Arzthaftpflichtversicherung Kosten

Arzthaftpflichtversicherung: Steigende Kosten für Ärzte

Die Kosten für die Arzthaftpflichtversicherung sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Dies liegt vor allem daran, dass die Krankenkassen Ärzte nun vermehrt in Haftung nehmen. Daher ist es umso wichtiger als Arzt ausreichend versichert zu sein.

Der medizinisch-technische Fortschritt der letzten Jahre  hat für Kranke eine teilweise enorme Steigerung der Lebensqualität gebracht und die durchschnittliche Lebenszeit verlängert. Dies hat natürlich zur Folge, dass sich die Kosten für eine medizinische Langzeitpflege stark erhöht haben.

Die Krankenkassen versuchen immer mehr um eine Zahlung herumzukommen und so kommt es jetzt immer häufiger dazu, dass Ärzte in Regress genommen werden.

Mittlerweile haben die Kassen ganze Abteilungen, die eigens dafür eingesetzt sind, Ärzten Behandlungsfehler nachzuweisen und diese im Schadensfall dafür in Haftung zu nehmen. Somit ist das Risiko für die Berufshaftpflichtversicherer von Ärzten auch gestiegen, was diese durch die Erhöhung der Versicherungsbeiträge kompensieren.

Dabei ist Arzt nicht gleich Arzt und einige Fachbereiche trifft dies schlimmer als andere. Die Kosten für eine Arzthaftpflichtversicherung liegen je nach Fachgebiet teilweise mehrere tausend Euro auseinander.

Aber auch innerhalb eines Fachgebiets ist die Spannbreite der Beiträge teilweise enorm. Lesen Sie im Folgenden, welche Ärzte besonders viel für eine Arzthaftpflichtversicherung zahlen müssen und wie Sie trotz allem den Versicherer mit den besten Konditionen finden können.

Chirurgen und Gynäkologen müssen tief in die Tasche greifen

Chirurgen sind mit einem Einstiegsbeitrag von über 3.000 Euro pro Jahr (Eigene Praxis, nur ambulante Behandlung) der absolute Spitzenreiter, was die Beitragshöhe der Arzthaftpflichtversicherung angeht. Das liegt daran, dass Fehler bei einer Operation oftmals sehr viel einfacher nachzuweisen sind, als es Fehler bei der Früherkennung oder Medikation sind, und dass diese Fehler meist zu sehr viel schwerwiegenderen Konsequenzen beim Patienten führen.

Auch Gynäkologen zahlen teils enorme Beiträge. Wenn bspw. ein Frauenarzt eine schwerwiegende Behinderung des ungeborenen Kinds vor der Geburt bei der Untersuchung nicht erkannt hat, kann er dafür zur Rechenschaft gezogen werden und im schlimmsten Fall muss er dann für die lebenslangen Heilbehandlungs- und Pflegekosten des Kinds aufkommen.

Gynäkologen, die selbst Geburtshilfe leisten, finden heute kaum noch einen Versicherer, der das Risiko übernehmen will. Ebenso wie für die Hebammen wird vermutlich die Politik bald eine Lösung finden müssen. Auch Pathologen, Orthopäden und Radiologen müssen vergleichsweise hohe Beiträge hinnehmen. Allgemeinärzte, Augenärzte und HNO-Ärzte kommen da sehr viel besser weg. Für sie ist bereits für etwas mehr als 400 Euro Versicherungsschutz zu haben.

Niedrige Beiträge – niedrige Leistungen?

Das höchste und niedrigste Beitragsangebot innerhalb eines Fachgebietes kann schon mal um bis zu 100 % auseinanderliegen. Das heißt ein Orthopäde kann für seinen Versicherungsschutz 1.900 Euro ausgeben oder fast 3.800 Euro. Nicht immer kann man am Preis auch erkennen, ob der Versicherungsschutz den eigenen Bedürfnissen entspricht oder nicht.

Nicht immer ist teuer gleich gut und billig gleich schlecht. Aber natürlich sollten Sie bei einem besonders günstigen Angebot darauf achten, dass Sie es am Ende nicht mit Leistungsausschlüssen teuer bezahlen müssen. Ein genauer Blick in die Versicherungsbedingungen ist unerlässlich. Woran Sie nicht sparen sollten, ist an den Deckungssummen.

Wie bereits oben erwähnt sind die Kosten für Behandlungen und Pflege stark angestiegen. Kommt es zu einer langfristigen Zahlungsverpflichtung, weil ein bleibender Schaden entstanden ist, dann kommen Summen zusammen, die man auf den ersten Blick nicht für möglich gehalten hätte. Deckungssummen von fünf Millionen Euro sind daher nicht zu hoch gewählt und sollten möglichst nicht unterschritten werden.

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