Dachdecker

Dachdecker: Berufsprofil und Selbständigkeit

Das Dachdeckerhandwerk zählt zu den wichtigsten Bauberufen und existiert als solches schon seit dem 13. Jahrhundert. Wer sich auch heute noch für diesen Beruf entscheidet, der hat eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit gewählt.

Das Berufsbild von Dachdeckern ist stetig im Wandel, weil neue Werkstoffe, Dämmtechniken und sich verändernde Lebensgewohnheiten und Umwelteinflüsse Dachdecker vor ständig neue Herausforderungen stellen. Nur mit einer guten Ausbildung und viel Erfahrung kann man als Dachdecker allen Anforderungen der Kunden gerecht werden.

Da die Aufgaben mittlerweile so unterschiedlich sind, kann man sich bereits in der Ausbildung für einen Schwerpunkt entscheiden (Reetdachtechnik oder Dach-, Wand und Abdichtungstechnik).

Man muss zudem einige persönlichen Voraussetzungen erfüllen, um als Dachdecker arbeiten zu können. Welche das sind, welche Aufgaben Dachdecker im Einzelnen übernehmen, was Sie verdienen und was Sie noch alles wissen sollten, lesen Sie hier in unserem Berufsprofil Dachdecker.

Aufgaben von Dachdeckern

Dachdecker der Fachrichtung Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik decken Steil- und Flachdächer mit Dachziegeln, Schindeln und Dachsteinen. Hierzu sperren sie zunächst die Baustelle ab und sorgen dafür, dass für Passanten keine Gefahr besteht. Dann erstellen Dachdecker Holzkonstruktionen und schalen und latten die Dachflächen. Es werden Wärmedämmstoffe verlegt und Bleche für Anschlüsse und Abdeckungen angebracht. Flachdächer werden von Dachdeckern verdichtet und zur Begrünung vorbereitet.

Es werden Dachdurchdringungen und -abläufe eingebaut und wasserdichte An- und Abdichtungsanschlüsse hergestellt. Außerdem führen Dachdecker  verschiedene Fassadenarbeiten durch. Es werden vorgehängte hinterlüftete Fassaden hergestellt und angebracht und im Fassadenbereich erforderliche Abdichtungsmaßnahmen durchgeführt. Dachdecker führen häufig Wartungs- und Sanierungsarbeiten an bestehenden Dächern durch, bauen Dachfenster, Gauben und Lichtkuppeln, sowie Schneefanggitter ein.

Der Einbau von Photovoltaikanlagen ist mittlerweile eines der größten Geschäfte von Dachdeckern, da Energieeinsparung und Klimaschutz große Themen geworden sind. Dachdecker im Bereich Reetdachtechnik bereiten ihre Arbeiten in derselben Weise vor und bieten größtenteils die gleichen Dienstleistungen an. Allerdings erfordert der Einsatz von Reet beim Dachdecken eine spezielle Technik. Wer diese beherrscht, kann gewölbte, ebene oder auch geschweifte Dachflächen damit abdecken. Reetdächer können „gebunden“ oder „genäht“ werden, womit die zwei üblichen Arbeitstechniken beschrieben werden.

Beruf Dachdecker: Persönliche Voraussetzungen

Wer als Dachdecker arbeiten möchte, der sollte handwerkliches Geschick und eine gute Körperbeherrschung mitbringen. Um Werkstückmaße und Traglasten berechnen zu können, sollte ein gutes mathematisches Verständnis da sein. Dachdecker müssen umsichtig arbeiten, weil sonst Verletzungsgefahr für sie, Passanten und Kollegen besteht. Es wird eine hohe Leistungs- und Arbeitsbereitschaft in diesem Beruf vorausgesetzt.

Dachdecker arbeiten im Team, deshalb sind Kommunikationsfähigkeiten und soziale Kompetenzen wichtig. Aber auch Entscheidungsfähigkeiten und eine eigenständige Arbeitsweise sind gefragt. Dachdecker arbeiten auf verschiedenen Baustellen, sie müssen daher flexibel und ggf. mobil sein. Eine gute körperliche Konstitution und Schwindelfreiheit sind bei den Arbeiten in der Höhe ein Muss.

Arbeitsbedingungen von Dachdeckern

Dachdecker sind bei ihrer Tätigkeit der Witterung ausgesetzt. Kälte, Hitze, Nässe und Wind können die Arbeiten auf dem Dach erschweren. Dachdecker tragen bei der Arbeit meist Schutzkleidung und Helm, was sie vor Verletzungen schützen soll. Auf der Baustelle kommen sie häufig mit Baustaub in Kontakt, sie atmen Rauch und Gase ein und müssen häufig schwer Heben und Tragen. Die Arbeitshaltung ist häufig gebückt oder auf den Knien, was langfristig zu Haltungsschäden und Störungen des Bewegungsapparates führen kann. Dachdecker arbeiten unter Lärm und in großen Höhen, es besteht ständig Absturzgefahr.

Beruf Dachdecker: Verdienstmöglichkeiten

Die Ausbildungsgehälter sind von Arbeitgeber zu Arbeitgeber verschieden. Im ersten Lehrjahr liegen sie meist zwischen 400 und 550 Euro brutto im Monat und können sich auf bis zu 900 Euro im dritten Lehrjahr steigern. Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt meist um 2000 Euro brutto im Monat. Wie viel man später genau verdient, hängt allerdings vom Arbeitgeber, der Berufserfahrung und der Qualifikation ab.

Dachdecker-Meister verdienen sehr viel besser als Gesellen. Zudem steht Dachdecker-Meistern offen, einen eigenen Dachdeckerbetrieb zu eröffnen und damit ein Stück weit selbst über das eigene Einkommen zu bestimmen. Falls Sie sich auch dafür interessieren sich als Dachdecker selbständig zu machen, finden Sie hier nützliche Tipps für Ihr Vorhaben: Selbständig machen als Dachdecker.

Versicherungen für Dachdecker

Wegen der vielen oben genannten Risiken bei der Berufsausübung gehören Dachdecker zu der Gruppe der Hochrisikoberufe. Nur wenige andere Berufsgruppen sind so sehr gefährdet berufsunfähig zu werden wie Dachdecker. Deshalb sollte man als Dachdecker unbedingt für den Fall, dass man bis zum erreichend er Altersrente nicht in der Lage ist den erlernten Beruf auszuüben, vorsorgen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Dachdecker ist da die Lösung. Allerdings ist diese meist nicht ganz billig.

Hier lohnt es sich vor Abschluss die Anbieter von Berufsunfähigkeitsversicherungen für Dachdecker zu vergleichen. Das hilft Ihnen Geld zu sparen und einen soliden Schutz für die Zukunft aufzubauen. Sollten Sie keinen Versicherer finden, der Ihnen bezahlbaren und leistungsstarken BU-Schutz anbietet, kann eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung eine gute Alternative sein.

Wer einen eigenen Dachdeckerbetrieb leitet, sieht sich noch mit anderen Problemen konfrontiert: Haftungsrisiken können auch für einen gut laufenden Betrieb zum Problem werden. Bei Arbeiten auf dem Dach wird es schnell gefährlich für Passanten, wenn die Baustelle nicht richtig gesichert wurde. Herabfallendes Werkzeug oder Dachziegel können schlimme Verletzungen herbeiführen. Aber auch Sachschäden, die durch fehlerhaftes Arbeiten entstehen, können immense finanzielle Folgen haben.

Sie als Betriebsinhaber stehen dann mit dem Geschäfts- und Privatvermögen dafür gerade. Eine Betriebshaftpflichtversicherung für Dachdecker ist daher ein Muss! Damit Sie die Leistungen, die Sie brauchen zum bestmöglichen Preis bekommen, ist ein Vergleich der Anbieter von Betriebshaftpflichtversicherungen für Dachdecker wichtig. Diesen können Sie hier gerne kostenlos und unverbindlich durchführen unter Betriebshaftpflichtversicherung für Dachdecker durchführen.

Welche Versicherungen benötigt ein selbständiger Dachdecker?

Betriebshaftpflichtversicherung für Dachdecker

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Berufsunfähigkeitsversicherung für Dachdecker

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Rechtsschutzversicherung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

D&O Versicherung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Für Dachdecker unentbehrlich: Die Betriebshaftpflichtversicherung

Bei Arbeiten auf dem Dach wird es schnell gefährlich für Passanten, wenn die Baustelle nicht richtig gesichert wurde. Herabfallendes Werkzeug oder Dachziegel können schlimme Verletzungen herbeiführen. Aber auch Sachschäden, die durch fehlerhaftes Arbeiten entstehen, können immense finanzielle Folgen haben.

Sie als Betriebsinhaber stehen dann mit dem Geschäfts- und Privatvermögen dafür gerade. Eine Betriebshaftpflichtversicherung für Dachdecker ist daher ein Muss!