Unternehmensberater Selbständigkeit

Selbständig werden mit einer Unternehmensberatung

Als Unternehmensberater viel Geld verdienen? Wir sagen Ihnen, was Sie beachten müssen, um als Unternehmensberater erfolgreich selbständig zu werden.

Einen abwechslungsreichen Job haben, eigenständig arbeiten und entscheiden und dabei gutes Geld verdienen, das wünschen sich viele. Einige sehen diese Wünsche im Beruf des Unternehmensberaters vereint.

Aber, was ist eigentlich das Erfolgsrezept von guten Unternehmensberatern? Networking! Nichts ist in diesem Beruf wichtiger, als an den richtigen Stellen, die richtigen Leute zu kennen. Nur so können Sie dauerhaft in dieser Branche bestehen und haben immer genügend zu tun.

Sie finden sich selbst darin wieder und freuen sich schon auf die ersten Hände, die es zu schütteln gilt? Bis es soweit ist, müssen Sie bei Ihrem Schritt in die Selbständigkeit einiges beachten und zunächst Antworten auf verschiedene Fragen finden.

Wie macht man sich als Unternehmensberater selbständig? Welches Vorwissen brauche ich? Muss ich ein Gewerbe anmelden? Welche Behördengänge Sie erledigen müssen, welche Ausbildung Sie brauchen und was bei der Planung sonst noch wichtig ist, das lesen Sie im Folgenden.

Unternehmensberatung Selbständigkeit: Ausbildung

Der Begriff „Unternehmensberater“ ist in Deutschland nicht geschützt (anders als in Österreich), das heißt hier kann sich grundsätzlich jeder als Unternehmensberater selbständig machen. Allerdings bleibt es dann meist bei einer Tätigkeit auf dem Papier, denn um als Unternehmensberater tatsächlich Aufträge zu erhalten, muss man das nötige Know-How nachweisen können.

In Unternehmensberatungsgesellschaften wird ein abgeschlossenes Studium vorausgesetzt. Das kann neben einem BWL-Studium oder einem Studium mit Schwerpunkt Unternehmensberatung auch ein sozial- oder naturwissenschaftliches Studium sein. Wichtig sind vor allem die Fähigkeit zu logischem und analytischem Denken, sowie betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse und das Beherrschen einer oder mehrerer Fremdsprachen. Englisch-Kenntnisse sind in jedem Fall unerlässlich.

Jahrelange Berufserfahrung auf Führungsebene in einer bestimmten Branche ist sehr von Vorteil. Wer als Unternehmensberater selbständig werden möchte, sollte die Anforderungen in diesem Beruf nicht unterschätzen. Als Unternehmensberater muss man komplexe Sachverhalte erfassen, durchdringen und für den Kunden verständlich darlegen können. Außerdem muss man sich ständig neu einarbeiten und teamfähig sein. Ohne die entsprechenden Kernkompetenzen ist man in diesem Beruf schnell raus.

Selbständiger Unternehmensberater: Planung und Konzept

Egal womit man sich selbständig macht, die Planung vorab ist ein Schlüssel zum Erfolg. Sie sollten sich Zeit lassen, einen Businessplan erstellen und sich einen guten Standort suchen. Wichtig für einen Unternehmensberater ist vor allem auch die Außenwirkung.

Sie sollten eine aussagekräftige und gepflegte Website haben, auf der Sie sich und Ihr Unternehmen vorstellen können. Für Ihre Kunden ist es wichtig, eine genaue Vorstellung von Ihren Kompetenzen zu haben. Daher sollten Sie sich vorab entscheiden für welche Zielgruppe Sie Ihre Dienste anbieten wollen und das auch klar kommunizieren.

Spezialisieren Sie sich, sonst sind Sie ein Angebot von vielen und Ihr Gegenüber verunsichert, ob Sie der richtige Ansprechpartner für die Firma sind. Ein wichtiger Ansprechpartner bei Betriebsgründung ist die Industrie- und Handelskammer (IHK).

Häufig stellt man Ihnen hier wichtige Informationen und Muster für Verträge zur Verfügung. Außerdem können Sie dort häufig Schulungen zur Existenzgründung absolvieren, in denen Sie lernen, wie man ein Unternehmen gründet und auch welche öffentlichen Gelder man beantragen kann, um in die Selbständigkeit zu starten.

Selbständigkeit Unternehmensberatung: Gewerbeanmeldung und Behördengänge

Unternehmensberater können sowohl eine gewerbliche, als auch eine freiberufliche Tätigkeit ausüben. Die Einordnung hängt davon ab, welche Qualifikation man bei Eintritt in die Selbständigkeit mitbringt. Als freiberufliche Tätigkeit, ohne Pflicht zur Gewerbeanmeldung und ohne Gewerbesteuerpflicht, wird eine Unternehmensberatung meist dann eingestuft, wenn ein Studium abgeschlossen wurde, das die nötigen (betriebs-)wirtschaftlichen Kenntnisse vermittelt hat.

Liegt eine solche Ausbildung nicht vor, handelt es sich in der Regel um eine gewerbliche Tätigkeit, die beim zuständigen Gewerbeamt angemeldet werden muss. Zur Abgrenzung ist die steuerrechtliche Beurteilung von Belang. In § 18 EStG gehören beratende Volks- und Betriebswirte zu den freiberuflichen Tätigkeiten, dem ist die Unternehmensberatung mit entsprechender Vorbildung sehr nahe. Eine freiberufliche Tätigkeit muss nur dem zuständigen Finanzamt angezeigt werden.

Wichtige Versicherungen für Unternehmensberater

Welche Versicherungen benötigt ein Unternehmensberater

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Rechtsschutzversicherung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

D&O Versicherung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Berufshaftpflicht für Unternehmensberater

Unternehmensberater brauchen zur finanziellen Absicherung vor Beratungsfehlern eine Berufshaftpflichtversicherung die Vermögensschäden absichert. Auch Kunden fordern vor Auftragsvergabe oft den Nachweis einer solchen, um sich gegen mögliche Beratungsfehler und deren Folgen abzusichern.