Berufsunfähigkeit Forstarbeiter

Gravierendes BU-Risiko für Forstarbeiter und Waldarbeiter

Forstarbeiter (Waldarbeiter) tragen durch ihre Tätigkeit ein sehr hohes Berufsunfähigkeitsrisiko. Aufgrund der Schwerstarbeit, die sie leisten, zählen sie üblicherweise zu den Berufsgruppen der höchsten Risikogruppe (BU Gruppe 6). Entsprechend schwer ist die Suche nach einer geeigneten Berufsunfähigkeitsversicherung.

Berufsunfähigkeit Forstarbeiter
Gravierendes BU-Risiko für Forstarbeiter

Das Unfallrisiko ist bei Forstarbeitern besonders hoch. Sowohl die Arbeit mit der Motorsäge als auch umknickende Äste und Baumstämme bergen Gefahren, die kein Versicherer gerne abdecken möchte. Zudem sind Forst- bzw. Waldarbeiter in freier Natur durch Tierbisse (z.B. Zeckenbisse) gefährdet, die ebenfalls zu einer Berufsunfähigkeit führen können.

Für Forstarbeiter ist es daher sehr schwierig, an eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu kommen, die keine Leistungsausschlüsse oder hohe Risikozuschläge vorsieht. Gerade Personen, die im Bereich der Forstarbeit tätig sind, werden von Versicherern häufig mit der sogenannten Erwerbsunfähigkeitsklausel belegt, die es der Versicherung erlaubt, den Versicherten im Falle einer Berufsunfähigkeit auf einen anderen Beruf zu verweisen. Statistischen Erhebungen zufolge ist die Zahl der Arbeitsunfälle mit Todesfolge bei Forstarbeit dreimal so hoch wie in der Bauwirtschaft. Auch die Zahl der Unfälle von Forstarbeitern mit anschließender Berufsunfähigkeit übersteigt die Zahl der von Berufsunfähigkeit Betroffenen aus anderen Berufssparten deutlich.

Durch das hohe Unfallrisiko ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Forstarbeiter jedoch besonders wichtig. Zwar können Forstarbeiter nach einem Arbeitsunfall eine Verletztenrente über ihre Berufsgenossenschaft beziehen, doch fällt diese je nach Verdienst und Grad der Erwerbsminderung nicht unbedingt hoch aus.

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Forstarbeiter

Forstarbeiter haben es schwer eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden. Zudem sind Berufsunfähigkeits-versicherungen für Forstarbeiter mit Leistungskürzungen oder sehr hohen Beiträgen verbunden. Vergleichen Sie die Anbieter um herauszufinden, welcher in Frage kommt und welche Alternativen Sie haben. Der Versicherungsvergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Sollten Ihnen die Bedingungen der Anbieter nicht zusagen, empfiehlt es sich eventuell, eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung ins Auge zu fassen. Da viele Versicherungen Waldarbeiter nur dann gegen Berufsunfähigkeit versichern, wenn diese eine abstrakte Verweisung akzeptieren, kann z.B. auf eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung ausgewichen werden.

Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Forstarbeitern

Berufsgruppe Forstarbieter

Grafik: BU Risikogruppe 6
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgabenbereich: Forstarbeiter kümmern sich im Rahmen der Forstwirtschaft um den Waldbestand und führen damit zusammenhängende Tätigkeiten aus. So begründen sie einerseits neue Waldbestände, andererseits sind sie für Schutz und Pflege des Waldes verantwortlich.

In der kalten Jahreszeit sind Forstarbeiter überwiegend im Bereich der Holzernte tätig, wo Bäume gefällt und transportiert werden müssen. In diesem Zusammenhang sind Arbeiten mit Motorsäge und Axt ebenso erforderlich wie das Führen spezieller Maschinen, die die Holzernte in größerem Ausmaß ermöglichen.

Im Frühling und Sommer steht die Pflege des Jungwaldes im Vordergrund. Dann werden z.B. Unkraut und Sträucher entfernt, um junge Bäume mit Licht zu versorgen. Zudem wird der Jungwald durch Einhegung vor Wild geschützt. Neben diesen Aufgaben befassen sich Forstwirte auch mit Bau und Unterhaltung von Waldwegen.

Arbeitsplatz: Forstarbeiter üben ihre Tätigkeit das ganze Jahr über fast ausschließlich im Wald aus. Ihre vielfältige Arbeit verlangt dabei nicht nur eigenverantwortliches Handeln, sondern auch in hohem Maße körperliche Fitness und Belastbarkeit. Trotz dem technischen Fortschritt, der in den vergangenen Jahrzehnten in die Forstwirtschaft Einzug gehalten hat, müssen Forstarbeiter immer noch viele Tätigkeiten selbst verrichten.

Moderne Gerätschaften wie Motorsäge oder -sense müssen umsichtig und mit Sachkenntnis gehandhabt werden, da das Verletzungsrisiko im Umgang mit diesen Maschinen besonders hoch ist. Kleine Unaufmerksamkeiten können hier schlimme Folgen haben und schnell zu einer Berufsunfähigkeit des Forstarbeiters führen. Auch das Risiko, beim Fällen von Bäumen einen Unfall zu erleiden, ist groß.

Forstarbeiter können sich jedoch nicht nur bei der unmittelbaren Ausübung ihres Berufes verletzen, auch das Arbeitsumfeld selbst stellt einen Risikofaktor dar. Zum einen sind Forstarbeiter durch die Arbeit in freier Natur den Witterungseinflüssen ausgesetzt, die sich negativ auf die Gesundheit auswirken können. Zum anderen ist allein durch das Gelände Sturz- und Verletzungsgefahr gegeben. Nicht zuletzt können dieser Berufsgruppe auch Tiere zu Leibe rücken: So stellen z.B. Zecken, die Borreliose übertragen können, eine ernstzunehmende Gefahr dar.

Beschäftigungsverhältnis: Meist sind Forstarbeiter angestellt und arbeiten in kleineren Gruppen zu zwei bis vier Personen zusammen. Es gibt jedoch auch Forstarbeiter, die selbständig als Forstunternehmer arbeiten.

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