Berufsunfähigkeit Polizist
Hohes BU-Risiko für Polizisten / Polizeibeamte
Die Statistik zeigt, dass immer mehr Polizisten in den frühzeitigen Ruhestand gehen müssen oder berufsunfähig werden. Deswegen wird diese Berufsgruppe auch von den meisten Versicherungen in die Risikogruppe 4 eingestuft.
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BU Risikoeinstufung für Polizisten/innen

Grundsätzlich müssen Polizisten in ihrem Arbeitsalltag über ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit verfügen.
Der täglichen Belastung ist nicht jeder bis zum eigentlichen Rentenalter gewachsen; viele müssen sich wegen Burn-Out oder Erkrankungen des Nervensystems bzw. des Bewegungsapparats von der Arbeit freistellen lassen.
Eine Berufsunfähigkeit kann gerade bei Polizeibeamten plötzlich oder schleichend passieren, deswegen ist es sehr wichtig sich schon früh für den Ernstfall abzusichern.
Polizisten und Polizistinnen werden von den Versicherungsgesellschaften mehrheitlich in die BU Risikogruppe 4 eingestuft.
BU Risikogruppe: Beruf Polizist/in
Die hohe Risikogruppe bei Polizisten macht es sehr schwer, eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden, die gute Leistungen verspricht und gleichzeitig günstig ist. Nutzen Sie deshalb unseren kostenfreien und unverbindlichen BU Vergleich für Polizisten.
Berufsbezogene BU-Ursachen: Beruf Polizist
Die wichtigsten berufsbezogenen Ursachen für Polizisten, die zu einer Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit führen, finden Sie in der folgenden Auflistung.
Körperliche Verletzungen durch gewaltsame Auseinandersetzungen: Polizisten sind im Einsatz häufig mit gewalttätigen Personen oder gefährlichen Situationen konfrontiert. Schläge, Tritte oder der Einsatz von Waffen können zu Prellungen, Knochenbrüchen oder schweren Verletzungen führen, die langfristig die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen.
Erhöhtes Risiko für Dienstunfälle und Verkehrsunfälle: Polizisten sind oft in Eilfahrten, Einsätze bei schlechten Sichtverhältnissen oder riskante Verfolgungsjagden involviert. Das Unfallrisiko im Straßenverkehr ist dadurch besonders hoch, und schwere Verletzungen oder dauerhafte Bewegungseinschränkungen können eine Berufsunfähigkeit zur Folge haben.
Psychische Belastung durch Stress und traumatische Erlebnisse: Polizeibeamte erleben regelmäßig Unfälle, Gewaltverbrechen oder Todesfälle. Durch ständige psychische Belastung kann es zu posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS), Depressionen oder Burnout kommen, die eine Weiterarbeit unmöglich machen.
Hohe körperliche Belastung und Verschleißerscheinungen: Der Dienstalltag erfordert häufige schnelle Bewegungen, Verfolgungen zu Fuß, das Tragen schwerer Schutzausrüstung und langes Stehen. Dies kann Rückenschmerzen, Gelenkverschleiß oder Bandscheibenvorfälle verursachen, die eine dauerhafte Einschränkung der Mobilität nach sich ziehen.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch unregelmäßige Arbeitszeiten und Stress: Schichtarbeit, Überstunden und die körperliche und mentale Anspannung im Einsatz können das Risiko für Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder Herzinfarkte erhöhen. Chronischer Stress kann sich negativ auf das gesamte Herz-Kreislauf-System auswirken.
Berufsunfähigkeitsversicherungen für Polizisten/innen
Um Ihnen die Suche nach einer guten und trotz der hohen Risikogruppe „günstigen“ Berufsunfähigkeitsversicherung für Polizisten und Polizistinnen zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.
BU-Tarife für Polizisten. Prüfen Sie Ihr Sparpotenzial.
BU Infothek Polizisten/innen
Polizisten Ende zwanzig müssen mit monatlichen Kosten zwischen etwa 80 Euro und mehr als 200 Euro rechnen, je nachdem, welchen BU-Tarif sie wählen. In jedem Fall erhalten sie eine BU-Rente von 1.500 Euro im Monat, und das bis zum Erreichen des regulären Rentenalters mit 63 Jahren. Da die Tarife auch leistungsmäßig unterschiedlich ausgestaltet sind, sollten Sie vor dem Abschluss unbedingt Tarife vergleichen!
Aufgabenbereich: Ein Polizist hat die Aufgabe, die öffentliche Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten. In diesem Sinne muss die Polizei dafür sorgen, dass die Gesetze befolgt werden. So führt sie etwa Verkehrskontrollen durch und stellt sicher, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen eingehalten werden, dass sich jeder Fahrgast vorschriftsmäßig angeschnallt hat und dass niemand unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ein Fahrzeug bedient.
Die Kontrollen sind allerdings nur ein kleiner Teil der Polizeiarbeit. Wenn ein Verbrechen begangen wird, wie zum Beispiel Raub, Körperverletzung oder Betrug, kümmert sich die Polizei um das Auffinden der Verbrecher und deren Verhaftung. Der Aufgabenbereich eines Polizisten ist also einfach zu definieren – wo eine Gesetzeswidrigkeit passiert, ist die Polizei zur Stelle.
Arbeitsplatz: Durch die Vielseitigkeit des Berufs ist die Polizei auch an den unterschiedlichsten Orten unterwegs. Wenn eine Verkehrskontrolle an der Tagesordnung ist, gehen die Polizisten auf die Straße. Wenn ein Anruf wegen Ruhestörung eingeht, müssen die Polizisten die entsprechenden Anwohner aufsuchen, und wenn ein Raub gemeldet wird, kann der Ort des Verbrechens auch mitten im Wald liegen. Allerdings gibt es auch den Tätigkeitsbereich des Telefon- oder Bürodienstes, wo der Aufenthaltsort hauptsächlich im Büro ist.
Beschäftigungsverhältnis: Polizisten stehen üblicherweise im Beamtenverhältnis. Die Vereinbarung einer Dienstunfähigkeitsklausel im BU-Vertrag ist deshalb von Vorteil.
Als Beamter sind Sie durch den Dienstherrn grundsätzlich abgesichert, wenn Sie berufsunfähig werden. Ausnahme: Bevor Sie zum Beamten auf Lebenszeit ernannt werden, können Sie bei Berufsunfähigkeit aus dem Dienst entlassen werden. Ansprüche auf eine Versorgung bestehen dann nicht. Auch sonst können aber je nach Besoldungsstufe finanzielle Lücken entstehen, wenn Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können.
Eine BU-Versicherung können und sollten Sie bereits als Beamtenanwärter im Polizeidienst abschließen, da Sie als Anwärter keinen Versorgungsanspruch gegenüber dem Dienstherrn haben. Wenn Sie einen Vertrag mit Nachversicherungsklausel abschließen, können Sie die versicherte BU-Rente später noch erhöhen, ohne eine erneute Gesundheitsprüfung machen zu müssen.
