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Berufsunfähigkeit Osteopath

Geringes berufsbedingtes BU-Risiko für Osteopathen

Mit einer durchschnittlichen Einordnung in Risikogruppe 2, bewerten die Versicherer das berufsbedingte Berufsunfähigkeitsrisiko eines Osteopathen als relativ gering.

BU Risikoeinstufung für den Beruf Osteopath

Berufsunfähigkeit Osteopath

Das Risiko für Osteopathen ist laut Risikoeinstufung überschaubar. Wer jedoch denkt, eine Berufsunfähigkeitsversicherung sei daher überflüssig, der irrt.

Osteopathen und Osteopathinnen werden von den Versicherungsgesellschaften mehrheitlich in die BU Risikogruppe 2 eingestuft.

BU Risikogruppe: Beruf Osteopath

Risiko Berufsunfähigkeit: Beruf Osteopath

Sie sollten sich hier nicht von der niedrigen Einstufung täuschen lassen. Das allgemeine Berufsunfähigkeitsrisiko (siehe nachfolgende Auflistung) besteht jederzeit,  auch wenn das berufsbedingte BU-Risiko nur gering sein mag.

Die häufigsten Gründe für eine Berufsunfähigkeit:

  1. Psychische Erkrankungen und Suchterkrankungen
  2. Erkrankungen von Skelett, Muskeln und Bindegewebe
  3. Krebserkrankungen

Quelle: Deutsche Rentenversicherung

Sparpotenzial für Osteopathen: Da die Risikobewertung, also in Einordnung in Risikogruppen, von jedem Versicherer in Eigenregie vorgenommen werden kann, gibt es hier für Sie eine Chance Geld zu sparen. Nutzen Sie den nachfolgenden Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherungen und verschaffen Sie sich einen Überblick über die Leistungen und Preise.

BU Vergleich für Osteopathen

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung für Osteopathen zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Berufsbezogene BU-Ursachen für Osteopathen

Die wichtigsten berufsbezogenen Ursachen für Osteopathen, die zu einer Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit führen, finden Sie in der folgenden Auflistung.

Rückenschmerzen und Muskelverspannungen: Osteopathen arbeiten häufig in gebeugter Haltung und müssen viel Kraft und Druck auf die Patienten ausüben. Dies führt zu einer belastenden Körperhaltung, die Rückenschmerzen, Haltungsschäden oder Muskelverspannungen auslösen kann.

Überlastung der Gelenke und Sehnen: Durch wiederholte manuelle Therapie und Dehnbewegungen können die Gelenke und Sehnen von Osteopathen überlastet werden, was zu Sehnenentzündungen oder Arthrose führen kann, insbesondere bei wiederholtem Heben oder Drücken.

Karpaltunnelsyndrom und Handgelenkserkrankungen: Bei der Arbeit mit präzisen Handgriffen und Drucktechniken kann es durch wiederholte Bewegungen zu einer Überlastung der Hände kommen, was das Risiko eines Karpaltunnelsyndroms oder von Handgelenkserkrankungen erhöht.

Infektionsrisiko durch direkten Kontakt mit Patienten: Obwohl Osteopathen in der Regel keine invasiven Eingriffe vornehmen, besteht beim direkten Hautkontakt mit Patienten immer das Risiko einer Übertragung von Infektionen wie Hautkrankheiten oder Atemwegserkrankungen.

BU Infothek Osteopath

Was kostet eine BU-Versicherung für Osteopathen?

Als Osteopath Ende dreißig zahlen Sie für Ihre BU zwischen etwa 80 und 220 Euro, wenn Sie eine monatliche BU-Rente von 1.500 Euro bis zu Ihrem 67. Geburtstag absichern möchten. Der genaue Beitrag hängt von der Leistung, aber auch vom jeweiligen Anbieter ab. Sie sollten deshalb vor Vertragsabschluss unbedingt einen Vergleich machen.

Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Osteopathen

Aufgabenbereich: Osteopathen haben meist eine abgeschlossene Ausbildung zum Heilpraktiker und haben sich im Rahmen von Weiterbildungen auch im Bereich Osteopathie qualifiziert. Es gibt aber auch eine eigenständige 5-jährige Ausbildung zum Osteopathen. Dies zeigt, wie anspruchsvoll diese Tätigkeit ist.

Osteopathen haben ein vielfältiges Aufgabenfeld. Zuerst wird eine Anamnese durchgeführt, danach aufgrund dieser ein Behandlungsplan festgelegt. Osteopathen versuchen Blockaden im Bewegungsapparat zu erkennen und zu lösen, da diese oftmals zu Krankheiten und Funktionsstörungen führen. Sie bieten z.B. Lymphdrainagen, Atemtherapien, Sportgymnastik, hydro- und elektrotherapeutische Behandlung, manchmal auch kosmetische Behandlungen und Faltenunterspritzungen an.

Arbeitsplatz und Beschäftigungsverhältnis: Osteopathen arbeiten selbstständig in osteopathischen Praxen, aber auch als Angestellte in Vorsorge- und Gesundheitspraxen, in Rehabilitationszentren, in Massagepraxen und Ähnliches.

BU Risiko: Der Osteopath führt die Arbeit am Patienten oft selbst in körperlich anstrengender Haltung aus. Dies kann zu Schädigungen am Bewegungsapparat führen. Rückenleiden sind der zweithäufigste Grund für eine Berufsunfähigkeit. Außerdem besteht in diesem Beruf immer die Gefahr der Entwicklung eines Karpaltunnelsyndroms. Die Arbeit mit kranken Menschen bringt nicht zuletzt ein Infektionsrisiko mit sich!

Kann ich die BU für Osteopathen auch wechseln?

Theoretisch können Sie Ihre BU nach dem Abschluss auch wieder wechseln. Bedenken Sie aber, dass es in diesem Fall kein Geld zurück gibt! Die Berufsunfähigkeitsversicherung für Osteopathen ist eine reine Risikoversicherung. Zudem kann es Schwierigkeiten mit dem Abschluss der neuen BU geben, da Sie inzwischen älter und tendenziell nicht mehr so gesund sind. In der Regel wird es zumindest teurer.

Was ist die anonyme Risikovoranfrage in der BU für Osteopathen?

Gerade bei Vorerkrankungen sollten Sie den Antrag auf Ihre BU für Osteopathen nicht blind stellen! Besser ist es, über einen Versicherungsexperten eine anonyme Risikovoranfrage durchführen zu lassen. Ohne Risikovoranfrage kann der Versicherer Ihre Daten zentral speichern, so dass sie auch von anderen Versicherern eingesehen werden und deren Urteil beeinflussen können.