Berufsunfähigkeit Augenoptiker

Erhöhtes BU-Risiko für Optiker / Augenoptiker

Die Anforderungen, die der Augenoptiker bei der Ausübung seines Berufs zu erfüllen hat, sind aufgrund des vielseitigen Anforderungsprofils vergleichsweise hoch. Dieses Anforderungsniveau bedingt das erhöhte Risiko der Berufsunfähigkeit in dieser Berufsgruppe. Für Augenoptiker liegt das Berufsunfähigkeitsrisiko im Durchschnitt in der Risikogruppe 3.

Versicherungsunternehmen stufen Versicherte nach dem Grad der Gefahrenträchtigkeit ihres Berufes in verschiedene Risikogruppen ein.

Je höher das Risiko dem Sie ausgesetzt sind, desto teurer – aber auch wichtiger – wird Ihr Versicherungsschutz. Als Vertreter der Risikogruppe 3 sind Sie als Augenoptiker einem mittleren bis leicht erhöhtem BU-Risiko ausgesetzt.

Versicherungsunternehmen bieten für die unterschiedlichen Risikogruppen (hier für Optiker und artverwandte Berufe) maßgeschneiderte Versicherungs-modelle an.

Finden Sie durch den Versicherungsvergleich der Berufsunfähigkeitsversicherungen heraus, welcher Anbieter Ihren berufsspezifischen Anforderungen am nächsten kommt.

Gerade weil jede Versicherungsgesellschaft eine eigene Risikoeinstufung hinsichtlich der Berufsgruppen vornimmt, kann es von Versicherung zu Versicherung zu Abweichungen in der Bewertung kommen. Diese Abweichungen können Sie sich zunutze machen, denn je niedriger die Risikogruppe, desto günstiger die Versicherung.

BU Infothek Augenoptiker

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Augenoptiker?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Augenoptiker kostet im Schnitt zwischen 60 und 140 Euro im Monat, wenn Sie Mitte dreißig sind und eine monatliche BU-Rente von 1.500 Euro bis zu Ihrem vollendeten 67. Lebensjahr absichern möchten. Bei einem niedrigeren Einstiegsalter wird es günstiger. Da der Preis der Versicherung je nach Tarif unterschiedlich ausfällt, lohnt sich ein Anbieter-Vergleich.

Gibt es ein Höchsteintrittsalter für den BU-Abschluss?

Einige BU-Versicherer sehen ein Höchsteintrittsalter von 55 oder 60 Jahren vor. Sie sollten jedoch nicht so lange mit dem Abschluss warten: Die Beiträge steigen mit zunehmendem Alter teilweise stark an, außerdem erhöht sich das Risiko einer Erkrankung. Gerade bei Vorerkrankungen kann es schwierig werden, den Vertrag noch zu Normalbedingungen zu erhalten.

Wie hoch ist das BU-Risiko für Augenoptiker?

Das Risiko einer Berufsunfähigkeit ist für Augenoptiker leicht erhöht. Eine Versicherung dürften Sie damit in jedem Fall erhalten. Rettungssanitäter werden von den Versicherungen überwiegend in die Risikogruppe drei eingestuft. Es gibt bei der Risikoeinstufung allerdings auch Unterschiede – im Guten wie im Schlechten – siehe BU Vergleich.

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Optiker / Augenoptiker

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung für Optiker zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen Versicherungsvergleich an. Der BU Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

BU Vergleich für Optiker / Augenoptiker [kostenfrei]

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Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Augenoptikern

Risikogruppe Augenoptiker

Grafik: BU Risikogruppe 3
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgabenbereich: Augenoptiker beschäftigen sich mit der Herstellung und Anpassung von Sehhilfen. Weitere wesentliche Bestandteile ihrer Tätigkeit sind die Kundenberatung und das Erledigen kaufmännischer Aufgaben.

Die Ausbildung zum Augenoptiker wird bundesweit durch die Handwerksordnung geregelt und dauert drei Jahre.

Das Berufsbild des Augenoptikers ist sehr vielseitig – folglich sind die Anforderungen, die der Augenoptiker bei der Ausübung seines Berufs zu erfüllen hat, vergleichsweise hoch. Dieses Anforderungsniveau bedingt das Risiko der Berufsunfähigkeit in dieser Berufsgruppe.

Arbeitsplatz: Augenoptiker kommen im Fachhandel zum Einsatz, aber auch in Werkstätten der feinmechanischen Industrie und der Optik. Hier arbeiten sie vor allem in Führungspositionen in den Bereichen Entwicklung, Produktion und Vertrieb.

Beschäftigungsverhältnis: Augenoptiker sind zumeist in einem Angestelltenverhältnis beschäftigt. Wer sich als Augenoptiker uneingeschränkt selbstständig machen möchte, muss die Meisterprüfung ablegen. Zusätzliche Fertigkeiten, die man während der Meisterprüfung erlernt, sind die Augenglasbestimmung (Ermitteln der Sehstärke und der nötigen Korrektionswerte), die Anpassung von Kontaktlinsen sowie betriebswirtschaftliche Kenntnisse, welche für Führungspositionen (beispielsweise als Geschäfts-, Filial- oder Werkstattleiter) erforderlich sind. Mit wachsender Qualifikation steigen auch die Anforderungen, wodurch sich das BU-Risiko erhöht.

Artverwandte Berufe der gleichen Risikogruppe: Orthoptist