Berufsunfähigkeit Tätowierer

Hohes Berufsunfähigkeitsrisiko für Tätowierer

Tätowierer sind nach  den Berufsunfähigkeitsstatistiken der Versicherer sehr häufig von Berufsunfähigkeit betroffen. Ihr Berufsunfähigkeitsrisiko wird daher durchschnittlich in die höchste Risikogruppe, die Risikogruppe 6, eingeordnet.

Berufsunfähigkeit Tätowierer

Berufsunfähigkeit Vergleich

Tätowierer werden im Vergleich zu anderen Berufsgruppen sehr häufig berufsunfähig. Die hohe Risikoeinschätzung führt dazu, dass Tätowierer kaum eine Berufsunfähigkeitsversicherung finden.

In Ausnahmefällen sind Versicherungen dazu bereit, ihnen eine solche Versicherung anzubieten, jedoch nur, wenn Tätowierer Risikozuschläge und Leistungsausschlüsse in Kauf nehmen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um festzustellen, ob eine Versicherung bereit ist, Ihnen ein Angebot zu unterbreiten: Vergleichen Sie die Versicherungen mithilfe unseres Versicherungsvergleichs.

Danach stellen Sie über den Ansprechpartner (wird Ihnen bei der Vergleichsanfrage genannt) eine anonyme Risikovoranfrage. So erfahren Sie, ob und zu welchen Konditionen Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können.

Wenn der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Sie trotz Risikozuschlägen und Leistungsausschlüssen nicht möglich ist, sollten Sie sich über die Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung informieren. Für Sie kommt, abhängig von Ihren individuellen Bedürfnissen, der Abschluss einer Grundfähigkeitsversicherung oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung in Betracht.

BU Infothek Tätowierer

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Tätowierer?

Eine BU-Versicherung für Tätowierer kostet Sie im Monat zwischen 110 Euro und 280 Euro, wenn Sie Mitte dreißig sind und eine Monatsrente von 1.000 Euro bis zu Ihrem 67. Geburtstag absichern möchten. Jüngere Tätowierer zahlen weniger. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Tätowierer ist also durchaus zu haben. Da die Preise unterschiedlich ausfallen, sollten Sie vor dem Abschluss der Versicherung Tarife vergleichen.

Wie hoch ist das BU-Risiko für Tätowierer?

Tätowierer haben aufgrund der Arbeit mit Tätowiernadeln und -farben ein hohes Risiko, berufsunfähig zu werden: Krebserkrankungen, Allergien und das Infektionsrisiko spielen hier eine große Rolle. Dennoch können Sie als Tätowierer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen und sollten das auch tun – gerade weil Berufsunfähigkeit bei Tätowierern keine Seltenheit ist.

Was sind BU-Gesundheitsfragen?

Bei vielen Versicherungen werden Sie vor dem Abschluss nach Ihrem Gesundheitszustand befragt: So kann der Versicherer Ihr BU-Risiko besser einschätzen. Sie müssen die Fragen schriftlich, vollständig und wahrheitsgemäß beantworten, brauchen allerdings auch keine Angaben zu machen, nach denen nicht gefragt wird. Falls Sie Fragen nicht verstehen, sollten Sie den Versicherer um eine schriftliche Erläuterung bitten.

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Tätowierer

Um Ihnen die Suche nach einer guten und bezahlbaren Berufsunfähigkeitsversicherung für Tätowierer zu vereinfachen, bieten wir Ihnen einen berufsspezifischen Versicherungsvergleich an. Der BU Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

BU-Tarif-Vergleich für Tätowierer [kostenfrei]

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Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Tätowierern

Berufsgruppe Tätowierer

Grafik: BU Risikogruppe 6
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgabenbereich: Tätowierer verzieren den Körper ihrer Kunden mit dauerhaften Tätowierungen. Dabei verwenden sie eine elektrische Tätowiermaschine, mit Hilfe derer die Farbe oder Tinte in die Haut tätowiert wird.

Für dieses Handwerk ist eine außerordentliche künstlerische Begabung erforderlich, da Tätowierer nach Zeichnungsvorgaben Bilder und Motive auf der Haut ihrer Kunden verewigen. Der Beruf des Tätowierers setzt besondere Kenntnisse von Tätowiertechniken und im Bereich der Farblehre voraus.

Arbeitsplatz: Tätowierer arbeiten in Tätowierstudios, die mit Tätowiergeräten und Tätowierstühlen ausgestattet sind und in denen Tätowiermotive und -bilder eine künstlerische Atmosphäre schaffen. Der Arbeitsplatz des Tätowierers birgt viele Gefahren. Zum einen gilt es mittlerweile als wissenschaftlich erwiesen, dass Tätowierfarben teils krebserregende Stoffe enthalten. Diese Farben stellen das Arbeitsmaterial des Tätowierers dar, mit dem er jeden Tag stundenlange in Berührung kommt.

Eine weiteres Krankheitsrisiko geht von Tätowiernadeln aus. Zwar müssen Tätowierer Schutzhandschuhe tragen, aber es kommt häufig vor, dass diese zu dünn sind und sich Tätowierer mit gefährlichen Infektionskrankheiten anstecken, wenn sie versehentlich in eine solche Nadel greifen. Auch tritt beim Tätowieren häufig Blut aus der Haut aus. Wenn die Schutzhandschuhe des Tätowieres nur minimale Risse aufweisen, besteht auch hier ein Risiko, dass sie sich mit Infektionskrankheiten anstecken.

Beschäftigungsverhältnis: Selbständige Tätowierer besitzen in der Regel ihr eigenes Tätowierstudio. In größeren Tätowierstudios sind Tätowierer auch als Angestellte beschäftigt.