Berufsunfähigkeit Berufsbetreuer

Mittleres bis erhöhtes BU-Risiko für Berufsbetreuer

Berufsbetreuer haben einen geistig und emotional sehr fordernden Job. Die Anbieter von Berufsunfähigkeitsversicherungen schätzen das berufsbedingte Risiko von Berufsbetreuern als erhöht ein und stufen sie daher in Risikogruppe 3 ein.

Berufsunfähigkeit Berufsbetreuer
BU-Risikogruppe für Berufsbetreuer: BU Gruppe 3

Als Berufsbetreuer müssen Sie ein besonderes Einfühlungsvermögen, diplomatisches Geschick und immenses Wissen in Rechtsfragen haben. Immer dann, wenn Menschen nicht mehr für sich selbst sorgen können, nehmen Sie die Dinge in die Hand und regeln alle wichtigen Angelegenheiten.

Doch wer kümmert sich darum, dass Sie versorgt sind, wenn Sie dazu selbst nicht mehr fähig sind? Berufsunfähigkeit kann uns alle treffen, als Berufsbetreuer sind Sie laut Statistik der BU-Versicherer noch häufiger davon betroffen als Angehörige anderer Berufsgruppen. Daher sollten Sie auch in Ihren eigenen Belangen vorausschauend handeln und planen, um nicht irgendwann selbst in eine Notlage zu geraten.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Berufsbetreuer sichert Sie finanziell ab, falls Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Die Einordnung in Risikogruppe 3 bedeutet, dass Sie um guten und günstigen BU-Schutz bekommen zu können, das Angebot der Versicherer genauestens unter die Lupe nehmen sollten.

Sparpotenzial für Berufsbetreuer: Die Risiken, denen Berufsbetreuer ausgesetzt sind, werden von den Versicherungsanbietern nicht einheitlich klassifiziert. Hieraus ergibt sich ein erhebliches Sparpotenzial – fordern Sie daher den unverbindlichen BU Vergleich für Berufsbetreuer an.

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Berufsbetreuer

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung für Berufsbetreuer zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Berufsbetreuern

Berufsgruppe Berufsbetreuer

Grafik: BU Risikogruppe 3
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgaben: Menschen, die aufgrund von Krankheit, körperlicher oder geistiger Behinderung, oder aufgrund psychischer Störungen nicht in der Lage sind ihre Angelegenheiten selbst zu regeln, kann über eine gerichtliche Anordnung ein Berufsbetreuer zur Seite gestellt werden.

Die Aufgabenkreise im Einzelnen werden ebenfalls vom Betreuungsgericht festgelegt. D.h. welche Aufgaben der Berufsbetreuer genau zu erfüllen hat, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Die drei großen Aufgabengebiete in der Berufsbetreuung sind: Personen-, Vermögens- und Gesundheitssorge.

Im Rahmen der Personensorge stellt der Berufsbetreuer unter anderem sicher, dass die betreute Person gut untergebracht ist. Er prüft dazu bestehende Mietverhältnisse und ficht, wenn nötig, eine eingereichte Räumungsklage an. Der Berufsbetreuer kann aber auch zu dem Schluss kommen, dass eine Unterbringung in einer geschlossenen Einrichtung nötig wird. Dann leitet er Schritte zur Umsetzung dieser Maßnahme ein.

Die Vermögenssorge betrifft alle finanziellen Angelegenheiten des Betreuten. Das bedeutet der Berufsbetreuer stellt Renten- und Sozialhilfeanträge, prüft bestehende Unterhaltsverpflichtungen, regelt Erbangelegenheiten und vertritt die betreute Person bei Banken und Verwaltungen. Im Rahmen der Gesundheitssorge spricht der Berufsberater mit Ärzten und Pflegern, willigt in Untersuchungen und Behandlungen ein und veranlasst den Aufenthalt in einer Klinik oder Reha-Einrichtung.

Arbeitsumgebung und Beschäftigungsverhältnis: Berufsbetreuer finden vor allem bei Betreuungsvereinen und -behörden Anstellung. Oft werden sie auch selbstständig tätig. Die tägliche Arbeitsumgebung sind die Wohnräume der Betreuten, Büro- und Besprechungszimmer, sowie Behörden, Krankenhäuser und Banken.

BU-Risiko: Die Arbeit eines Berufsbetreuers kann psychisch sehr belastend sein. Er hat täglich Umgang mit kranken und behinderten Menschen, die selbst häufig enorme psychische Probleme haben und sich in einer Belastungssituation befinden. Der Berufsbetreuer übernimmt die Verantwortung für deren gesundheitliches und finanzielles Wohl.

Der hohe psychische Druck, der damit einher geht, kann bei Berufsbetreuern zu psychischen Erkrankungen, wie Depressionen und Burnout, führen. Auch besteht ein ständiger Weiterbildungszwang, da Berufsbetreuer immer die neueste Rechtslage kennen müssen. Regelmäßige Arbeitszeiten haben sie nicht, in Krisensituationen müssen sie oft schnell handeln, ungeachtet der Uhrzeit. Betreuungsgespräche finden häufig am Abend oder Wochenende statt.

Die übernommenen Verwaltungs- und Organisationsaufgaben werden in der Regel am Schreibtisch und vorm Bildschirm ausgeführt, d.h. ein überwiegender Teil ihrer Arbeit führen Berufsbetreuer im Sitzen aus. Dies kann zu Schädigungen des Bewegungsapparates führen.

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