Berufsunfähigkeit Reitlehrer

Hohes Berufsunfähigkeitsrisiko für Reitlehrer

Reitlehrer gehören mit ihrer körperlich höchst anspruchsvollen Tätigkeit zu den Hochrisikoberufen. Die BU-Versicherer stufen den Beruf des Reitlehrers in der Regel in Risikogruppe 5 (hohes berufsbedingtes Risiko) ein.

Berufsunfähigkeit Reitlehrer
BU-Risikogruppe für Reitlehrer: BU Gruppe 5

Die Arbeit als Reitlehrer ist meist eine Herzensentscheidung. Es gehört eine große Liebe zu den Tieren, ebenso wie ein ausgeprägtes Verantwortungs-bewusstsein dazu, wenn man sich die Vermittlung der Reitkunst zur täglichen Aufgabe gewählt hat.

Dabei ist der Beruf des Reitlehrers risikoreich und kann nur selten bis zum Renteneintritt ausgeübt werden. Die erhöhte Unfallgefahr und die extreme körperliche Belastung, die mit der Ausübung dieser Tätigkeit einher gehen, veranlasst die BU-Versicherer den Beruf des Reitlehrers als Hochrisikoberuf zu betrachten.

Für Sie bedeutet das, dass Sie beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung mit Risikoaufschlägen und Leistungsausschlüssen rechnen müssen. Gleichzeitig ist diese Risikogruppierung für Sie aber auch die deutliche Warnung, dass Sie sich unbedingt für den Fall einer eintretenden Berufsunfähigkeit rüsten müssen.

Sparpotenzial für Reitlehrer: Die Versicherer bewerten einzelne Risiken, denen Reitlehrer ausgesetzt sind, unterschiedlich und kommen somit zu einer divergierenden Einschätzung der Risikogruppe. Das ist Ihr Vorteil, denn die BU-Beträge liegen von Versicherung zu Versicherung weit auseinander.

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Reitlehrer

Um Ihnen die Suche nach einer guten und trotz der hohen Risikogruppe noch „günstigen“ Berufsunfähigkeitsversicherung für Reitlehrer zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Reitlehrern

Berufsgruppe Reitlehrer

Grafik: BU Risikogruppe 5
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgaben: Reitlehrer vermitteln ihren Schülern, das sind Freizeit- und Berufsreiter, Reitpraxis und theoretisches Hintergrundwissen in der Reitlehre. Sie achten darauf, dass die Reiter schonend und artgerecht mit den Tieren umgehen und sich sowohl in der Halle, als auch bei Ausritten angstfrei mit dem Tier bewegen können. Sie unterweisen die Schüler in Pferde- und Geschirrpflege und zeigen ihnen wie man die Stallarbeiten durchführt.

Sie bilden Pferde aus und begleiten stallangehörige Teilnehmer zu Turnieren und unterstützen sie dort fachlich. Auch nehmen sie selbst an Turnieren teil. Je nachdem welche Ausbildung der Reitlerher mitbringt, kann auch die Zucht der Pferde oder die eigenständige Leitung eines Reiterhofs oder einer Reitschule seine Aufgabe sein.

Arbeitsumgebung und Beschäftigungsverhältnis: Reitlehrer finden Anstellung in Reitschulen, -ställen und -vereinen. Ihr täglicher Arbeitsplatz ist die Reithalle, sowie die Stallungen und das Gelände.

BU-Risiko: Eine der größten Gefahren eines Reitlehrers ist die hohe Unfallgefahr beim Reiten. Frakturen und andere schwerwiegende Schädigungen des Bewegungsapparates können plötzlich eine temporäre oder dauerhafte Berufsunfähigkeit verursachen. Die physisch enorm belastende Reittätigkeit führt meist früher oder später zu Schädigungen des Skelett- und Bewegungsapparates, eine Berufstätigkeit bis zum Rentenalter ist daher selten. Zusätzlich sind Reitlehrer bei ihrer Tätigkeit Witterungseinflüssen ausgesetzt, arbeiten unter Dampf und Gasen, sowie Gerüchen im Stall und tragen dabei eine enorme Verantwortung für das Wohlergehen der ihnen anvertrauten Schüler. Diese Belastungen können psychische Erkrankungen verursachen. Depressionen und Burnout sind für etwa ein Drittel aller Berufsunfähigkeitsfälle verantwortlich.