Während einige Anbieter das Berufsunfähigkeitsrisiko als vergleichsweise gering einstufen (Risikogruppe 2), sehen andere die Gefahr für Ergotherapeuten berufsunfähig zu werden sehr deutlich (Risikogruppe 4).

Achtung: Auch eine niedrige Einstufung kann Nachteile haben. So ist es wichtig zu prüfen, ob die niedrige Einstufung nicht Leistungskürzungen zur Folge hat.

Durchschnittlich bewegen sich Ergotherapeuten und vergleichbare Berufe zwischen Risikogruppe 3 und 4.

Diese unterschiedliche Bewertung ist in der Regel Ihr Vorteil. Finden Sie durch den Versicherungsvergleich den Versicherer mit dem besten Angebot – es lohnt sich, denn die Preisspanne ist enorm. 

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Ergotherapeuten

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung für Ergotherapeuten zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen BU Vergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

BU Vergleich für Ergotherapeuten [kostenfrei]

Datenschutz-Garantie: Sie nutzen eine sichere SSL-Daten-Verschlüsselung. Keine Werbung. Kein Spam.

Leider wurde das Formular nicht geladen: Klicken Sie bitte hier, um das Formular neu zu laden

Berufsunfähigkeit Ergotherapeut – das BU relevante Arbeitsumfeld

BU Risikogruppe Ergotherapeut

BU Gruppe Ergotherapeut
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgabenbereich: Ergotherapeuten werden in unterschiedlichen Bereichen tätig, so z.B. in der Neurologie und Psychiatrie, Geriatrie und Pädiatrie, im Bereich Arbeitstherapie und Gesundheitsförderung und in Orthopädie, Traumatologie und Rheumatologie.

So unterschiedlich die Aufgabenbereiche sind, so unterschiedlich ist auch die Tätigkeit. Ergotherapeuten erarbeiten für jeden Patienten einen ganz individuellen Therapieplan. Sie helfen ihren Patienten schrittweise wieder sensomotorische Fähigkeiten aufzubauen, wenn diese durch Erkrankung und Schädigungen des Nervensystems abhanden gekommen sind.

Auch Schulungen gehören zu ihren Aufgaben. Patienten, die aufgrund von Amputationen oder Lähmungen einzelne Körperteile nicht mehr benutzen können, müssen angeleitet werden, wie sie sich in dieser Situation zurecht finden können.

Arbeitsplatz: Ergotherapeuten werden in Krankenhäusern, Rehabilitationszentren, Alten- und Pflegeheimen, sozial-psychiatrischen Zentren, in Schulen und Kindergärten und natürlich in selbstständigen ergotherapeutischen Praxen eingesetzt. Sie werden sowohl selbstständig, als auch als Arbeitnehmer tätig.

BU-Risiko: Das Risiko berufsunfähig zu werden ist bei Ergotherapeuten durch verschiedene Faktoren gegeben: Zum einen erfordert der Beruf oftmals körperliche Anstrengungen: Die Arbeit mit motorisch eingeschränkten Patienten bringt häufig mit sich, dass der Ergotherapeut in gebückter Haltung arbeiten muss. Dies kann zu Schädigungen des Bewegungsapparates führen. Außerdem ist die emotionale Belastung, die aus der großen Verantwortung und den hohen Anforderungen im Beruf erwächst, sehr hoch. Jeder dritte Fall von Berufsunfähigkeit ist heute auf psychische Ursachen wie Depressionen und Burn-Out zurück zu führen.