Berufsunfähigkeit Tontechniker

Hohes berufsbedingtes BU-Risiko für Tontechniker

Der Beruf des Tontechnikers verlangt ein gutes Gehör und volle Konzentration, zudem kann er körperlich anspruchsvoll sein. Das Risiko einer berufsbedingten Berufsunfähigkeit wird daher von den meisten Versicherern als hoch (Risikogruppe 4) eingestuft. 

Berufsunfähigkeit Tontechniker
BU-Risikogruppe Tontechniker: BU Gruppe 4

Bei der Risikobewertung der einzelnen Berufe verlassen sich die BU-Versicherer vor allem auf Zahlen. Statistiken zeigen, dass Tontechniker häufiger berufsunfähig werden als Angehörige anderer Berufsgruppen.

Die Einordnung in Risikogruppe 4 bedeutet, dass für Sie guter und bezahlbarer BU-Schutz nur dann zu haben ist, wenn Sie zwei Dinge beachten: Alter und Krankenvorgeschichte spielen bei der Höhe der Beiträge und für Leistungsausschlüsse mindestens ebenso eine große Rolle wie die Risikogruppierung. Daher sollten Sie unbedingt so früh wie möglich den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung erwägen. Später kann es in Risikogruppe 4 schnell teuer für Sie werden.

Sparpotenzial für Tontechniker: Die Risiken, denen Tontechniker und artverwandte Berufe ausgesetzt sind, werden von den Versicherungsanbietern nicht einheitlich klassifiziert. Es bestehen Abweichungen hinsichtlich der Bewertung einzelner Faktoren, die sich auf die Versicherungsbeiträge auswirken. Hieraus ergibt sich ein erhebliches Sparpotenzial (bis zu 40 Prozent).

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Tontechniker

Um Ihnen die Suche nach einer guten und trotz der hohen Risikogruppe „günstigen“ Berufsunfähigkeitsversicherung für Tontechniker zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Tontechnikern

Berufsgruppe Tontechniker

Grafik: BU Risikogruppe 4
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgaben: Die Aufgaben von Tontechnikern sind es bei der Beschallung von Sälen und bei Tonaufnahmen mitzuwirken. Sie bereiten das dazu notwendige technische Gerät vor und bedienen es. Sie überprüfen vor Ort die akustischen Verhältnisse und steuern nach Angabe von Aufnahmeleitung oder Regie die Aufnahmen aus, nehmen dargebotene Tondarbeitungen auf und speichern diese.

Im Anschluss bearbeiten sie Tonaufnahmen und schalten Tonquellen zu. Sie benötigen ein feines Gehör, um akustische Verhältnisse und Klangqualität zu prüfen. Tontechniker bedienen Mischpulte, Computer, Beschallungsanlagen und Funksende- und Empfangseinrichtungen. Technische Störungen und akustischen Störquellen beseitigen sie.

Arbeitsumgebung und Beschäftigungsverhältnis: Tontechniker finden in verschiedenen Bereichen Beschäftigung, so etwa in der Filmwirtschaft, in Ton- und Synchronstudios, bei Veranstaltungsagenturen und in Kultur- und Unterhaltungseinrichtungen. Sie sind meist angestellt tätig. Die tägliche Arbeit findet in Studios und Ateliers, in großen Hallen oder auch im Freien statt.

BU-Risiko: Das Gehör des Tontechnikers ist sein Kapital. Kommt es zu Hörschädigungen durch Krankheiten oder Unfälle, oder z.B. stressbedingt durch einen Tinnitus, kann dies das berufliche Ende eines Tontechnikers bedeuten. Der Transport und Aufbau der technischen Anlagen und Geräte ist körperlich anstrengend sein, Schädigungen des Skelett- und Bewegungsapparates können die Folge sein. Tontechniker arbeiten, je nach Tätigkeitsfeld, auch im Schichtdienst und am Wochenende, was auf Dauer psychisch belastend sein kann. Depressionen und Burnout sind mittlerweile die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit über alle Berufsgruppen hinweg.