Berufsunfähigkeit Taucher

Berufsunfähigkeit: Taucher sind nur schwer zu versichern

Berufstaucher üben einen Beruf aus, der mit einem hohen Berufsunfähigkeitsrisiko einhergeht. Versicherungsanbieter stufen Taucher daher in der Regel in die Risikogruppe 6 ein.

Berufsunfähigkeit Taucher
BU Gruppe 6: Taucher sind schwer zu versichern!

Der Beruf des Tauchers gehört zu den Berufen, die mit sehr hohen Berufsrisiken verbunden sind. Diese Risiken schlagen sich unmittelbar in der Statistik der Berufsunfähigkeitsfälle nieder, die jedes Jahr aktualisiert wird.

Versicherer bewerten solche Hochrisiko-Berufe mit einer entsprechenden Risikoeinschätzung. Somit ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Vertreter dieser Berufsgruppen kompliziert, wenn nicht sogar ausgeschlossen.

Für Taucher stellt das Risiko, berufsunfähig zu werden, eine greifbare Gefahr dar. Insofern ist nachvollziehbar, dass der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Taucher sehr wichtig ist. Dieser gestaltet sich jedoch als äußerst schwierig, da nur wenige Anbieter bereit sind, Taucher für den Fall der Berufsunfähigkeit zu versichern.

Als erstes sollten Sie daher unseren unverbindlichen BU Vergleich anfordern und eine anonyme Risikovoranfrage stellen. So können Sie herausfinden, welche Versicherung bereit ist, einen Vertrag mit Ihnen abzuschließen. Sollten Sie trotz Risikozuschlägen und Leistungsausschlüssen keine Versicherung finden, können Sie zwischen verschiedenen Alternativen auswählen. Für Sie könnte der Abschluss einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung oder einer Unfallversicherung in Frage kommen.

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Taucher

Um Sie bei der Suche nach einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Taucher zu unterstützen, bieten wir Ihnen einen berufsspezifischen BU Vergleich. Der Vergleich ist eine unverbindliche Serviceleistung.

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Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Tauchern

Berufsgruppe Taucher

Grafik: BU Risikogruppe 6
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgabenbereich: Der Beruf des Tauchers, Kampfschwimmers und Schiffstauchers umfasst ein breites Aufgabenspektrum. Taucher arbeiten unter Wasser und führen beispielsweise in Häfen Schiffsreparaturen durch. Auch beim Bergen von Schiffswracks ist ihre Hilfe gefragt.

Taucher werden zudem bei der Polizei, Bundeswehr, Zoll, der Feuerwehr und ozeanographischen Forschungseinrichtungen eingesetzt. Zu ihren Aufgaben zählt das Suchen von vermissten Personen, die ertrunken sein können, und abgesunkenen Autos.

Auch im Winter, wenn die Eisschicht eines Sees einbricht und Menschen im Wasser versinken, werden sie zu Hilfe gerufen. Taucher führen Sprengarbeiten unter Wasser durch und helfen beim Bau von Unterwasserpipelines mit. In der Industrie arbeiten sie in den Bereichen Tiefbau und Anlagenbau sowie als Offshore-Taucher bei Ölkonzernen.

Arbeitsplatz: Taucher arbeiten unter Wasser in Häfen, Seen, Flüssen und im Meer. Dabei tauchen sie mit ihrem gesamten Körper in die Tiefen der Gewässer ab. Dieser Beruf geht naturgemäß mit sehr hohen Risiken einher.

So besteht die Gefahr, dass die Luftversorgung unter Wasser beschädigt wird und der Taucher ertrinkt, wenn er nicht rechtzeitig die Wasseroberfläche erreichen kann. Durch zu schnelles Auftauchen aus dem Wasser tritt mitunter die Dekompressionskrankheit auf, bei der sich gefährliche Gasblasen im Inneren des Körpers bilden.

Dies kann zu einer Querschnittslähmung oder einem Schlaganfall führen. Bei mangelndem Druckausgleich kann ein Barotrauma der Lunge entstehen, bei dem sich ein Lungenrissbildet.

Beschäftigungsverhältnis: Taucher sind im Allgemeinen bei Polizeibehörden, bei der Bundeswehr oder bei großen Industriebetrieben angestellt. Darüber hinaus arbeiten sie häufig als Rettungskräfte bei der Feuerwehr, der Wasserwacht oder der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft.

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