Gebäudeversicherung Schweden- und Holzhaus

Schweden-/Holzhausversicherung: Überblick und Vergleich

Schwedenhäuser und andere Holzhäuser werden bei Hausbauern und -käufern immer beliebter. Aber wie sieht es eigentlich mit der Versicherung von Schwedenhäusern aus? Alles weniger problematisch als man denkt. Wir sagen Ihnen alles Wichtige zur richtigen Versicherung von Schweden- oder Holzhäusern. 

Schwedenhäuser oder andere – vorzugsweise skandinavische Holzbauten erfreuen sich auch in Deutschland seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit. Die Gründe dafür sind die zum Einsatz kommenden naturbelassenen Materialien, die hervorragende Energieeffizienz und auch die Wertbeständigkeit der Immobilien, die der eines Steinhauses in nichts mehr nachsteht.

Wer sich nun Sorgen macht, dass die Kosten der Versicherung für ein Holzhaus viel zu hoch sein könnten, der sei beruhigt: Heutzutage muss das bei der Wahl des richtigen Anbieters kein Problem mehr sein. Statistiken haben gezeigt, dass die Brandgefahr bei Schwedenhäusern nicht größer ist als bei anderen Bauten auch.

Tatsächlich besitzt Holz sogar einige Eigenschaften, die sich bei einem Brand durchaus auch günstig auswirken können: Zunächst brennen bei Bauten mit tragenden Bauteilen aus Holz mit großem Durchmesser nur die äußeren Schichten. Es bildet sich Holzkohle, die wiederum den Kern isoliert und damit die Temperatur im Inneren relativ niedrig hält.

Aufgrund dessen und weil Holz eine gewisse Grundfeuchtigkeit enthält, die zunächst verdampfen muss, brennt Holz nicht besonders schnell ab. Die in Deutschland geltenden Brandbestimmungen werden daher auch mit Schwedenhäusern gut eingehalten.

Einige Versicherer haben das erkannt und versichern auch Schwedenhäuser und andere Holzbauten ohne hohe Risikozuschläge; andere jedoch messen dem vermeintlichen höheren Brandrisiko immer noch große Bedeutung zu. Ein Vergleich der Anbieter hilft Ihnen dabei, den richtigen Versicherer für ihr Holzhaus zu finden.

Was leistet eine Versicherung für das Schwedenhaus / Holzhaus?

Was leistet eine Versicherung für das Schwedenhaus/Holzhaus?Schwedenhäuser sind verschiedenen Risiken ausgesetzt. Dazu zählen

  • Brand
  • Sturm
  • Hagel
  • Leitungswasser

Wer sich darüber hinaus die Absicherung von Elementarschäden wünscht, muss dies gesondert mit dem Versicherer vereinbaren. Dabei sind Elementarrisiken, wie etwa das einer Überschwemmung, für Besitzer von Schweden- und Holzhäusern ein weitaus größeres Thema als für die von Steinhäusern.

Achtung: Versicherungsschutz bei Überschwemmungen

Kommt es zu einer Überschwemmung, kann sich das Holz mit Wasser vollsaugen und es kann, wenn die Trockenlegung nicht schnell genug erfolgt, in der Folge zu Schimmel- oder Hausschwammbildung und Fäulnis kommen.

Einige Versicherer schließen dabei insbesondere Schäden durch den holzzerstörenden Hausschwamm explizit vom Versicherungsschutz aus.

Für Besitzer eines Schwedenhauses ist es daher besonders wichtig, die Versicherungsbedingungen in diesem Punkt zu kennen und auf eine ausreichende Mitabsicherung solcher Schäden zu achten.

Eine Gebäudeversicherung für das Schwedenhaus kommt regelmäßig auch für die Kosten

  • des Wiederaufbaus
  • der Reparatur von zerstörten oder beschädigten Gebäuden und Gebäudeteilen
  • des Abbruchs und für Aufräumarbeiten
  • von Mietausfällen
  • der Unterbringung im Hotel

auf.

In Höhe und Umfang der Leistungen unterscheiden sich die Versicherungen für das Holzhaus jedoch von Anbieter zu Anbieter, weshalb eine vergleichende Betrachtung der Tarife unbedingt empfehlenswert ist.

Was kostet eine Versicherung für das Schwedenhaus / Holzhaus?

Einer der wohl entscheidendsten Faktoren für die Kostenberechnung in der Gebäudeversicherung ist immer der Standort des Gebäudes. Verschiedene Regionen in Deutschland haben eine erhöhte Anfälligkeit für bestimmte Schadensarten.

So ist beispielsweise im Saarland durch das im bundesweiten Vergleich sehr harte Leitungswasser die Anfälligkeit für Leitungswasserschäden höher als in anderen Bundesländern. In Sachsen sind dagegen einige Regionen stark von Hochwassern betroffen.

Steht das Haus in einer risikoreichen Region, dann erheben die Versicherer oftmals Risikozuschläge, wodurch die Prämie höher ausfällt als andernorts. Neben dem Standort sind aber natürlich auch

  • die Bauartklasse
  • der Leistungsumfang des Tarifs
  • das Baujahr
  • die Ausstattung der Immobilie

entscheidend.

Der für das Schwedenhaus wohl wichtigste Faktor ist dabei die Bauartklasse, in die der Versicherer das Gebäude einteilt. Dies hängt von Bauweise und Materialien ab sowie von der Art und Beschaffenheit der Bedachung. Für Sie als Besitzer eines Schwedenhauses kommt es vor allem darauf an, wie der Versicherer die Holzbauweise in der Risikoeinschätzung bewertet und welche Risikozuschläge dafür erhoben werden.

Gebäudeversicherungen für Schweden- und Holzhäuser im Vergleich

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen  Gebäudeversicherung für ein Holzhaus zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Fazit

Die Versicherung eines Holzhauses muss nicht teuer sein. Wichtig ist, dass Sie einen Anbieter finden, der das Brandrisiko Ihrer Immobilie realistisch einschätzt und nicht dem alten Mythos einer extrem erhöhten Brandgefahr aufsitzt.

Allerdings sind die bei Schweden- und Holzhäusern eingesetzten Materialien anfälliger für bestimmte Schäden, zum Beispiel Schwammbildung. Eine leistungsstarke Wohngebäudeversicherung ist daher für das Schwedenhaus unerlässlich.